Project Cars 2 angespielt: Interview mit dem Game Director

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Project Cars 2 angespielt: Interview mit dem Game Director
Quelle: Namco Bandai

Knapp anderthalb Monate sind es noch, bis Project Cars 2 von den Slightly Mad Studios endlich erscheint. Wir haben die Rennsimulation noch einmal angespielt und verraten euch, welche Neuerungen im zweiten Teil des ambitionierten Projekts stecken.

Interview mit Game Director Stephen Volijon

Stephen Volijon arbeitet bei Slightly Mad Studios als Game Director. Beim Hands-On-Event in Frankfurt erklärte er die Feinheiten und nahm im Interview zu einigen Baustellen des Spiels Stellung.

PC Games: Project Cars 2 setzt vermehrt auf Online-Optionen. Wie verhindert Slightly Mad Ruckler oder andere Probleme?
Stephen Volijon: Wir haben den Netz-Code von Project Cars stark verbessert und holen nun das Beste aus den Möglichkeiten heraus. Wenn ein Spieler eine instabile Datenleitung besitzt, können wir nichts ändern. Aber wir versuchen aus den Voraussetzungen so viel wie möglich zu machen. Dazu implementieren wir zusätzliche Optionen: Spieler können nun jederzeit einem bestehenden Rennen beitreten - wahlweise als Zuschauer oder als aktiver Fahrer.
Stephen Volijon ist Game Director bei Slightly Mad. Quelle: Slightly Mad / PC Games Stephen Volijon ist Game Director bei Slightly Mad.
PC Games: Das neue Fairness-System filtert ja im Online-Modus Pisten-Rowdys aus und lässt sie gegeneinander antreten. Gibt es so etwas wie ein Rehabilitationsprogramm?
Stephen Volijon: (lacht) Zunächst einmal ist das System optional. Du entscheidest also selbst, ob deine Fahrweise gemessen wird oder nicht. Aber natürlich kannst du deinen Ruf auch wieder herstellen. Dafür musst du dich aber erst wieder in den Rennen beweisen und fair fahren.

PC Games: Wo wir gerade von Fairness sprechen: Die KI-Fahrer haben es auch faustdick hinter den Ohren. Wie schwer ist es, die Balance zu finden?


Stephen Volijon: Die Balance wäre kein Problem, wüssten wir auf magische Weise, wie Spieler fahren. Im echten Leben gibt es Regeln und eine Rennetiquette. Da zieht man nicht von links nach rechts oder bremst zu früh. Spieler fahren so wie sie möchten und allein das sorgt für Zusammenstöße. Wenn du dich an die Regeln hältst und gut fährst, dann kommt es tatsächlich auf die Computer-KI an. Sie soll dich natürlich nicht abdrängen oder unfair agieren. Daran arbeiten wir ständig und haben im Vergleich zum ersten Teil wirklich viel verbessert.

Am 22. September finden wir heraus, ob das Konzept aufgeht, denn dann soll Project Cars 2 für PC, PS4 und Xbox One erscheinen. Mehr Informationen zum Spiel findet ihr auf unserer Themenseite.

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