Pokémon Legenden Z-A: Gefährliche Alpha-Pokémon

Special Lukas Bohnau
Pokémon Legenden Z-A: Gefährliche Alpha-Pokémon
Quelle: Nintendo

Starke Alpha-Pokémon, fordernde Kämpfe mit Cooldowns und spannende Geheimnisse in den Wildsektoren machen Pokémon Legenden Z-A besonders herausfordernd.

Gefährliche Alpha-Pokémon

Neben "normalen" wilden Pokémon sind in den Wildsektoren aber auch besonders starke anzutreffen - sogenannte Alpha-Pokémon, die man an ihren glühend roten Augen erkennt. Sie sind um einiges stärker und aggressiver unterwegs. Sind wir in ihrem Blickfeld, greifen sie uns an.

Die Kämpfe gegen diese Pokémon waren wirklich knackig, was vermutlich aber auch der Leveldifferenz geschuldet war. Wichtig zu erwähnen ist, dass wir unsere Pokémon nicht permanent heilen können. Auch das ist über einen Cooldown geregelt. Setzen wir beispielsweise einen Trank oder Beleber ein, können wir nicht direkt alle angeschlagenen Pokémon komplett heilen. Wir müssen aus dem Menü wieder ins Kampfgeschehen eintauchen und eine Weile überleben, bevor wir das nächste Heilitem zücken können. Eine gute Regelung, um die Kämpfe noch mehr zu einer echten Challenge zu machen.

Außerhalb von Kämpfen gilt diese Cooldown-Regelung nicht. Hier können wir jederzeit so viele Items benutzen, wie wir wollen. In Kämpfen müssen wir aber nicht nur auf unsere Pokémon achtgeben, sondern auch auf uns selbst. Denn schon wie in Pokémon Legenden Arceus können wir ebenfalls durch Attacken verletzt werden. Eine direkte Lebensanzeige für den Protagonisten gibt es zwar nicht, allerdings äußern sich Verletzungen im Head-up-Display in Form eines roten Rahmens, der je nach Zustand immer intensiver wird. Stecken wir zu viele Treffer ein, landen wir im Pokémon-Center, auch wenn unser Team eigentlich noch kampfbereit gewesen wäre.

Alpha-Pokémon gab es bereits in Pokémon Legenden Arceus. Sie sind besonders stark und aggressiv. Quelle: Nintendo Alpha-Pokémon gab es bereits in Pokémon Legenden Arceus. Sie sind besonders stark und aggressiv. In unserer Anspielsession wollten wir trotzdem den Versuch wagen, uns einem Alpha-Hundemon in den Weg zu stellen. Wir hätten es auch beinahe geschafft, es zu besiegen. Ziemlich ärgerlich war dann aber, dass gerade kurz vor unserem letzten Angriff, den das Hundemon noch gebraucht hätte, plötzlich die Tageszeit wechselte. Es begann eine Animation, die das gesamte Gebiet resettete. Das Alpha-Hundemon war danach wieder komplett geheilt - was in dem Moment echt frustrierend war. Anstatt es noch einmal zu probieren, haben wir die restliche Zeit dann lieber dafür genutzt, um uns noch weiter in dem Wildsektor umzuschauen.

Denn neben wilden Pokémon gibt es auch einige Geheimnisse und Items, die man in diesen Bereichen entdecken kann. Teilweise werden hier auch die Attacken unterschiedlicher Pokémon-Typen gebraucht. So konnten wir ein Item erst dann bergen, nachdem unser Garados mit einer Wasserattacke einen Giftschleim-Berg weggespült hatte. Mit einer anderen Attacke hätte das nicht funktioniert. Das erinnert etwas an die verhassten VMs aus früheren Pokémon-Spielen, ist aber in Pokémon Legenden Z-A keinesfalls so nervig und eher ein interessantes Gameplay-Element.

Durch unbemerktes Anschleichen könnt ihr Pokémon-Trainer aus dem Hinterhalt angreifen und euch den Erstschlag sichern. Quelle: Nintendo Durch unbemerktes Anschleichen könnt ihr Pokémon-Trainer aus dem Hinterhalt angreifen und euch den Erstschlag sichern.

Ist das noch Fairplay?

Nachdem wir einige Zeit den Wildsektor erkundet hatten, ging es auch schon zu dem nächsten Teil des Anspieltermins über, der uns rückblickend am meisten Spaß bereitet hat: dem Z-A-Royal-Turnier. Einen Einblick dazu haben wir bereits auf der Gamescom bekommen, durften hier das Ganze aber noch etwas ausführlicher ausprobieren.

  1. Seite 1 Pokémon spielen auf dem Eiffelturm
  2. Seite 2 Unterwegs im Wildsektor
  3. Seite 3 Gefährliche Alpha-Pokémon
  4. Seite 4 Ticketpunkte sammeln in Kampfsektoren
  5. Seite 5 Rangaufstiegsmatches & Kampf gegen Mega-Sarzenia
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