Rennspiel, Adventure oder beides? Unser Test lüftet das Geheimnis um EAs „Action Driving Adventure“!
Steuerung
Need for Speed
Von der zeitweisen Trägheit abgesehen, ist die arcademäßige Steuerung aber durchaus gelungen. Die Entwickler scheinen dabei bei den Burnout-Machern Criterion gespickt zu haben: Drifts und Ausweichmanöver klappen in Undercover perfekt, ohne ausbrechendes Heck. Auch 180-Grad-Drehungen per Handbremse sind ein Kinderspiel – ideal, um Cops auszutricksen. Mit der Polizei bekommt ihr es auch in den zahlreichen Job-Missionen zu tun. Beim Auftrag „Trainingswagen“ müsst ihr ein Fahrzeug aus dem Showroom eines Autohändlers entführen, nämlich das brandneue Renault Mégane Coupé. In einer cineastischen Cut-Scene rast ihr mit dem Franzosen-Flitzer durch die Scheibe des Verkaufsraums.
Nun müsst ihr das Diebesgut zur Lackierwerkstatt eures Auftraggebers bringen. Allerdings erst, nachdem ihr wieder mal die Streifenwagen abgehängt habt. Insgesamt neun Missionsarten sorgen in Undercover für Abwechslung. Prima: Ihr könnt ein Event über die Karte starten, ohne erst mal quer durch Tri-City fahren zu müssen. Alternativ wählt ihr einfach per Knopfdruck das nächstgelegene Event aus. Löblicherweise sind Rennstrecken von Leitplanken eingegrenzt. Ihr könnt also nicht aus Versehen falsch abbiegen, wie noch beim Open-World-Racer Burnout Paradise. Trotzdem gibt es genügend Möglichkeiten, die Strecke abzukürzen. Auf der Minimap werden die alternativen Routen angezeigt. In sämtlichen Events zählt nur der erste Platz. Wenn ihr ihn verfehlt, könnt ihr per Knopfdruck das Rennen sofort neu starten – eine Ladepause inbegriffen. Als Belohnung für einen Sieg gibt es Geld und Punkte. Außerdem verbessert ihr eure Charakter- Eigenschaften, ähnlich wie bei einem Rollenspiel.
