Disney hat ein riesiges Problem: Marvels Möchtegern-Avengers im neuen Trailer offenbaren, woran das MCU völlig scheitern wird
Kolumne
Wird der neue Marvel-Film zur riesigen Enttäuschung im Kino?
Fans von Marvel stehen mehr als aufregende Zeiten bevor. Das Jahr 2025 wird nicht nur mehr als entscheidend für das MCU, es stehen auch zahlreiche neue Kinofilme an. 2024 erschien mit Deadpool 3 (jetzt auf Disney Plus streamen) nur ein einziger Blockbuster, der hatte es jedoch in sich. Insgesamt spielte die "Superhelden-Comedy" satte und nicht minder sensationelle 1,338 Milliarden US-Dollar ein. Ein Einspielergebnis, von dem neue Marvel-Filme wohl nur träumen werden können. Sollte eine Reihe von Flops folgen, dann hätte Mutterkonzern Disney ein echtes Problem. Allen voran das Kino-Abenteuer der Möchtegern-Avengers Thunderbolts.
Welche neuen Marvel-Filme kommen 2025 ins Kino?
Ursprünglich sollte es in diesem Jahr ganz 5 neue MCU-Blockbuster für die große Leinwand geben. Captain America: Brave New World (die ersten Bewertungen schwirren bereits durchs Netz) startet am 13. Februar 2025 in den deutschen Kinos. Schon am 01. Mai 2025 folgen mit Thunderbolts* die Möchtegern-Avengers, als Quasi-Fortsetzung von Black Widow mit Scarlett Johansson.
Und am 24. Juli 2025 kommt The Fantastic Four: First Steps in die deutschen Kinos. Dieser völlig abgedrehte Marvel-Film läutet nicht nur die Phase 6 des MCU ein, sondern soll angeblich auch das Comeback von Robert Downey Jr. als Doctor Doom beinhalten. Der Blade-Film hingegen liegt mittlerweile mal wieder auf Eis. Dass die "alten" Stars für viel Geld von Disney noch einmal auf die große Leinwand gezerrt werden, offenbart ein riesiges Problem.
Wann endet das Marvel Cinematic Universe?
Spätestens, wenn Disney dauerhaft Verlust mit dem MCU macht, wird die erfolgreichste Film-Reihe aller Zeiten eingestellt werden. Ein Szenario, das aktuell völlig undenkbar scheint, völlig unrealistisch ist es jedoch nicht. Hier lohnt sich ein Blick auf den neuen Trailer zum Anti-Helden Spektakel Thunderbolts.
Im Netz wird bereits fleißig darüber spekuliert, ob die ehemalige Bösewichtin Taskmaster während des Films stirbt, da sie in einigen offenbar entscheidenden Szenen nicht zu auftaucht. Ich als Filmfan behaupte jetzt allerdings völlig dreist: Das interessiert nun wirklich niemanden. Und genau diese Spekulationen machen das ganz große Problem des MCU mehr als deutlich.
Wenn Disney weiterhin Milliarden-Umsätze mit Marvel im Kino einfahren will, müssen die "alten" Stars her. Das hat sich der Micky Maus-Konzern mit der meiner Meinung völlig hanebüchen konstruierten Rückkehr von Robert Downey Jr. längst selbst eingestanden. Und wenn dies, das Erfolgsrezept ist, dann wird das MCU früher oder später, nämlich wenn die Stars einfach kein Bock mehr haben, völlig scheitern. Erste Schätzungen deuten bereits darauf hin, dass Captain America 4 ohne Chris Evans und trotz Harrison Ford als Red Hulk kein Milliarden-Erfolg im Kino wird. Viel schlimmer könnte es die Thunderbolts treffen.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie eine Riege von Möchtegern-Avengers Millionen Fans ins Kino locken soll, wenn zeitnah zwei andere, wesentlich erfolgversprechendere Marvel-Filme laufen und der neue Superman ebenfalls noch ein Wörtchen an den Kino-Kassen mitzureden hat. Die Thunderbolts streamt man vielleicht lieber "kostenlos" auf Disney Plus. Ohne große, etablierte Stars scheinen beim MCU die Lichter auszugehen. Sollte Thunderbolts* floppen sowie Captain America 4 und die Fantastic Four nicht so richtig zünden, spätestens dann ist dieses riesige Problem für Disney und das damit einhergehende drohende Scheitern des MCU nicht mehr wegzudiskutieren.
Quelle: Comic Book Movie
