Das vergessene Mario Kart: Dieser Handheld-Klassiker ist ein Muss für Fans

Special Christian Neumann Michael Grünwald
Das vergessene Mario Kart: Dieser Handheld-Klassiker ist ein Muss für Fans
Quelle: PC Games

Viele haben vermutlich noch nie etwas von Nintendos erstem Mario Kart für einen Handheld gehört. Bis heute macht es aber sehr großen Spaß!

Auf Retro-Strecken in Nostalgie schwelgen

Nachdem ihr den Spezial Cup mit einem Goldpokal abgeschlossen habt, bekommt ihr die Credits zu sehen. Alles erledigt, habt ihr aber noch lange nicht. Mario Kart: Super Circuit hat nämlich noch fünf weitere Cups für euch in Petto. Auf den Strecken sammelt ihr wie schon in Super Mario Kart Münzen.

Ein Paar davon solltet ihr immer dabeihaben. Wenn euch ein KI-Fahrer anrempelt, ohne dass ihr Münzen auf dem Konto habt, dreht ihr euch und müsst wieder neu beschleunigen. Häuft ihr beispielsweise innerhalb des Pilz Cups 100 Münzen an, schaltet ihr den entsprechenden Grand Prix aus Super Mario Kart frei. Auf diesem Weg erhaltet ihr schrittweise alle Cups aus dem Spiel.

Im Original hatte jeder Cup fünf Strecken. In den Remake-Grand-Prix sind es dagegen nur vier. Wie im Klassiker fahren wir allerdings dennoch fünf Runden. Das Sammeln der Retro-Strecken ist aus den späteren Teilen nicht mehr wegzudenken und feiert in Super Circuit seinen Ursprung.

Der ohnehin hübsche Look des Spiels tut den aufpolierten Strecken des Originalspiels sichtlich sehr gut. Die Retro-Cups sorgen zusätzlich für einige weitere Stunden Spielspaß.

Donut Ebene 2 im Original (links) und in Super Circuit (rechts)

Minimale Details Maximale Details

Schneller als Lakitu erlaubt

Wie schon im ersten Teil der Reihe fühlt sich das Spiel sehr direkt und schnell an. In den ersten Runden werdet ihr sicher häufig aus den Kurven fliegen, bis ihr euch an die Steuerung gewöhnt habt. Denn die unterscheidet sich gerade von modernen Mario Kart Teilen sehr. In engeren Kurven bricht euer Kart so gut wie immer aus. Drückt ihr den Drift-Knopf, springt der Fahrer in die Luft und schlittert danach etwas enger um Kurven.

Nach einem erfolgreichen Drift bekommt ihr einen Boost, der funktioniert aber nur, wenn ihr dabei auf der Strecke bleibt. Das braucht zu Beginn etwas Übung. Habt ihr den Dreh einmal raus, werdet ihr mit sehr schnellem Gameplay belohnt. Zu viele Richtungskorrekturen solltet ihr im Drift nicht ausführen, denn sonst dreht sich euer Fahrer und verliert Geschwindigkeit.

Mario nimmt die Abkürzung auf dem Regenbogen. Quelle: PC Games Dagegen hilft allerdings ein einfacher Trick: Springt nach einem erfolgreichen Drift einmal, so verhindert ihr, dass euer Kart weiterschlittert. Falls ihr doch zu weit rutscht und von der Strecke fallt, ist Lakitu mit seiner Angel zur Stelle. Mit dem richtigen Timing startet ihr nach der Rettung mit Boost wieder durch. Das Feature wurde außer in Mario Kart 8 in ähnlicher Form von allen Nachfolgern erneut aufgegriffen.

Habt ihr die Steuerung einmal im Griff, geht es erst richtig los. Auf vielen der Strecken warten die typischen Abkürzungen auf euch. Auf dem Regenbogen Boulevard könnt ihr beispielsweise große Teile der Strecke mit Pilzen überspringen, denn statt Banden begrenzen Sprungschanzen die bunte Piste.

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