Der Release des Nintendo 3DS steht kurz bevor und das ist für uns Grund genug, einen Rückblick zu wagen. Einen Rückblick in eine Zeit, in der ein Handheld weder mit einem Touchscreen, geschweige denn mit einem 3D-Display ausgestattet war. Oder Hintergrundbeleuchtung. Aber dafür mit jeder Menge Spaß!
Game Boy Color
Quelle: Wikimedia Commons / Evan-Amos
GameBoy Color
Da Videospiele in Schwarz-Weiß auf Dauer doch relativ trist sind, entschied sich Nintendo dazu, den Game Boy 1998 mit einem Farbdisplay auszustatten. Das war auch längst überfällig, schließlich hatte Sega mit dem Game Gear schon seit 1990 einen Handheld auf dem Markt, der über ein farbiges Display verfügte. Zum Vergleich: Der Game Gear konnte lediglich 4096 Farben darstellen, der Game Boy Color hingegen ganze 32.768.
Mit der integrierten Infrarot-Schnittstelle war es nun auch endlich möglich, ohne Link-Kabel mit Freunden zu zocken. Diese Schnittstelle konnte man sogar mit einer Fernbedienung synchronisieren, um so etwa einen Fernseher zu bedienen. Der Game Boy Color war übrigens zu seinen Vorgängermodellen abwärtskompatibel und konnte die monochromen Spiele sogar teilweise in Farbe darstellen.
