Pokémon Go: Total abgefahren - 25 skurrile Geschichten um die Smartphone-App
Special
Pokémon Go bietet den wohl unvergleichlisten Hype in der Historie der Smartphone-Spiele. Egal ob Massenversammlungen, eine Hillary Clinton Wahlkampfveranstaltung am Pokéstop oder von Klippen stürzende Menschen, wir verraten euch 25 absolut kuriose und skurrile Ereignisse rund um die Pokemon-App.
Der Hype um Pokémon Go ist groß! Kurz nachdem Niantic die Taschenmonster-App für iOS- und Android-Smartphones in den USA, Australien und Neuseeland auf den Markt brachte, schnellte der Aktionkurs Nintendos in ungeahnte Höhen. Bereits vor dem offziellen Deutschland-Start war es möglich, die Anwendung rund um das Pokémon-Franchise auch in Deutschland zu spielen. Viele kuriose und skurrile Geschichten entstanden seitdem rund um den Mix aus Geocaching und Pokémon-Lizenz. Egal ob aufgedeckte Seitensprünge, Pokémon im US-Präsidentschaftswahlkampf oder von Klippen stürzende Menschen, wir bieten euch in unserem Special die schrägsten Meldungen im Überblick.
Sofern ihr bereits dem gigantischen Hype verfallen seid, empfehlen wir euch unseren Tipps-Bereich zu Pokémon Go. Hier findet ihr unzählige Guides und Lösungen zur boomenden Smartphone-App für iPhone oder Android-Handys. So verraten wir euch unter anderem, wie ihr ein Evoli gezielt weiterentwickelt oder gleich zum Start von Pokémon Go ein Pikachu fangen dürft. Außerdem nutzt ihr unseren Level-Guide für euren Pokétrainer oder unsere Fundorte für alle Pokémon im Überblick. Spielt ihr das Smartphone-Spiel bereits? Dann hinterlasst uns doch einen Kommentar unterhalb dieser Zeilen. Im folgenden Artikel findet ihr 25 kuriose Pokémon-Geschichten zusammengefasst.
Pokémon Go - 25 skurrile Geschichten zur Pokemon-App
Der Hype um die Smartphone-App Pokémon Go ist riesengroß. Raubüberfall, Wasserbomben, Seitensprung - diese kuriosen Geschichten rund um das Spiel gab es tatsächlich!
Kurios & Skurril
- 1 Frau bekommt Kind, Mann fängt Pokémon
- 2 PokéStops für Raubüberfälle
- 3 Billige Getränke für Lockmodule
- 4 Eigenes Haus als Pokémon-Arena
- 5 Drohne für Ausbrüten der Eier benutzt
- 6 Spieler fallen von Klippe
- 7 Leiche gefunden
- 8 Auto-Unfälle - Polizei-Warnung
- 9 Polizei-Revier von Pokétrainern belagert
- 10 Mewtu in Nagoya
- 11 Pokémon-Warnung für Fukushima
- 12 Account-Handel boomt
- 13 Polizei nutzt Glurak als Köder für Verbrecher
- 14 Wütender Anwohner wirft Wasserbomben
- 15 Lehrerin kündigte Job und wird professionelle Pokétrainerin
- 16 PokéPanne bei Wetterkanal
- 17 Seitensprung aufgeflogen
- 18 Ende der free2play-Phase - Postillion veralbert Fans
- 19 Mann beleidigt Singapur und verliert seinen Job
- 20 Popstar Rihanna warnt Pokemon Go-Spieler
- 21 Pokemon Go-Runde mit Drogen-Deal verwechselt
- 22 Baseball-Club öffnet Stadion während Auswärtsspielen
- 23 Amsterdam Krankenhaus
- 24 Hillary Clinton macht Wahlkampf an Pokémon Arena
- 25 Das Aquana im Central Park
Frau bekommt Kind, Mann fängt Pokémon
In Pokémon Go sammelt ihr an jeder Ecke neue Taschenmonster. Ein US-Amerikaner nutzt die App sogar im Kreißsaal kurz vor der Geburt seines Kindes. Pokétrainer Jonathan Theriot fängt ein Taubsi am Krankenhausbett seiner Frau, während sie seine Tochter zur Welt bringt. Einige Reaktionen im Netz fielen negativ aus und zeigten völliges Unverständnis. Andere rieten ihm, dieses Taubsi zu hegen und zu pflegen und niemals seinen Wert zu unterschätzen. Eines ist jedoch am wichtigsten: Jonathans Frau nahm es gelassen und mit jeder Menge Humor und brachte eine gesunde Tochter zur Welt.
