Monster Hunter Rise im Test: Ein Kunststück - wie uns Rise auf PS5 erneut begeistert - Seite 2

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Monster Hunter Rise im Test: Ein Kunststück - wie uns Rise auf PS5 erneut begeistert - Seite 2
Quelle: Capcom

Fast zwei Jahre nach seinem ursprünglichen Release auf der Nintendo Switch kommt Monster Hunter Rise nun auch endlich für die anderen Konsolen. Doch ist der Port das Geld wert - vor allem, wenn das Original schon bekannt ist? Der Erfahrungsbericht eines Expertenjägers.

Der Master Rank kam bei Rise mit dem großen Sunbreak-DLC ins Spiel. Der Rang bezeichnet in Monster Hunter eine neue, dritte Schwierigkeitsstufe der Jagden. Neben Low und High Rank läuft es hier genauso ab wie gewohnt: Wir jagen all die Monster noch einmal, nur sind sie stärker, haben ein paar neue Angriffe und Verhaltensmuster und wir können noch bessere Waffen und Rüstungen aus ihnen fertigen.

Nachdem ich mit den bereits bekannten Monstern durch war, ging es zum spannendsten Teil - den neuen Monstern und damit auch dem neuen Equipment. Ihr merkt, Monster Hunter ist im Kern simpel aufgebaut. Da die Monster die Essenz des Spieles darstellen, steht und fällt mit ihnen das ganze Gameplay-Erlebnis. Angefangen mit kleinen Velociraptor-ähnlichen Wesen oder Bären, kämpft man irgendwann gegen riesige Drachen, die ganze Städte vernichten könnten.

Zu nah an der Sonne gewesen?

Manche Jäger fragen sich wahrscheinlich gerade, warum ich von Sunbreak rede. Das hat einen triftigen Grund: Der große Sunbreak-DLC, der beinahe mehr Content als das Hauptspiel bietet, ist nicht im Port enthalten! Das Update wird im Frühling 2023 nachgereicht.

Monster Hunter Rise Quelle: Capcom Der Riesen-DLC Sunbreak ist zu Beginn leider nicht in den Konsolen-Ports enthalten. Als ich den Test auf der PS5 angefangen habe, empfand ich das erneute Spielen von Rise tatsächlich ein wenig als anstrengende Arbeit, da ich im Switch-Original schon so viel Zeit verbracht habe. Und auch, wenn eigentlich alles am Spiel cool und spaßig ausfällt, fühlt sich das alles irgendwie an wie ein alter Schuh. Nach über 200 Stunden Rise und Sunbreak hatte ich mich satt gejagt.

Doch die Arbeit rief, und ich versuchte etwas Neues. Es gibt nahezu keinen Monster-Hunter-Spieler, der in einem neuen Teil erneut gerne den Low Rank spielt. Der Rank ist zu einfach und all die Ausrüstung wird mit dem High Rank obsolet, da müssen sowieso alle Monster erneut gejagt werden. Dort fängt für Leute, die alte Hasen sind, das Spiel erst richtig an.

Capcom ist sich dessen bewusst und rüstet euch zu Beginn von Rise mit einer umsonst herunterladbaren Montur samt Waffen aus, die für den Anfang des Spieles eigentlich viel zu stark ist. Also machte ich mich auf den Weg, mich erneut durch ein Spiel zu kämpfen, das ich fast schon zu viel gespielt habe.

Im neuen Glanz erstrahlend

Es lief gut, dank detaillierten Grafikeinstellungen, die es nicht auf der Switch gibt, sieht Rise auf Current-Gen um einiges besser aus. Auf der PS5 kann man zwischen einem Leistungsmodus mit 120fps und 1080p oder dem Grafikmodus mit 60fps und 4K-Einstellung wählen.

Normalerweise ziehe ich bei einem actionreichen Spiel immer die Frames-per-Second vor, aber dieses Mal waren die grafischen Upgrades einfach viel zu groß, um sie zu vernachlässigen. Das macht einen merklichen Unterschied und es gibt Optionen, die Texturen und Schatten weiter verfeinern. Auch Flora und Fauna reagieren dadurch dynamischer.

Tiefenunschärfe und sogar einige Farbfilter sind außerdem mit dabei. Für Fans solcher Spielerei ergeben sich tolle Möglichkeiten, das Erlebnis zu optimieren.

Mit Hund und Katze geht ihr auf die Jagd. Quelle: Capcom Mit Hund und Katze geht ihr auf die Jagd.

Vor allem das Wasser hat es mir in dieser Version von Rise angetan. Die Reflexionen sind schön, das Wasser sieht deutlich echter aus. Wenn ich in den Lavahöhlen zwischen glühendem Rot und schimmernden Blau meinen Kampf gegen einen Drachen im Wasser reflektiert in schönem HDR erblicke, ergibt das tolle Bilder, die ich in der Switch-Version so nie bekomme - vor allem nicht ruckelfrei.

In voller Pracht jagte ich also von Quest zu Quest und nahm nur Equipment mit höheren Werten mit. Ein ganzes Rüstungsset aus einem Monster zu grinden, wäre im Low Rank einfach nur unnötig. Nach einigen Stunden, aber deutlich schneller als in meinem Switch-Durchlauf kam ich im High Rank an. Ermüdet sah ich einem Berg von weiteren Monsterjagden entgegen und dachte, mich erwartet nichts anderes als Arbeit und Mühsal.

  1. Seite 1 Monster Hunter Rise im Test: Und nochmal auf die Jagd ... anstrengend oder Grund zur Freude?
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