Das ist das beste Monster aus Monster Hunter Wilds, da gibt's nix zu diskutieren

Kolumne Annika Menzel
Das ist das beste Monster aus Monster Hunter Wilds, da gibt's nix zu diskutieren
Quelle: Capcom, PC Games

Monster Hunter Wilds hat nicht nur viel Spielspaß, sondern auch allerhand coole Monster in petto. Redakteurin Anni ist sich sicher, wer sich den Titel als bestes Ungeheuer wirklich verdient hat.

Monster Hunter Wilds ist endlich da, und allein das macht mich schon sehr glücklich. Noch froher bin ich darüber, wie gut der neue Teil der Reihe geworden ist. Jetzt, wo der Test durch ist, werde ich nach Herzenslust im Feierabend noch weiter auf die Monsterjagd gehen - oder Ausreden finden, um auf der Arbeit weiterzuspielen, aber verratet das nicht meinem Chef ...

Während meiner Zeit in der Wildnis habe ich einige eindrucksvolle Kreaturen gesehen: Gockel mit Flammenschwänzen, tänzelnde Riesenspinnen und noch viele weitere Ungeheuer, die ich nicht alle auf einmal vorwegnehmen möchte.

Eine von ihnen hat es mir aber ganz besonders angetan, und das aus gutem Grund! Es wird euch vielleicht nicht gefallen, aber das coolste Monster aus dem ganzen Spiel ist niemand Geringeres als der Ajarakan. Den Feueraffen aus dem Ölquellbecken macht sein Kampfstil zu etwas ganz Besonderem.

Bloodborne trifft auf Monster Hunter

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein riesiger Fan von Bloodborne bin. Der atmosphärische Gothic Horror und die von Lovecraft inspirierte Geschichte tragen natürlich einen großen Teil dazu bei, aber vor allem gefallen mir die schnellen, nervenaufreibenden Kämpfe gegen die unheimlichen Bestien.

Deshalb wundert es mich nicht, dass ich den Ajarakan sofort ins Herz geschlossen habe - na ja, so gut das eben geht, wenn ich ihm gleich darauf das Licht ausknipsen oder ihn in Gefangenschaft halten will.

Aber ich finde, mit ein paar Anpassungen könnte er ebenso gut als Boss in Bloodborne auftreten, sollte es da aus irgendeinem plausiblen Grund ein Lavagebiet geben.

Wann und warum ihr in der Geschichte von Monster Hunter Wilds (jetzt kaufen 79,99 € / 62,99 € ) zum ersten Mal auf einen Ajarakan stößt, findet ihr am besten selbst heraus. Auch, wenn die Handlung nicht zu meinen Highlights des Spiels zählt, will ich sie euch trotzdem nicht spoilern.

Zum Glück begeistert mich die Reißzahnbestie aber auch nicht durch irgendeine tragische Hintergrundgeschichte, sondern durch den wilden Kampf, der mich stark an die Souls-Spiele erinnert. Also Vorsicht, falls ihr ohne Vorwissen auf die Jagd gehen wollt - es folgt ein ausführlicher Kampfbericht!

Ein Ajarakan in einer Sequenz Quelle: PC Games Hinter den Angriffen des Monsters steckt nicht nur ordentlich Wucht, es ist auch überraschend flink für so ein riesiges Vieh. Viel Zeit zum Nachdenken gibt es nicht, da ihr stets damit rechnen müsst, dass es euren ausholenden Schlag wittert und in Sekundenschnelle bei euch ist.

Mein Palico tut stets sein Bestes, um ihn von mir abzulenken, damit ich neue Pfeile aus dem Köcher ziehen kann. Aber selbst das hält das Biest nur kurzzeitig davon ab, mir einen Fistbump mitten ins Gesicht zu geben.

Selbst räumliche Distanz kann ich nicht lange aufhalten, da er glühende Felsbrocken aus dem Boden reißen kann. Und ich sag's euch, daraus wurde schnell das schweißtreibendste Völkerball-Match, das ich jemals erlebt habe.

Da kam mir meine Souls-Erfahrung zugute, denn die Angriffsmuster des Ajarakans sind nach einer Weile gut zu durchschauen. Er ist zwar immer noch ein wildes Monster und hält sich längst nicht so stark an eine Choreografie, wie es die Bosse von From Software tun.

Trotzdem lässt sich die gute alte "ausweichen, zuschlagen, wegrollen"-Technik hier extrem gut umsetzen. Besonders belohnend fühlt es sich durch das geschickte Ausweichen an, wenn ihr genau im richtigen Moment - oder sogar mehrmals in Folge - zur Seite hechtet.

Brandgefährliche Moves

Doch seine schnellen Bewegungen und die Kombination aus Nah- und Fernangriffen sind noch nicht alles, was das Monster auf dem Kasten hat ... oder besser gesagt, auf dem Panzer. Darin ist tatsächlich Metall enthalten, weshalb es zwischendurch selbst darauf schlägt und so zu einer lebendigen Schmiede wird - Gemma wäre begeistert!

Bildergalerie

Außerdem kann es mit seinen Klauen nicht nur Brocken aus dem Boden reißen und uns damit zum Tanzen bringen, sondern sogar Lava aus dem Untergrund herauskratzen und damit um sich schleudern. Hat es das geschafft, werden seine Angriffe also nicht nur deutlich vielfältiger, sondern vor allem gefährlicher.

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