PokéStops für Raubüberfälle
Quelle: pcgames.de
Raubüberfälle an Pokéstops
Kurios & Skurril
- 1 Frau bekommt Kind, Mann fängt Pokémon
- 2 PokéStops für Raubüberfälle
- 3 Billige Getränke für Lockmodule
- 4 Eigenes Haus als Pokémon-Arena
- 5 Drohne für Ausbrüten der Eier benutzt
- 6 Spieler fallen von Klippe
- 7 Leiche gefunden
- 8 Auto-Unfälle - Polizei-Warnung
- 9 Polizei-Revier von Pokétrainern belagert
- 10 Mewtu in Nagoya
- 11 Pokémon-Warnung für Fukushima
- 12 Account-Handel boomt
- 13 Polizei nutzt Glurak als Köder für Verbrecher
- 14 Wütender Anwohner wirft Wasserbomben
- 15 Lehrerin kündigte Job und wird professionelle Pokétrainerin
- 16 PokéPanne bei Wetterkanal
- 17 Seitensprung aufgeflogen
- 18 Ende der free2play-Phase - Postillion veralbert Fans
- 19 Mann beleidigt Singapur und verliert seinen Job
- 20 Popstar Rihanna warnt Pokemon Go-Spieler
- 21 Pokemon Go-Runde mit Drogen-Deal verwechselt
- 22 Baseball-Club öffnet Stadion während Auswärtsspielen
- 23 Amsterdam Krankenhaus
- 24 Hillary Clinton macht Wahlkampf an Pokémon Arena
- 25 Das Aquana im Central Park
Das neue Phänomen lockt nicht nur sammelwütige Fans an, auch Verbrecher nutzen die Gunst der Stunde für ihre niederen Zwecke. In den USA setzten Räuber Lockmodule in abgelegene Pokèstops ein, um Spieler einen attraktiven Anlaufpunkt zu bieten. Durch das Befestigen von Lockmodulen an einem Pokéstop werden über 30 Minuten lang wilde Pokémon angelockt. Während ahnungslose Pokétrainer an den Punkten auf die Jagd gingen, wurden sie Opfer von Raubüberfällen. Wie das US-Medium USA Today berichtete, soll eine Gruppe von Jugendlichen so eine zweistellige Anzahl an Raubüberfällen begangen haben.
Billige Getränke für Lockmodule
Mit den über Städte und Gemeinden verteilten Pokéstops bringt euch Entwickler Niantic viele Anlaufpunkte zum Sammeln von Items. Doch dahinter steckt auch eine Geschäftsstrategie. Ein Ladenbetreiber in den USA hatte ein famose Idee: Je mehr Spieler sich am Pokéstop in der Nähe versammeln, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass jemand in seinem Shop einkauft. Kurzerhand versprach er jedem, der ein Lockmodul am Pokéstop in der Nähe anbringt, einen Smoothie für 2.99 Dollar oder (für Erwachsene Pokétrainer) ein Bud Light-Bier für einen Dollar.
