Resident Evil Requiem in der Vorschau: Dieses Spiel setzt auf puren Horror

Special Benjamin Kegel Tobias Meyer
Racoon City
Quelle: Capcom

30 Jahre alt wird die Resident-Evil-Serie in 2026 - und Capcom feiert den Geburtstag seiner legendären Zombie-Horror-Reihe mit Requiem, also einer Totenmesse. Sollte das etwa ein Omen sein? Und wenn ja, ist es ein schlechtes?

Mit drei Jahrzehnten Geschichte und unzähligen Spielen unter seinem Namen hat Resident Evil eines in Hülle und Fülle: Charaktere, die auf irgendeine Art unter den entsetzlichen Machenschaften des mittlerweile zerschlagenen Biowaffen-Konzerns Umbrella gelitten haben. Eine von ihnen ist die Tochter einer der Protagonisten aus den exotischen Playstation-Online-Titeln Resident Evil Outbreak Teil 1 und 2: die junge FBI-Agentin Grace Ashcroft.

Grace' Mutter war Alyssa Ashcroft, eine Reporterin bei der Zeitung The Raccoon Press, die bereits vor dem Ausbruch des Zombie-Virus in Raccoon City der Umbrella Corporation auf die Schliche gekommen war und schließlich in Resident Evil Outbreak aus der Stadt flüchten musste. Alyssa Ashcroft starb acht Jahre vor Requiem in einem alten Hotel - bis heute ist ihr Tod nicht aufgeklärt.

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Eine blutige Angelegenheit

So viel wussten wir bisher dank des Trailers zu Resident Evil Requiem (jetzt kaufen 79,99 € / 62,99 € ). Knapp zwei Wochen vor der Gamescom 2025 hat uns Capcom nach Hamburg eingeladen, um noch mehr über den nächsten Teil der legendären Zombie-Survival-Horror-Serie zu lernen - und vor allem, um Requiem zum ersten Mal selbst spielen zu dürfen!

Die spielbare Version wirft uns mit der Szene ins Geschehen, die wir bereits aus dem Trailer kennen: Offenbar während ihrer Untersuchung für das FBI überwältigt und in ein halb verfallenes Krankenhaus entführt, kann sich Grace aus ihrer Gefangenschaft befreien. Wer auch immer sie hierher verschleppt hat, ist anscheinend an ihrem Blut interessiert - kopfüber an eine Haltevorrichtung festgeschnallt, wird es aus ihren Venen abgezapft.

Nachdem sich Grace dank ihres scharfen Verstands und einer noch schärferen Glasscherbe aus ihrer misslichen Lage gerettet hat, übernehmen wir die Kontrolle. Sofort kommen bei uns Erinnerungen an die ersten Resident-Evil-Spiele auf: Wir bewegen uns durch beklemmende Korridore, in denen offensichtlich etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Die Demo ist zweifellos sehr von Horror geprägt. Schnelle Action-Elemente sucht man hier vergebens.

Schonzeit ist vorbei

Daher können wir all diese mit viel Liebe zum abstoßenden Detail gestalteten Räume zu Beginn unserer Anspiel-Session nur kurz erforschen. Denn ab einer gewissen Szene im Spiel taucht plötzlich ein groteskes Monster auf, das uns kurz darauf, wie früher Mr. X oder Lady Dimitrescu, durch die verwinkelten Gänge des Anwesens verfolgt. Ab hier müssen wir wiederholt vor diesem furchterregenden Ungeheuer flüchten, uns verstecken und hell erleuchtete Areale suchen, da die abstoßende Bestie in unserem Nacken offenbar kein Licht verträgt.

Bildergalerie

Eine Waffe bekommen wir gar nicht erst zu fassen - nur einige Objekte wie leere Flaschen können wir entdecken. Die können wir dann werfen und damit hoffentlich das Monster ablenken, das uns erbarmungslos durch die verbauten Zimmer jagt. Wer Titel wie The Last of Us gespielt hat, kennt nicht nur diese Spielmechanik, auch das Schnell-Anwahl-Menü dürfte euch vertraut vorkommen.

  1. Seite 1 Seite 1: Grace Ashcrofts düsterer Einstieg
  2. Seite 2 Seite 3: Perspektive und Horror-Fokus
  3. Seite 3 Seite 3: Langsames Handling, große Wirkung
  4. Seite 4 Seite 4: Rätsel um Story und Figuren
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