Die Geschichte von Spider-Man in Videospielen - Seite 3

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Die Geschichte von Spider-Man in Videospielen - Seite 3
Quelle: Sony/Marvel

Marvels freundliche Spinne aus der Nachbarschaft in der großen Retrospektive: Wir blicken zurück auf 40 Jahre Spider-Man in Computer- und Videospielen.

Spannender wurde es indes mit dem ebenfalls 1992 veröffentlichten Spider-Man and the X-Men in Arcade's Revenge. Wie es der wenig griffige Titel schon vermuten lässt, gab es hier ein Mash-up gleich zweier populärer Superhelden-Lizenzen. Nachdem ihr nämlich die ersten Levels des Actionspiels mit Spider-Man gemeistert hattet, übernahmt ihr Charaktere wie Wolverine oder Storm, ehe ihr Arcade persönlich gegenüberstandet. 1993 folgte mit The Amazing Spider-Man 3: Invasion of the Spider-Slayers (beziehungsweise Spider-Man 3: Invasion of the Spider-Slayers in Nordamerika) der dritte und letzte Teil der Game-Boys-Serie. Der Titel basierte auf dem gleichnamigen Comic, war aber spielerisch sehr ähnlich wie seine Vorgänger. In den darauffolgenden Jahren sollten vor allem das Super Nintendo und das Sega Genesis / Mega Drive die neue Heimat von Spider-Man werden.

1994 kam mit Spider-Man and Venom: Maximum Carnage ein hochgradig populäres, wenn auch nicht hochgelobtes Prügelspiel für diese Plattformen heraus. Das Besondere hierbei: Erstmals konntet ihr neben Peter Parkers Alter Ego auch seinen Gegenspieler Venom spielen und mit ihm gegen Carnage und dessen Schurken vorgehen.

Spider-Man: The Animated Series war ein launiges und gut spielbares Action-Erlebnis für das Super Nintendo. Quelle: Moby Games Spider-Man: The Animated Series war ein launiges und gut spielbares Action-Erlebnis für das Super Nintendo. Außerdem hattet ihr die Möglichkeit, andere Marvel-Helden zur Hilfe zu rufen, die dann kurzzeitig an eurer Seite kämpften. Comic-Fans kamen hier ebenfalls auf ihre Kosten, schließlich basierte das Spiel auf der gleichnamigen Vorlage und erzählte seinen Plot auch entsprechend.

Der direkte Nachfolger Venom/Spider-Man: Separation Anxiety erschien bereits ein Jahr später - und genau das war das Problem: Vielen Kritikern war das Spiel viel zu ähnlich, weil es nicht alle Probleme bezüglich Kampfsystem und Steuerung beseitigte.

In Spider-Man: Web of Shadows beeinflussten die Entscheidungen den Story-Verlauf. Außerdem hatte man hier die Wahl zwischen dem normalen Spidey-Anzug und dem schwarzen Symbionten-Outfit. Quelle: Moby Games In Spider-Man: Web of Shadows beeinflussten die Entscheidungen den Story-Verlauf. Außerdem hatte man hier die Wahl zwischen dem normalen Spidey-Anzug und dem schwarzen Symbionten-Outfit. Besser fiel dagegen die Rezeption für das 1994 auf dem Super Nintendo und 1995 auf dem Sega Mega Drive veröffentlichten Spider-Man: The Animated Series von Western Technologies aus. Beide Versionen unterschieden sich trotz der gemeinsamen Basis in Form der kurz zuvor gestarteten TV-Serie deutlich voneinander und entpuppten sich als gut animierte und vor allem solide spielbare Action-Titel im 2.5D-Design.

Einen weiteren Titel aus dem Jahr 1994 wollen wir an dieser Stelle nicht unter den Tisch fallen lassen: The Amazing Spider-Man: Web of Fire. Der Action-Plattformer kam für das dahinsiechende Sega 32X auf den Markt und ging daher weitestgehend unter. Spidey kämpft hier gegen die Geheimorganisation Hydra, die kurzerhand ganz New York City und ihre Bewohner als Geisel genommen hat.

The Amazing Spider-Man: Web of Fire war ein ordentliches Spiel, mehr aber auch nicht.

Die 2000er: Activision übernimmt die Lizenz

Bis zum Jahr 2000 schien es noch keinem Spieleentwickler wirklich vollständig gelungen zu sein, die Essenz der Marke Spider-Man einzufangen. Zwar gab es immer wieder gute Adaptionen, wirkliche Ausnahmetitel waren aber nicht dabei. Das sollte sich im Jahr 2000 ändern. Activision sicherte sich die Rechte und vergab den Auftrag an den US-Entwickler Neversoft - den Macher des brillanten Tony Hawk's Pro Skater.

Das Ergebnis war das 2000 veröffentlichte Spider-Man und die bis dato mit Abstand beste Umsetzung der Comic-Vorlage. Spider-Man erschien zunächst für die erste Generation der Playstation und basierte auf der Grafik-Engine von Tony Hawk's Pro Skater. Das Spiel präsentierte sein Gameplay wie moderne Action-Adventures in einer 3D-Umgebung.

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