Eigenes Haus als Pokémon-Arena
Pokémon Go bringt Spieler auf die Straße, setzt sie in Bewegung und fördert die Kommunikation unter den Fans. Doch die App bringt nicht nur grenzenlose Sammelbegeisterung. So ist Twitter-User Boon Sheridan ganz schön angepisst, denn an seinem Zuhause befindet sich eine Arena. Hintergrund: Sheridan wohnt in einer alten Kirche, die die Entwickler zu einer Pokémon-Arena gemacht haben. Regelmäßig parken fremde Autos in seiner Einfahrt. Dadurch wird nicht nur die Einfahrt blockiert. Fremde Autos vor dem eigenen Haus können auf die Dauer ganz schön nerven.
Drohne für Ausbrüten der Eier benutzt
Quelle: buffed
Mit der Drohe Eier ausbrüten.
In Pokémon Go erhaltet ihr an Pokéstops Glücks-Eier, die ihr mittels Inkubator ausbrüten dürft. Dafür legt ihr allerdings eine gewisse Distanz zurück, während ihr die App eingeschaltet lasst. Neben zwei Kilometer gibt es auch Eier, für die ihr fünf oder gar zehn Kilometer laufen müsst. Je höher die Zahl, desto wertvoller die Pokémon, die nach der Distanz schlüpfen. Gewiefte Spieler haben allerlei Methoden entwickelt, die Eier auszubrüten, ohne selbst auch nur einen Schritt zu gehen. Mittels Drohne beispielsweise legen Pokémon-Fans die gewünschten Distanzen zurück. Übrigens funktioniert das Ausbrüten mit dem Auto lediglich bei Schrittgeschwindigkeit.
Spieler fallen von Klippe
Sobald ihr die App einschaltet, erhaltet ihr von Nintendo die Warnung, eure Umgebung unbedingt im Auge zu behalten. Nun laufen Spieler nicht nur gegen eine Laterne oder vielleicht fremde Personen, sondern stürzen sogar Klippen hinunter. Wie NBC San Diego kurz nach dem Start von Pokémon Go berichtete, kam es im North County von San Diego zu einem tragischen Unfall. Zwei Männer im Alter von 21 und 22 Jahren stürzten eine Klippe hinab, mutmaßlich beim Spielen der App. Der Sheriff fand beide Personen bewusstlos am Fuße der Klippe am Strand. Offenbar waren beide Spieler alkoholisiert.
Leiche gefunden
Um seltene Pokémon zu fangen, klettern Spieler manchmal auch über Zaune und betreten nicht-öffentliches Gelände. So auch die 19-jährige Shayla Wiggins aus Riverton, Wyoming in den USA. Dabei folgte sie einem dem Wind River-Flusslauf, um Wasser-Pokémon zu fangen und entdeckte dabei einen regungslosen Körper im Wasser. Völlig verstört und verängstigt rief die junge Frau die Polizei an und meldete den gruseligen Fund. Untersuchungen an der Leiche ergaben später, dass die Person wohl ertrunken sei. Fremdeinwirkungen ließen sich bei einer Obduktion keine feststellen.
Auto-Unfälle - Polizei-Warnung
Quelle: twitter.com
Augen auf im Straßenverkehr, besonders bei Pokémon Go.
Im Stadtverkehr lohnt sich Pokémon Go aufgrund der langsamen Geschwindigkeiten. Viele Menschen nutzen offenbar in Melbourne den Feierabend-Stau, um Pokémon zu fangen. Die Polizei brachte nun sogar Warnungen auf digitale Stauwarnsysteme "Don't drive and pokemon" heißt es dort. Berichten zufolge kam es rund um den Globus bereits zu leichten bis mittelschweren Autounfällen durch unvorsichtige Pokémon-Fans, die hinterm Steuer ihr Smartphone nicht aus der Hand legen können. Hierzulande ist die Nutzung von Handys während des Autofahrens eine Ordnungswidrigkeit, egal ob beim Telefonieren, SMS Schreiben oder Pokémon fangen.
