Might & Magic Heroes 6: Hands-on-Test - Seite 2

Special Benjamin Matthiesen

Might and Magic Heroes 6 befindet sich derzeit in der Betaphase, wir haben natürlich unsere Kontakte spielen lassen und uns einen Key dafür besorgt. In unserem Hands-On-Test stellen wir euch das Spiel vor und sagen, was das Spiel besser macht als die Vorgänger.

Darf's ein bisschen weniger sein?

So vollgestopft euer Reich auch sein mag, springt Heroes-Veteranen direkt zu Beginn die zusammengeschrumpfte Ressourcen-Anzeige ins Auge: Lediglich drei - Holz, Erz und Blutkristalle - statt der bisherigen sechs Vorkommen sowie Gold füllen eure Schatzkammern. Dementsprechend vereinfacht fällt die Verwaltung eurer Lande aus. Anstatt schon frühzeitig im Spiel entscheiden zu müssen, auf welche Weise ihr spätere Schlachten schlagen wollt, schnappt ihr euch die nächstbeste Erzmine, erobert eine Kristallhöhle und schaut auch einmal bei der Sägemühle vorbei. Gold gibt es wie gehabt durch den Besitz einer oder mehrerer Städte. Die Ansage des ungarischen Entwicklers Black Hole Entertainment ist nicht zu überhören: Auch Einsteiger sollen schnellstmöglich Erfolge feiern. Langfristige Planung mit knappen Ressourcen passt da gar nicht ins Konzept.

In Might & Magic 6 Heroes gibt es im Gegensatz zu den Vorgängern ein schmuckloses Menü. Die HOMM-Reihe bot bislang eine schicke Stadtansicht. Quelle: Ubisoft In Might & Magic 6 Heroes gibt es im Gegensatz zu den Vorgängern ein schmuckloses Menü. Die HOMM-Reihe bot bislang eine schicke Stadtansicht. Stadtrundgang weicht dem Planungsbüro

Die gut gefüllten Vorratskammern nutzt ihr, um eure Hauptstadt auszubauen. Ein Marktplatz darf es sein, um doch einmal knappe Ressourcen im teuren Tauschgeschäft einzukaufen. Die Taverne lässt euch neue Helden anwerben, die den Truppentransport enorm erleichtern - wie schon in den Vorgängern. Zudem dürft ihr Festungsmauern und vor allem Brutstädten für neue Einheitentypen aufbauen. Anschließend rekrutiert ihr diese einmal pro Woche, um eure Armee mit frischem Blut anzureichern.

Sowohl der Ausbau der Stadt als auch das Anwerben neuer Truppen wird in Heroes 6 über schnöde Menüs vollzogen. Die vorgerenderte Stadtansicht der Vorgänger wurde ersatzlos gestrichen. Anstatt mitansehen zu können, wie euer Sanktum nach und nach wächst und gedeiht, weisen kleine grüne Häkchen auf den Ausbaugrad der Stadt hin - zwei Häkchen stehen dabei für höhere Ausbaustufen. Das klingt simpel und nachvollziehbar, und das ist es auch. Doch trugen die mitwachsenden Stadtansichten der Vorgänger ungemein zum Charme der Heroes-Reihe bei. Einen Vorteil hat diese vereinfachte Darstellung jedoch: Ausreichend Ressourcen und Gold vorausgesetzt, rekrutiert ihr mit einem Klick alle verfügbaren Einheiten für eure Armee.

Bildergalerie

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