Mach's gut, Nintendo Switch! Das sind meine Highlights der letzten acht Jahre
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Aller Abschied fällt schwer: Nun müssen wir bald auch der Nintendo Switch Lebewohl sagen. Redakteurin Anni blickt auf die letzten acht Jahre mit der Konsole zurück.
Meine 300 Spielstunden sind im Vergleich zu vielen anderen Inselenthusiasten nichts. Für mich ist das aber schon eine außergewöhnlich hohe Spielzeit, von der ich jeden Moment genossen habe, mit der Ausnahme des merkwürdigen Osterhasen vielleicht.
Besonders glücklich bin ich mit meinem Rückzugsort, seitdem das blaue Eichhörnchen Felix auf meiner Insel wohnt. Denn das ist schon seit Wild World mein absoluter Lieblingsbewohner, auch, wenn ich damals eine zu lange Pause eingelegt hatte und er dann weggezogen ist.
Dementsprechend groß war der Wunsch, das putzige Tierchen wiederzusehen. Und ja, ich habe mir dafür extra die entsprechende Amiibo-Karte geholt. Es hilft ja nichts!
Gänse, Götter und wilde Gefechte
Beim Schreiben dieses Artikels überlegte ich viel hin und her, über welche Spiele ich noch reden möchte, und kam zu dem Schluss: über zu viele. Die Switch musste sich meine Aufmerksamkeit zwar immer mit einer PlayStation teilen, aber in acht Jahren kommen eben doch eine ganze Menge Spiele zusammen.
Es gäbe da zum Beispiel noch Ori and the Blind Forest, das nicht nur wunderschön aussieht und sich auch so anhört, sondern mich sogar in mein Masterstudium brachte. Ich musste nämlich eine journalistische Schreibprobe einreichen und habe mich für eine Review zu dem Spiel entschieden. Danke noch mal dafür, Ori!
Und wenn wir schon bei niedlichen, weißen Kreaturen sind: Untitled Goose Game habe ich förmlich verschlungen. Als professionelle silly goose kam dieses Spiel für mich wie gerufen und hat mich am Release-Tag erfolgreich davon abgelenkt, dass ich eigentlich krank auf dem Sofa lag.
Quelle: House House
Über Hades rede ich auch immer gerne, denn eigentlich wollte ich es überhaupt nicht spielen. Zum einen mag ich keine Rogue-likes (und Rogue-lites und wie sie alle heißen mögen), zum anderen sah ich das Spiel bei meinen damaligen Mitbewohnern und war einfach nicht interessiert.
Aber irgendwann überkam mich die Neugierde dann doch - vielleicht lag es an Zagreus Synchronstimme, vielleicht am coolen Artstyle, aber ich habe die Entscheidung danach nie bereut. Ausnahmen bestätigen eben doch die Regel.
Ähnlich sieht es mit Fire Emblem: Three Houses aus: Das wollte ich zwar von Anfang an zocken, allerdings sind taktische Gefechte eigentlich nicht mein Ding. Die vielen interessanten Charaktere sind mir durch das Persona-mäßige Gameplay aber besonders gut im Gedächtnis geblieben.
Quelle: PC Games
Mit Splatoon 2 hatte ich einen sehr schönen Sommer gemeinsam mit Freunden, in dem jede Menge Farbe verschüttet wurde. Und bei Super Mario Odyssey jagte mir erneut ein Postbote einen Schreck ein - jedoch konnte er selbst nichts dafür, sondern der Großkonzern hinter der Bestellung. Denn so schlecht, wie das Ganze verpackt war, wäre meine Hochzeits-Peach-Amiibo beinahe verlorengegangen. Zum Glück nur fast!
Ihr seht, ich verbinde viele besondere Erinnerungen mit der aktuellen Nintendo-Ära. Doch nun ist es an der Zeit, weiterzuziehen. Abschied fällt auch in der Videospielwelt schwer, sei es von einzelnen Charakteren, ganzen Spielen oder eben auch Konsolen. Die Switch hat mich in den letzten acht Jahren durch mehrere Städte und verschiedene Lebensphasen begleitet.
Zwischendurch rüstete ich zwar einmal auf die OLED-Version auf, doch meine ursprüngliche Konsole blieb in der Familie. Bei aller Vorfreude auf den Nachfolger und vor allem auf Mario Kart World blicke ich also auch auf die stets treue Switch und nicht nur die gemeinsame, in Spielen verbrachte Zeit, sondern auch nostalgisch auf die vergangenen Jahre zurück.