Polizei-Revier von Pokétrainern belagert
Seltene Pokémon befinden sich nicht nur an berühmten, öffentlichen Plätzen. Auch in Polizei-Revieren sind Berichten zufolge spezielle Pokémon heimisch. Im australischen North Territory beispielsweise betraten Spieler Polizeistationen, um ein Sandan zu fangen. Dort fungierte die Einrichtung obendrein als Pokéstop und lockte somit noch mehr Fans der App an. Die Polizisten reagierten prompt und gaben in einem Statement bekannt, doch bitte nicht das Revier für Pokémon zu betreten. Damit würde die Polizeiarbeit gestört. Außerdem sei es nicht nötig, das Gebäude zu betreten, um die Items aus dem Pokéstop zu erhalten.
Mewtu in Nagoya
Hunderte Japaner haben sich von einem Twitter-Nutzer veräppeln lassen. Im Tsuruma Park der Stadt Nagoya gibt es nämlich tatsächlich einen Brunnen, der aus der Luft aussieht wie ein Pokéball. Der Twitter-Nutzer behauptete, dass man dort angeblich Mewtu fangen kann - ein Pokémon, welches tatsächlich bis dato noch von niemandem auf der Welt gesichtet wurde. Es dauerte erwartungsgemäß nicht lange, bis sich hunderte Japaner auf den Weg zum Tsuruma Park machten, um das seltene Pokémon zu fangen. Doch von Mewtu war natürlich nichts zu sehen. Was lernen wir daraus? Mit Pokémon Go und ein wenig Gerissenheit kann man sehr einfach sehr viele Menschen bewegen.CNN-Reporter spielt Pokémon Go während eines Interviews
Pokémon-Warnung für Fukushima
Mittlerweile ist Pokémon Go auch in Japan erhältlich. Nach dem Zwischenfall an einem Atomreaktor in Fukushima ist das Gebiet weiträumig zur Sperrzone erklärt worden. Die japanische Regierung bat gemeinsam mit der Betreiberfirma Tepco die Entwickler Niantic darum, Pokéstops aus diesem Gebiet zu entfernen. Wie The Guardian berichtet, befürchten Behörden und Betreiber, dass Pokémon-Fans selbst vor einem solchen Ort nicht Halt machen. Um problematischen Fangversuchen in dieser Region eine Riegel vorzuschieben, sollen sämtliche Pokéstops dieser Region entfernt werden.
Account-Handel boomt
Via eBay und anderen Online-Plattformen verscherbeln Spieler ihre Accounts samt aller gesammelter Pokémon. Dabei geht die Preisspanne von zwei- bis hin zu vierstelligen Beträgen. Übermittelt wird dann meist der Google-Account, der zur Anmeldung in Pokémon Go benötigt wird. Doch legal ist das Ganze nicht. In den Richtlinien für die App schließt Entwickler Niantic den Handel von Accounts sowie Cheaten kategorisch aus. Ihr solltet also einfach losziehen, Pokémon fangen und mit Gleichgesinnten Spaß haben. Genau das ist ja auch das Ziel der Anwendung.
Polizei nutzt Glurak als Köder für Verbrecher
Quelle: Nintendo
Glurak von Polizei zur Verbrecher-Jagd genutzt.
Seltene Pokémon sind begehrt. Dies dachte sich auch die Polizei in Manchester im US-Bundesstaat New Hampshire. Via Facebook verbreitete die Polizei eine Meldung, im Empfangsbereich des Reviers gäbe es ein Glurak zu fangen. Die Meldung erhielt ausschließlich ein Kreis von Verdächtigen aus dem Umfeld der Polizeiwache. Ins Netz gegangen ist der Polizei allerdings noch kein Verbrecher. Einige durchschauten den Trick und gaben an, es sei zu offensichtlich. Der Link aus der Facebook-Mitteilung führte nämlich auf eine Übersichtsseite des Reviers, welche die gesuchten Tatverdächtigen auflistet.
