Notebooks: Laptop als Platzsparer; Vor- und Nachteile
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Notebooks erfreuen sich großer Beliebtheit, zum Teil auch bei Gamern. Wir geben euch Tipps rund um den Kauf eines Gaming-Laptop und zeigen die Vor-, aber auch die Nachteile auf, die es, vor allem wenn der Laptop Gamingpower haben soll, gibt. Zudem bieten wir mehr als 60 spielefähige Notebooks in einer Marktübersicht.
Laptop als Platzsparer?
Manch einer plant den Kauf eines Laptops mit dem Argument, dass man sich in der Wohnung damit im Vergleich zu einem Desktop-PC Platz spart. Dies stimmt jedoch nur bedingt. Denn wer ohnehin einen Schreibtisch hat, wird mit einem Laptop sowie der beim Spielen obligatorischen Maus nicht wirklich nennenswert weniger Platz benötigen als für Maus und Tastatur sowie Monitor bei einem Desktop-PC. Und der eigentliche PC findet bis auf wenige Ausnahmen problemlos einen Standort, an dem er niemanden stört. Selbst wer keinen Schreibtisch, aber einen Fernseher hat, kann einen Desktop-PC verwenden. Wer mit seinem Laptop aber beispielsweise auf dem Esszimmer- oder Küchentisch oder auf dem Sofa mit dem Laptop auf dem Wohnzimmertisch nutzen muss, da es keinen richtigen Schreibtisch gibt, spart sich in der Tat Platz, da er sich keinen Schreibtisch für den Monitor und den Rest des PCs anschaffen muss. Ansonsten muss man sich aber überlegen, ob das Platzargument wirklich zieht - vor allem hinsichtlich darauf, dass ein Gaming-Laptop bei gleicher Leistung deutlich teurer als ein Desktop-PC mit Monitor ist. Doch es gibt natürlich auch gute Gründe, trotz dieser Tatsache auf einen Laptop zu setzen.
In diesem Artikel
Vor- und Nachteile eines Laptops
Die Stärke eines Laptops ist seine Mobilität. Man kann überall mit ihm arbeiten - außer natürlich dort, wo die Umgebungsumstände es partout nicht erlauben oder zumindest für den Laptop schädlich sein können, zum Beispiel bei starkem Regen oder in praller Wüstensonne. Selbst wer den Laptop nur zu Hause benutzt, kann dort frei wählen, wo er surft, chattet oder spielt. Egal ob im eigenen Bett, auf dem Sofa, am Küchentisch oder im Garten: Solange der Akku noch ausreicht oder man eine Steckdose in der Nähe hat, gibt es keine Einschränkungen, sofern die Mitbewohner nicht in die Quere kommen. Dies kann ein Desktop-PC nicht bieten. Wer für Schule, Ausbildung oder Beruf einen Laptop benötigt oder auch auf ein Notebook setzt, da er oft zwischen mehreren Wohnorten pendelt, liegt ebenfalls goldrichtig bei seiner Wahl. Trotzdem muss man sich selbst bei all diesen Pro-Argumenten die Frage stellen, ob es ein Gaming-Laptop sein muss oder nicht. Denn in vielen Szenarien ist es cleverer, sich ein günstiges Notebook zu kaufen und auf die Spielefähigkeit zu verzichten beziehungsweise zumindest nur eine rudimentäre Grafikpower für ältere Games oder niedrige Detailstufen zu verlangen.
Quelle: Gigabyte
Gigabyte Aero 15 Classic-Serie
Für das eingesparte Geld kann man sich nämlich dann für zu Hause einen guten Gaming-PC kaufen und kommt in der Summe oftmals auf keinen höheren Betrag als den, den ein gutes Gaming-Notebook kosten würde. Und selbst falls die Kombination aus Einsteiger-Notebook plus Gaming-PC etwas teurer sein sollte: Den PC kann man problemlos mit einer neuen Grafikkarte wieder fitmachen, eine CPU hält erfahrungsgemäß mindestens fünf bis sechs Jahre durch. Bei einem Gaming-Notebook hat man aber keine andere Wahl als einen Neukauf, wenn nach zwei bis drei Jahren bei den zu diesem Zeitpunkt neuen Games selbst auf niedrigen Details kaum mehr Freude aufkommt. Die mangelnde Aufrüstbarkeit ist gerade für Gamer neben dem Preis sicherlich der Hauptnachteil eines Gaming-Notebooks. Denn wer sich extra ein Notebook anschafft, das beispielsweise aktuelle Games problemlos auf hohen Details bewältigen kann, der will in aller Regel so lange wie möglich auf höheren Detailstufen spielen.
Da man aber Notebooks nicht aufrüsten kann (beziehungsweise es in Einzelfällen zwar möglich, aber viel zu teuer ist), muss man sich also jeweils recht zeitnah ein neues Notebook kaufen. Zwar bekommt man für das "alte" Gaming-Notebook noch relativ viel Geld, aber der Wertverlust ist enorm. Bei Preis-Leistung steht ein PC nicht nur bei der Anschaffung viel besser da, sondern auch trotz der Tatsache, dass Notebook relativ wenig Strom benötigen, im laufenden Betrieb, da man ihn eben bei Bedarf Stück für Stück modernisieren kann. Manche Gaming-Notebooks sind allerdings - wenn man das mitgelieferte Display sowie eine Windows-Lizenz beachtet - einem Desktop-PC durchaus ebenbürtig. Grob gesagt gilt aber: je mehr Gaming-Leistung man braucht, desto günstiger wird ein Desktop-PC in der Relation gesehen.
