Musashi: Samurai Legend

Test

Samurai-Geschnetzeltes à la Square Enix: bunt, schnell, anspruchslos.

D er echte Miyamoto Musashi lebte im Japan des 17. Jahrhunderts, wo er als Schwertkämpfer und Künstler hoch geschätzt wurde. Für "Musashi: Samurai Legend" verwandelte Square Enix den legendären Meister der Klinge jedoch in einen hippen Teenie, der sich als Samurai erst noch einen Namen machen muss. Von der hübschen Prinzessin Mycella in ihre magische Welt gezaubert, muss er ihr poppig-buntes Fantasyreich als Nachwuchs-Krieger vor den Truppen des bösen Gandrake schützen.

In der Von-hinten-Ansicht schnetzeln Sie sich vor abwechslungsreichen Kulissen in Comic-Grafik durch die Feindeshorden. Erfahrungspunkte aus den Kämpfen werden RPG-typisch in die Verbesserung Ihrer Werte (Kampfkraft, Lebensenergie u.ä.) investiert. Mit erworbenem Geld hingegen kaufen Sie sich Heil-Items und Ausrüstung. Interessant: Neue Attacken übernehmen Sie im Kampf von Ihren Feinden.

FAZIT: Das recht umfangreiche Actionspiel ist ein wenig übertrieben stylish in Comic-Grafik verpackt. Die RPG-Elemente und "Minispiele" wie Motorradfahrt und Geiselbefreiung bringen ein wenig Tiefgang. Im Kampf gegen die Levelbosse hätte eine präzisere Kamera nicht geschadet.FE

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