Wütender Anwohner wirft Wasserbomben
Wer in einem dicht besiedelten Gebiet wohnt und möglicherweise auch noch einen Pokéstop in der Nähe hat, der kann auf die Dauer ganz schön genervt sein. So auch im australischen Sidney. Die gewaltige Anwesenheit der Zocker und der damit verbundene nächtliche Lärm sowie der hinterlassene Müll brachte einige Anwohner im Stadtteil Rhodes so sehr in Rage, dass diese zur Selbstjustiz griffen. Nachdem die örtliche Polizei sich zunächst weigerte, etwas gegen die Pokémon Go-Spieler im Peg Peterson Park zu unternehmen, der aktuell einer der beliebtesten Pokéstops in Sydney ist, bewarfen wütende Anwohner die Menge aus ihren Fenstern mit Wasserbomben und Eiern.
Quelle: twitter.com
Wasserbomben-Attacke auf Pokémon Go-Fans.
Lehrerin kündigte Job und wird professionelle Pokétrainerin
Aus Pokémon Go Kapital schlagen? Gar kein Problem! Wie das britische Magazin Daily Mail berichtet, kündigte die 26-jährige Sophia Pedrazza aus London ihren Job als Lehrerin. Ihr verrückter Plan: Pokémon fangen als Full-Time-Job! 18 Stunden pro Tag! Danach plant sie, die mit Pokémon gefüllten Accounts für bis zu 7.000 Pfund auf eBay zu verkaufen. Auch andere Spieler bieten ihre Dienste als Pokétrainer an. Wir meinen: Der Sinn von Pokémon Go ist es, raus zu gehen, sich zu bewegen und andere Spieler zu treffen. Weshalb es eine Nachfrage nach fremden Accounts samt Taschenmonstern gibt, erschließt sich uns nicht.
PokéPanne bei Wetterkanal
Auch Fernsehsender in den USA nutzen Pokémon Go für sich aus. Sogar ein Live-Wetterbericht des US-Fernsehsenders WTSP 10 wurde von dem aktuellen Hype-Thema Nummer eins unterbrochen. In einem vermutlich inszenierten Vorfall lief mitten in der Moderation des Wettermanns Bobby Deskins die Nachrichtensprecherin Allison Kropff durchs Bild, die offenbar schwer in ihr Smartphone vertieft war. Via Facebook teilte sie hinterher den Vorfall: "Der Moment, in dem du realisierst, dass du süchtig nach #PokemonGO sein könntest."
Seitensprung aufgeflogen
Pokémon GO hat einem untreuen New Yorker offenbar die Beziehung gekostet. Wie Übeltäter Evan Scribner der New York Post berichtete, hat ihn seine Freundin durch die App bei einem Seitensprung erwischt. Für ein kleines Liebesabenteuer hatte er einen Abstecher zur Wohnung seiner Exfreundin unternommen. Nach dem Abenteuer fing er noch kurz ein Pokémon in besagter Wohnung. Später öffnete seine Freundin das Spiel auf seinem Smartphone, sah via GPS den Standpunkt des zuletzt gefangenen Pokémon und konfrontierte Scribner. Der berichtet völlig aufgelöst: "Sie sah, dass ich ein Pokémon im Haus meiner Exfreundin gefangen habe. Sie hat das letzte Nacht herausgefunden und sich seitdem nicht mehr gemeldet"
Ende der free2play-Phase - Postillion veralbert Fans
Quelle: pcgames.de
Pokémünzen gegen Echtgeld
Die Satire-Webseite postillon.com verbreitete das irrwitzige Gerücht, die mobile Pokémon-Jagd sei ab dem 06. August nur noch für 12,99 Euro im Monat spielbar. So soll sich das Entwicklerteam von Niantic über den großen Erfolg des Mobile-Titels freuen, kündigt jedoch gleichzeitig an, die Free2Play-Phase demnächst zu beenden. Man wolle auf das geplante Abo-Modell umsteigen. Besonders jüngere Pokémon-Spieler reagierten prompt und gingen auf die Barrikaden. An dieser als Scherz gemeinten Meldung ist allerdings rein gar nichts dran. Alles nur Spaß, alles nur Satire!
