PCG Garage: Hardware, Fazit und Abschluss

Special Michael Grünwald Frank Stöwer
PCG Garage: Hardware, Fazit und Abschluss
Quelle: PC Games

Wir verraten, mit welcher Hardware wir für die aktuelle Folge der PCG Garage unterwegs waren und für wen Lenkrad und Pedalerie geeignet sind.

Je nachdem, welche Auswahl Ihr bei der RS50 Wheel Base und dem RS Wheel Hub trefft, könnt ihr das System am PC, der Xbox und der PS4/PS5 nutzen. Wer besonders clever kombiniert und sich für die RS50 Base für PS/PC und den RS Wheel Hub für PC/Xbox entscheidet, kann Logitechs Wheel-Base-Lenkrad-Pedal-Kombination sowohl am PC als auch an der Xbox und der PS4/PS5 nutzen.

Die mit 150 Euro preiswerten Logitech G RS Pedals mit 75 kg-Loadcell-Bremse und Hall-Effekt-Sensoren werden an einem der drei USB-Ports auf der Rückseite der RS50 Base angeschlossen. Was sofort auffällt, ist das fehlende Kupplungspedal.

Da ein Großteil der modernen Rennwagen mit einem synchronisierten Getriebe ausgestattet ist, benötigt ihr keine Kupplung. Für kontrollierte Schaltvorgänge stehen am RS Wheel Hub Schaltwippen mit Magnettechnologie und einem harten, direkten Druckpunkt sowie hohem Widerstand bereit. Um diese optimal zu erreichen, könnt ihr deren horizontale Position verändern.

Wie die Schaltwippen aus Metall sind auch die aus demselben Material gefertigten RS Pedals teilweise anpassbar. Die Feder des Gaspedals könnt ihr leider nicht tauschen. Dafür lässt sich mithilfe von drei Dämpfern aus Elastomer und zwei Abstandshaltern aus Hartplastik der Bremswiderstand in Kombination mit dem Pedalweg an eure Präferenzen im Sim-Racing anpassen.

Zu einer guten Peripherie gehören auch passende Pedale. Für aktuelle GT3-, Touren- und Formel-Fahrzeuge braucht es nicht einmal ein Kupplungspedal. Quelle: PC Games Hardware Zu einer guten Peripherie gehören auch passende Pedale. Für aktuelle GT3-, Touren- und Formel-Fahrzeuge braucht es nicht einmal ein Kupplungspedal. Weitere Einstellungen, etwa die Empfindlichkeit jedes einzelnen Pedals oder die Bremskraft in Kilogramm, führt Ihr mit der G-Hub-Software durch. Das gilt auch für die RS50 Base, wo ihr per Software unter anderem Tasten zuweist, und die Empfindlichkeit, Dämpfung oder die Stärke des Drehmoments einstellt. Dazu ist die RS50 mit einem kleinen Bildschirm ausgestattet. Per Drehregler am RS Wheel Hub wählt Ihr Profile, regelt die FFB-Stärke, stellt die Bremskraft oder den FFB-Filter ein und reguliert die Dämpfung.

Hardware für Beginner oder Pro-Racer?

Wer als Einsteiger im Sim-Racing-Zirkus bereit ist, für eine empfehlenswerte Kombination aus Basis, Lenkrad und Pedale 800 Euro zu bezahlen, macht alles richtig. Man kann aber auch günstiger einsteigen, etwa mit dem Logitech G923 Trueforce für 250 Euro. Logitech will das Paket aus R50 Base RS Wheel Hub mit Lenkrad und den RS Pedals in der Mittelklasse platzieren.

Dort möchte man sich mit MOZAs R9-V3-Base und der SR-P Load-Cell-Pedale für 810 Euro messen. Man tritt aber auch gegen Fanatecs CSL DD QR2 Wheelbase mit 8 Nm und den Clubsport Pedals V3 für 1.100 Euro an. Wie mein Praxistest auf der virtuellen Nordschleife mit Assetto Corsa und einem Mercedes-Benz-AMG GT3 zeigt, kann Logtechs Peripherie locker mit den Konkurrenten mithalten.

Am Lenkrad lassen sich direkt etliche Einstellungen anpassen. Jeder virtuelle Pilot möchte schließlich unter anderem ein anderes Force-Feedback. Quelle: PC Games Hardware Am Lenkrad lassen sich direkt etliche Einstellungen anpassen. Jeder virtuelle Pilot möchte schließlich unter anderem ein anderes Force-Feedback. Trueforce liefert selbst bei maximalem Drehmoment klare, kräftige Rückmeldungen; Flieh- und Traktionskräfte, Brems-Gewichtsverlagerung sowie Fahrwerksaufschaukeln werden realistisch simuliert. Mit dem RS50, dem runden Lenkrad und auch den Pedalen fühlen sich Nordschleifenrunden wie Fahrten im echten GT3-Rennwagen an. Auch wenn das nur in hydraulischen Rigs vorhandene "Popometer" fehlt, dennoch erkenne ich Traktionsverlust und frühes Ausbrechen und stabilisiere per kurzem Bremsimpuls durch Gewichtsverlagerung.

Die Pedale performen gut, auch wenn ich den Widerstand des Gaspedals nicht mechanisch verändern kann - das ist aber auch nicht notwendig. Die Kombi-Einstellung für Bremsweg und Bremswiderstand gelingt dagegen sehr gut. So kann ich auch mit kurzem Weg und hoher Pedalhärte noch dosiert bremsen. Hier machen die 75-kg-Loadcell-Bremse und die Hall-Effekt-Sensoren, was sie sollen.

Lasst uns in den Kommentaren gerne wissen, mit welchen Peripherie-Geräten ihr unterwegs seid, und welche Sim euch am meisten liegt. Das war es nun auch schon mit Folge zwei der PCG Garage und einem Ausflug in die Geschichte der DTM. Wenn ihr weiterhin Lust auf monatliche Infos rund um die Welt des Sim-Racing habt, dann seid auch beim nächsten Mal wieder dabei. Und bis dahin heißt es: Drivers, start your engines!

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