Der Release des Nintendo 3DS steht kurz bevor und das ist für uns Grund genug, einen Rückblick zu wagen. Einen Rückblick in eine Zeit, in der ein Handheld weder mit einem Touchscreen, geschweige denn mit einem 3D-Display ausgestattet war. Oder Hintergrundbeleuchtung. Aber dafür mit jeder Menge Spaß!
Game Boy
Quelle: Wikimedia Commons / Boffy b
Der Game Boy
Nachdem Nintendo mit der "Game & Watch"-Reihe - die bis 1990 produziert wurde - einen ziemlichen Erfolg landete, legte das japanische Unternehmen 1989 mit dem Game Boy gleich nach. Auch wenn der klassische Handheld nur über einen Schwarzweiß-Bildschirm und eine relativ geringe Prozessorleistung verfügte, überzeugte der Game Boy durch die daraus resultierende lange Batterielaufzeit und eine umfangreiche Auswahl an Spielen. Obwohl man damals zugegebenermaßen eine ziemlich große Hosentasche brauchte, um den tragbaren Spielspaß-Klotz zu verstauen, ist der Name Nintendo dank des Game Boys mittlerweile zu einem Synonym für Mobile Gaming geworden.
1996 erschien dann der deutlich kleinere Game Boy Pocket, der jedoch aus technischer Sicht nicht verbessert wurde. Ein Jahr später veröffentlichte Nintendo in Japan noch den Game Boy Light, der sogar über eine ein- und ausschaltbare Hintergrundbeleuchtung verfügte. Der unerwartete Erfolg der Pokémon-Spiele 1996 war übrigens maßgeblich dafür verantwortlich, dass der zu diesem Zeitpunkt totgeglaubte Game Boy ein Comeback sondergleichen feiern durfte. In diesem Sinne: "You don't stop playing because you get old. But you could get old if you stop playing."