Mann beleidigt Singapur und verliert seinen Job
Kurios & Skurril
- 1 Frau bekommt Kind, Mann fängt Pokémon
- 2 PokéStops für Raubüberfälle
- 3 Billige Getränke für Lockmodule
- 4 Eigenes Haus als Pokémon-Arena
- 5 Drohne für Ausbrüten der Eier benutzt
- 6 Spieler fallen von Klippe
- 7 Leiche gefunden
- 8 Auto-Unfälle - Polizei-Warnung
- 9 Polizei-Revier von Pokétrainern belagert
- 10 Mewtu in Nagoya
- 11 Pokémon-Warnung für Fukushima
- 12 Account-Handel boomt
- 13 Polizei nutzt Glurak als Köder für Verbrecher
- 14 Wütender Anwohner wirft Wasserbomben
- 15 Lehrerin kündigte Job und wird professionelle Pokétrainerin
- 16 PokéPanne bei Wetterkanal
- 17 Seitensprung aufgeflogen
- 18 Ende der free2play-Phase - Postillion veralbert Fans
- 19 Mann beleidigt Singapur und verliert seinen Job
- 20 Popstar Rihanna warnt Pokemon Go-Spieler
- 21 Pokemon Go-Runde mit Drogen-Deal verwechselt
- 22 Baseball-Club öffnet Stadion während Auswärtsspielen
- 23 Amsterdam Krankenhaus
- 24 Hillary Clinton macht Wahlkampf an Pokémon Arena
- 25 Das Aquana im Central Park
Zu Beginn war Pokémon Go lediglich in den USA, Japan, Neuseeland und Australien verfügbar. Dies brachte den in Singapur arbeitenden Australier Sonny Truyen auf die Palme. Via Facebook machte er seinem Ärger richtig Luft. "Man kann verdammte scheiße nochmal keine Pokémon in diesem Scheißland fangen", so Truyen in einem Statement. Weitere Facebook-Nutzer beschwerten sich direkt bei seinem Arbeitgeber. Die Firma 99.co zog ziemlich schnell Konsequenzen, entließ den Wüterich und verfasste ein öffentliches Entschuldigungsschreiben auf ihrer Webseite. In diesem distanziert sich die Firma in aller Deutlichkeit von dem betroffenen Ex-Mitarbeiter.
Popstar Rihanna warnt Pokemon Go-Spieler
Quelle: twitter.com
Pokémon fangen beim Adele-Konzert
Auch vor der Welt der Popstars macht Pokémon Go nicht Halt. Während Fans von Beyonce oder Adele nahe an der Bühne lieber Pokémon fangen, statt sich das Konzert anzuhören, geht Superstar Rihanna sogar noch einen Schritt weiter. Auf einem ihrer Konzerte schnauzte sie den Satz "I don't want to see you catching any Pokémon up in this bitch" ins Mikrofon. Den Satz möchten wir euch an dieser Stelle lieber nicht ins Deutsche übersetzen. Wir finden: Auf einem Konzert sollte man sich wenigstens für 90 Minuten mal auf den Künstler konzentrieren. Schließlich hat man ja ordentlich Kohle für die Eintrittskarte hingeblättert.
Pokemon Go-Runde mit Drogen-Deal verwechselt
Auf der Internet-Plattform Reddit berichtete ein Pokémon Go-Spieler von einem kuriosen nächtlichen Ereignis. Gegen drei Uhr morgens entschied sich der Fan zu einem Spaziergang, da er nicht schlafen konnte. Er nutze die Zeit und klapperte die Nachbarschaft nach Pokémon ab. Auf dem Weg in den dunklen Park traf er dabei zwei Mitstreiter, die ihm von einem Onix ganz in der Nähe erzählten. Während der nächtlichen Runde kreuzte laut Spielerbericht die Polizei auf und nahm die Personalien der Parkbesucher auf. Sie vermuteten offenbar einen Drogendeal, stattdessen mussten die Drei erklären, dass sie lediglich auf der Jagd nach Pokémon waren.
