Das ist das beste Monster aus Monster Hunter Wilds, da gibt's nix zu diskutieren

Kolumne Annika Menzel
Das ist das beste Monster aus Monster Hunter Wilds, da gibt's nix zu diskutieren
Quelle: Capcom, PC Games

Monster Hunter Wilds hat nicht nur viel Spielspaß, sondern auch allerhand coole Monster in petto. Redakteurin Anni ist sich sicher, wer sich den Titel als bestes Ungeheuer wirklich verdient hat.

Der Feueraffe kann außerdem hoch in die Luft springen und nach einem theatralischen Moment, während dem er dort hängen bleibt, mit Schmackes auf den Boden krachen. Eigentlich erinnert mich der Ajarakan ein bisschen an das löwenartige Scheusal aus Elden Ring, dieser Move schreit aber geradezu nach Radahn.

Als wären die brandgefährlichen Angriffe nicht schon bedrohlich genug, macht sich das Monster zudem verschiedene Umgebungen zunutze. Der Kampf beginnt in einem Areal mit Steinboden, doch wenn es zum ersten Mal das Gebiet wechselt, müsst ihr ihm in eine riesige Lache aus Ölschlamm folgen.

Der schränkt die Bewegung zum Glück nicht ein, aber erschwert die Sicht. Wenn meine Jägerin sich für bestimmte Manöver hinknien muss, versinkt sie beinahe im Schlamm. Ihr habt es euch wahrscheinlich schon gedacht, aber Öl und Flammen vertragen sich auch besonders schlecht.

Die Jägerin im Kampf gegen einen Ajarakan Quelle: PC Games Na ja, oder eben besonders gut; die feurigen Angriffe des riesigen Affen sorgten dadurch sogar um ihn herum für Verbrennungsgefahr. Aber nicht nur deshalb gewinnt die Jagd durch den ganzen Ölschlamm ordentlich an Fahrt. Wenn der Ajarakan gerade nicht wie von heißem Eisen überzogen leuchtet, tarnt er sich überraschend gut.

Das wird vor allem dann gefährlich, wenn er seinen Charge-Angriff startet, bei dem er sich mit einer Schulter auf den Boden lehnt, kurz danach nach vorne rauscht und Lava verspritzt. Die Richtung, in die er losstürmen will, ist dadurch schwieriger zu erkennen.

Wenn ihr jetzt - genau wie ich bei der ersten Jagd - dachtet, dass das Monster seine Trickkiste nun endlich mal leer geräumt hätte ... dann muss ich euch leider enttäuschen, denn sein Überlebensinstinkt setzt erst später richtig ein.

Affenstarkes Monster

Wie alle Ungeheuer in dem Spiel versucht die Bestie irgendwann, sich zurückzuziehen, um sich von den ganzen Verletzungen zu erholen. Folgt ihr ihm die Ranken nach oben zu seinem Versteck, fällt schnell auf, dass die Decke aus einer Art Gitterstruktur besteht.

Und die ist leider nicht nur Dekoration, sondern Teil des letzten, verzweifelten Manövers des beinahe besiegten Monsters. Es kann mit Leichtigkeit hochspringen und sich dort entlanghangeln, bis es sich mit Schwung zurück auf den Boden stürzt.

Behaltet es also unbedingt im Blick, wenn es sein Affentheater in der Luft veranstaltet, um nicht als gegrilltes Steak zu enden. Die Jagd pumpte ordentlich Adrenalin durch mich durch, schließlich gab mir der Ajarakan kaum die Gelegenheit, mal durchzuatmen.

Die Jägerin im Kampf gegen einen Ajarakan Quelle: PC Games Bei dem ganzen Trubel vergaß ich auch schnell, dass ich mich in einem feurig-heißen Gebiet befand, das ich nur mithilfe von Kaltgetränken aushalten konnte. Das wäre mir einmal fast zum Verhängnis geworden, weil ich vor lauter Konzentration auf den Affen nicht bemerkte, dass die Wirkung des Getränks längst nachgelassen hatte.

Nach getaner Arbeit war ich fast schon traurig, dass der Kampf vorbei war, weil er mir so viel Spaß bereitet hatte. Also habe ich die optionale Quest wieder und wieder absolviert, und ich glaube, dadurch habe ich sogar meine Abneigung gegen Affen ein wenig überwunden.

Der einzige Wermutstropfen: Die passende Rüstung, die ich mir danach von Gemma schmieden lassen wollte, finde ich leider nicht so cool wie viele der anderen Monster-Outfits - ja, ja, das sind Fashion-Hunter-Probleme. Aber mein Palico sieht dafür ziemlich niedlich aus als Mini-Ajarakan.

Ich könnte noch stundenlang darüber reden, welche Monster ich abseits des Feueraffen noch am besten fand, welche Rüstungen am coolsten aussehen und weshalb ich gerade am liebsten jede freie Minute auf Monsterjagd gehen würde.

Aber stattdessen möchte ich gerne von euch wissen, was euer Lieblingsmonster ist, sobald ihr in die Wildnis eintauchen konntet. Und damit es in den Kommentaren nicht zu ruhig bleibt, entlasse ich euch noch mit einem Hot Take: Der Bogen ist die beste Waffe in Monster Hunter Wilds. So, meine Arbeit hier ist getan, ich gehe zurück auf die Jagd.

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