Aus der Gaming-Landschaft sind sie längst nicht mehr wegzudenken: Ego-Shooter erfreuen sich mittlerweile auf allen Plattformen großer Beliebtheit. Bulletstorm, Homefront und aktuell Crysis 2 machen unmissverständlich klar, dass der Strom an frischem Ballerfutter so schnell nicht abreißt. Welche Titel maßgeblich zum Erfolg eines ganzen Genres beigetragen haben, veranschaulicht unser aktuelles Special.
Wie sagt der Volksmund so trefflich: Der Erfolg hat viele Väter. Auch das Genre der Ego-Shooter hat sich über viele Jahre weiterentwickelt. Zahlreiche Entwicklerstudios hatten daran großen Anteil. Sie schufen unvergessliche Perlen, von denen Nostalgiker träumen und wir in diesem Special berichten. Am Anfang stand die Frage: Welche Ballerspiele zählten seinerzeit zu den Besten ihrer Zunft und haben das ganze Genre nachhaltig geprägt? Nach anschließender Sichtung des Spielearchivs fanden wir endlich eine Antwort. Leider ist es uns nicht möglich, lobende Worte über die indizierten Spiele aus dem Hause id Software und 3D Realms zu verlieren, weshalb jene Titel in dieser Liste fehlen. Ihr könnt euch aber sicher schon ausmalen, von welchen Meilensteinen wir zu sprechen versuchen. Und nun Vorhang auf für unsere ganz persönliche Hall-of-Fame der bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten.
In diesem Artikel
- Seite 1 Die bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten - Half-Life
- Seite 2 Die bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten - Unreal
- Seite 3 Die bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten - Counter-Strike
- Seite 4 Die bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten - Deus Ex
- Seite 5 Die bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten - Halo
- Seite 6 Die bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten - Battlefield 1942
- Seite 7 Die bahnbrechendsten Shooter aller Zeiten - Call of Duty
- Seite 8 Bildergalerie
Quelle: Valve
Ein wichtiger Meilenstein der Spielgeschichte: Half-Life war in puncto Storytelling und Scripting das Maß aller Dinge. Die Spielwelt hinterließ trotz der unumstrittenen Sci-Fi-Herkunft einen authentischen Eindruck.
Gabe Newell und Mike Harrington, Schöpfer von Valve, hatten ja keine Ahnung, welch hohe Wellen Half-Life schlagen würde, als sie zuvor die Quake-Engine von id Software lizensierten und aus dem Material den besagten Ego-Shooter bastelten. Gordon Freemans Debütabenteuer verlieh dem Genre neue Impulse und prägte damit nachhaltig die Zockergeneration. Die Stärke von Half-Life lag weniger in der Technik. Es war vielmehr die interessante Geschichte und die authentisch wirkende Spielwelt, die Shooter-Fans zu Begeisterungsstürmen hinreißen ließ. Zahlreiche Skripts hielten den Adrenalinspiegel auf einem hohen Level. So etwas wie Langeweile kamen aber auch aufgrund der abwechslungsreiche Maps gar nicht erst auf. Die geheime Black Mesa Facility ist bis dato einer der vielseitigsten Game-Locations aller Zeiten. Bürokomplexe, Laboratorien, Fabrikanlagen - nichts, was es nicht gibt.
Rund ein Jahrhundert später erfand Valve mit dem Nachfolger Half-Life 2 das Rad abermals neu. Mitunter war nicht nur ein flinker Abzugsfinger gefragt, sondern auch Köpfchen. Zahlreiche Physik-Puzzles warteten darauf geknackt zu werden. Als unverzichtbar erwies sich dabei die sogenannte Gravity Gun, mit der man Objekte an sich heranziehen und wieder wegschleudern konnte. Wahnsinnig begeistert hatten die Spieler die Gesichtsanimationen sämtlicher Akteure. Mit viel Liebe zum Detail arbeite Valve für jeden Charakter spezifische Persönlichkeitsmerkmale heraus. Die liebenswürdige Alyx Vance, die Freeman oftmals aus der Patsche hilft, hatte sich in unser Gedächtnis gebrannt wie keine andere Figur vor ihr.
Bildergalerie
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