Heute im Laden: No More Heroes - Hier unser Test!

Test Sascha Dowidat

Unser Test des mit überzogener Gewaltdarstellung und stylischer Cel-Shading-Optik auftrumpfenden Actionspiels!

Das Leben eines Killers

No More Heroes: Test/Review No More Heroes: Test/Review Der Alltag eines Assassinen besteht nicht nur aus Kämpfen! Schließlich beträgt die Teilnahmegebühr für die Rangkämpfe der United Assassins Association stets mehrere hunderttausend Dollar. Praktischerweise gibt es in der frei begehbaren kalifornischen Kleinstadt genügend Möglichkeiten zum Geldverdienen. Dreh- und Angelpunkt ist das Motel No More Heroes. Von dort aus düsen Sie mit dem futuristischen Bike Schpel Tiger quer durch die Stadt, um in Klamottenläden neue Outfits zu erwerben, im Fitness-Studio die eigenen Fähigkeiten wie Gesundheit zu verbessern und die Kombo-Fähigkeiten Ihres Katana zu optimieren. Bares verdienen Sie sich durch kleine Minispiel-Nebenjobs wie Rasenmähen oder dem Sammeln von Kokosnüssen. Bei K-Entertainment, der Anlaufstelle für Profikiller, schnappen Sie sich lukrative Aufträge für diverse Attentat-Missionen. No More Heroes erweckt durch die unterschiedlichen Spielelemente zwar den Anschein völliger Bewegungsfreiheit wie in GTA, letztlich ist das Spielprinzip durch das übergeordnete Ziel aber sehr linear.

Mehr Stil als Substanz

No More Heroes: Test/Review No More Heroes: Test/Review No More Heroes ist ein kunstvolles Actionspektakel für Erwachsene! Die kranke Story ist grandios, die skurrilen Endgegner fantastisch und der Look einzigartig. Doch leider täuscht der bizarre Stil nicht über das spielerisch etwas substanzarme Konzept hinweg. Trotz abwechslungsreicher Kombos fühlen sich die Kämpfe stets gleich an und das Design der Stadt hätte einen ähnlichen kreativen Anspruch benötigt wie der Look des Titels. Vor allem technisch enttäuscht Grasshopper die Spieler mit häufigem Ruckeln und zahlreichen Pop-ups. Aber wie ist es doch mit der Kunst? Schönheit liegt im Auge des Betrachters! Und dieses kleine Meisterwerk hat derer durchaus zahlreich verdient.

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Wertung zu No More Heroes (Wii)

Wertung:

8.0 /10
Fazit

Ich war schon immer der Meinung, dass Videospiele als moderne Kunstform anerkannt werden sollten. Mit No More Heroes beweist Grasshopper erneut, dass auch Videospiele einem künstlerischen Anspruch gerecht werden können. Vor allem die stylishe Cel-Shading-Optik mit der überzogenen Gewaltdarstellung, die schrillen Charaktere und die nostalgischen Retro-Sounds schaffen ein einzigartiges Spielerlebnis. Leider fehlt es dem Titel etwas an Substanz, um langfristig zu motivieren. Die schwache technische Präsentation sorgt ebenfalls für Abzüge.
Noch mehr Infos findet ihr in Games Aktuell 03/2008!

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