Unser Test des mit überzogener Gewaltdarstellung und stylischer Cel-Shading-Optik auftrumpfenden Actionspiels!
Der Tod kommt krass
No More Heroes: Test/Review
In No More Heroes erledigen Sie die Gegner mit einem batteriebetriebenen Beam-Katana. Erfreulicherweise macht Grasshopper nicht den gleichen Fehler wie die Red Steel-Entwicklerr und lässt Spieler unkontrolliert vor der Konsole herumhampeln. Stylish in Szene gesetzte Attacken und Kombos werden ganz konventionell per A-Knopf durchgeführt. Ist die Lebensleiste des Gegenüber erschöpft, zeigt ein leuchtender Pfeil die Möglichkeit zum tödlichen Finishing-Move an. Das Schwingen der Wiimote in die angegebene Richtung lässt Travis die Feinde in zigtausende kleiner, schwarzer Pixel zerschnetzeln.
No More Heroes: Test/Review
Blut in Form roter Pixel fiel in Deutschland der USK zum Opfer. Für besonders schwere Angriffe laden Sie das Katana einige Sekunden lang auf und feuern anschließend blau zuckende Blitze ab. Doch Achtung: Ist der Akku leer, sollten Sie die Wiimote schnell schütteln, um neue Energie aufzutanken. Das durchdachte Kampfsystem macht häufig von der Wiimote Gebrauch – allerdings gekonnt. Für Wrestling-Moves gerne auch in Kombination mit dem Nunchuk, das im Kampfgeschehen sonst zur Steuerung von Travis genutzt wird. Wenn Sie den Gegner durch einen heftigen Kick betäuben, haben Sie die Chance zu spektakulären Suplex-Angriffen. So reißen Sie beispielsweise Wiimote und Nunchuk simultan nach oben und Travis schleudert seine Gegner gekonnt herum. Durch den intuitiven und gelungenen Einsatz der Steuerung fühlen sich die Kämpfe äußerst leicht zugänglich an.
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