Baseball-Club öffnet Stadion während Auswärtsspielen
Der Baseball-Club The Durham Bulls aus North Carolina stellen Pokémon-Fans ihr Stadion zur Verfügung, während das Team auswärts unterwegs ist. Das Team ist in den USA in einer Minor-League unterwegs. Das Management stellte nach dem Release der Pokémon-App fest, dass ihr Stadion als Pokéstop fungierte. Viele der Taschenmonster befanden sich allerdings virtuell direkt auf dem Spielfeld und somit außerhalb der Reichweite der Pokémon Go-Fans. Aktuell ist der Platz ab 13 Uhr geöffnet, allerdings gegen eine Eintrittsgebühr von 5 Dollar. Auf dem Bild ist zu erkennen, dass jedoch viele Spieler bereit sind, diesen Betrag zu zahlen.
Quelle: twitter.com
Baseball-Stadion öffnet Pforten
Amsterdam Krankenhaus
Das Akademische Medizinische Zentrum (AMC) der Stadt Amsterdam musste Spieler, die auf der Suche nach Pokémon waren, davon abhalten, in nicht öffentliche Bereiche des Krankenhauses vorzudringen. Die Pokétrainer liefen ungeniert durch die Räumlichkeiten des Hospitals und spazierten dabei auch durch verbotene Bereiche. "Seit gestern ist uns aufgefallen, dass junge Leute mit Smartphones im Gebäude herumlaufen und in Bereiche gehen, in denen sie nicht sein sollten", so Loes Magnin, Sprecherin des AMC. Sie berichtete, dass einige Pokémon GO-Spieler sogar in den Keller des Krankenhauses vorgedrungen seien, wo die Kleidung der Patienten desinfiziert wird. Humorvoll wies man auf Twitter auf die Vorfälle hin und bat die Spieler um Vernunft: "Es gibt tatsächlich ein krankes Pokémon im AMC, aber wir sorgen gut für es. Bitte besucht es nicht", tweetete die Klinik und fügte ein Bild eines kranken Pikachu hinzu.
Hillary Clinton macht Wahlkampf an Pokémon Arena
Auch die Politik möchte auf den Pokémon Go Hype-Train aufspringen. So fand am 16 Juli in Lakewood, Ohio an einem Pokéstop samt Arena bei Madison Park eine Wahlkampfveranstaltung für Hillary Clinton statt. Explizit wurde dazu aufgerufen, Lockmodule zu nutzen, Pokémon zu fangen und sich in der nahegelegenen Arena zu duellieren. Besonders Familien und Kinder waren zu der Veranstaltung eingeladen. Mittlerweile wurde Hillary Clinton in den USA von den Demokraten auch offiziell als Präsidentschaftskandidatin ernannt. Nach 44 Männern wäre sie die erste Frau auf der Position der mächtigsten Person der Welt, sofern sie im November gewählt wird.
Das Aquana im Central Park
Quelle: Nintendo
Aquana
Wer noch Beweise braucht, wie verrückt es dank Pokémon GO in manchen Teilen der Welt auf zugeht, der sollte sich das Video von den Geschehnissen im New Yorker Central Park ansehen. Als dort ein seltenes Aquana erschien, dauerte es nicht lange, bis wahre Menschenmassen das Pokémon fangen wollten. Menschen hielten ihre Autos an und stiegen aus, um sich das Pokémon zu schnappen. Dass diese Aktionen gefährlich für andere Verkehrsteilnehmer sein könnten oder das Auto womöglich geklaut werden könnte, juckte in diesem Moment offenbar kaum jemanden. Dabei ist es gar nicht so schwierig, an ein Aquana zu gelangen. Man benötigt lediglich ein einfaches Evoli, welches man dann zu dem ansonsten recht seltenen Wasser-Pokémon weiterentwickeln kann...
