Unser Test des mit überzogener Gewaltdarstellung und stylischer Cel-Shading-Optik auftrumpfenden Actionspiels!
Das Leben eines Killers
No More Heroes: Test/Review
Der Alltag eines Assassinen besteht nicht nur aus Kämpfen! Schließlich beträgt die Teilnahmegebühr für die Rangkämpfe der United Assassins Association stets mehrere hunderttausend Dollar. Praktischerweise gibt es in der frei begehbaren kalifornischen Kleinstadt genügend Möglichkeiten zum Geldverdienen. Dreh- und Angelpunkt ist das Motel No More Heroes. Von dort aus düsen Sie mit dem futuristischen Bike Schpel Tiger quer durch die Stadt, um in Klamottenläden neue Outfits zu erwerben, im Fitness-Studio die eigenen Fähigkeiten wie Gesundheit zu verbessern und die Kombo-Fähigkeiten Ihres Katana zu optimieren. Bares verdienen Sie sich durch kleine Minispiel-Nebenjobs wie Rasenmähen oder dem Sammeln von Kokosnüssen. Bei K-Entertainment, der Anlaufstelle für Profikiller, schnappen Sie sich lukrative Aufträge für diverse Attentat-Missionen. No More Heroes erweckt durch die unterschiedlichen Spielelemente zwar den Anschein völliger Bewegungsfreiheit wie in GTA, letztlich ist das Spielprinzip durch das übergeordnete Ziel aber sehr linear.
Mehr Stil als Substanz
No More Heroes: Test/Review
No More Heroes ist ein kunstvolles Actionspektakel für Erwachsene! Die kranke Story ist grandios, die skurrilen Endgegner fantastisch und der Look einzigartig. Doch leider täuscht der bizarre Stil nicht über das spielerisch etwas substanzarme Konzept hinweg. Trotz abwechslungsreicher Kombos fühlen sich die Kämpfe stets gleich an und das Design der Stadt hätte einen ähnlichen kreativen Anspruch benötigt wie der Look des Titels. Vor allem technisch enttäuscht Grasshopper die Spieler mit häufigem Ruckeln und zahlreichen Pop-ups. Aber wie ist es doch mit der Kunst? Schönheit liegt im Auge des Betrachters! Und dieses kleine Meisterwerk hat derer durchaus zahlreich verdient.
