Die bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten - Unreal

Special Max Falkenstern

Aus der Gaming-Landschaft sind sie längst nicht mehr wegzudenken: Ego-Shooter erfreuen sich mittlerweile auf allen Plattformen großer Beliebtheit. Bulletstorm, Homefront und aktuell Crysis 2 machen unmissverständlich klar, dass der Strom an frischem Ballerfutter so schnell nicht abreißt. Welche Titel maßgeblich zum Erfolg eines ganzen Genres beigetragen haben, veranschaulicht unser aktuelles Special.

Unreal
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Seinerzeit ein Grafikhammer: Unreal zeigte der Konkurrenz, wie Ego-Shooter auszusehen haben. Quelle: Epic Seinerzeit ein Grafikhammer: Unreal zeigte der Konkurrenz, wie Ego-Shooter auszusehen haben.
1998 war ein ganz besonderes Jahr. Es war nicht nur die Geburtsstunde des Weltkonzerns Google, sondern auch die zweier bahnbrechender Ego-Shooter. Neben Half-Life ging nämlich auch Unreal in die Annalen der Videospielgeschichte ein. Dabei hätte auch alles anders kommen können: Es war mutig von Epic Games und GT Interactive, ein derartiges Mammutprojekt überhaupt anzugehen. Zur damaligen Zeit dominierte id Software (Quake-, Doom-Reihe) das Genre. Die Konkurrenz biss sich an den Qualitätstiteln der Texaner die Zähne aus. Unreal war allerdings anders. Hinter dem futuristischen Ballerspiel steckte eine hochmoderne Technologie, die weitläufige Areale, scharfe Texturen und beeindruckende Lichteffekte auf den Bildschirm zauberte. Die Rede ist von der Unreal-Engine.

Die umwerfende Präsentation tröstete über die dünne Hintergrundgeschichte, rund um einen auf einem Alienplaneten gestrandeten Häftling, hinweg. Unvergessen bleiben die abwechslungsreichen Locations, denen man im Verlauf der gefährlichen Reise einen Besuch abstattet. Dazu zählen unter anderem Tempelanlagen, außerirdische Raumschiffe und eine Stadt in den Wolken. Langweilig wurde es auch deshalb nie, weil die Gegner kein Kanonenfutter abgaben, sondern ziemlich clever agierten. Die hinterhältigen Skaarj wichen beispielsweise Geschossen aus und versuchten den Spieler zu flankieren. Wer die Einzelspieler-Kampagne nach rund zehn bis zwanzig Stunden durchgespielt hatte, konnte sich dem fantastischen Mehrspieler-Modus zu wenden. Auch hier feuerte Epic Games und GT Interactive ein großes Programm ab: Deathmatch, Capture the Flag und sogar ein Koop-Modus waren mit von der Partie. Die Entwickler waren auch so klug und legten der Vollversion den recht benutzerfreundlichen Karteneditor UnrealEd bei.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Die bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten - Half-Life
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  3. Seite 3 Die bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten - Counter-Strike
  4. Seite 4 Die bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten - Deus Ex
  5. Seite 5 Die bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten - Halo
  6. Seite 6 Die bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten - Battlefield 1942
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