Mario Kart ist das Spiel der Wahl für lange Auto- und Busfahrten - alleine oder mit Freunden. Viele haben aber vermutlich noch nie etwas von Nintendos erstem Mario Kart für einen Handheld gehört.
Der erste Handheld -Ableger ist das dritte Spiel der Mario-Kart -Reihe. Super Circuit erschien im Jahr 2001 erstmals für den Gameboy Advance (GBA) und ist der Nachfolger von Mario Kart 64. Spielerisch hat der Funracer aber weniger mit dem 3D-Vorgänger auf der Nintendo 64 zu tun, denn die schwächere Hardware des GBA konnte nur 32-Bit-Spiele stemmen.
Deshalb erinnert Mario Kart: Super Circuit eher an den ersten Teil der Reihe - das klassische Super Mario Kart. Die flotten 2D-Rennmechaniken fühlen sich im Handheld-Ableger polierter an. Gepaart mit neuen Features, die es bis in moderne Mario Karts geschafft haben, macht das schnelle Gameplay Mario Kart: Super Circuit zu einem besonderen Teil der Reihe.
Die Jagd nach den Pokalen beginnt
Wenn ihr das Spiel startet, dürft ihr im Einzelspieler zwischen Grand Prix, Zeitfahren und schnellen Rennen wählen. Den meisten Umfang gibt der Grand Prix her. Wie gewohnt, dürft ihr in Mario Kart: Super Circuit von Beginn an zwischen 50cc, 100cc und 150cc wählen.
Um euch zu Beginn mit der Steuerung vertraut zu machen, sind die langsameren Kubik-Klassen bestens geeignet. Mit 150cc geht es dann aber richtig zur Sache. Nachdem ihr einen der acht Fahrer ausgewählt habt, stürzt ihr euch zunächst in den Pilz Cup. Die nächsten vier Cups schaltet ihr in bekannter Mario-Kart-Manier schrittweise frei: Behauptet euch gegen die anderen Fahrer und gewinnt den Grand Prix.
Super Circuit orientiert sich am fordernden Gameplay des ersten Teils. Um euch für das nächste Rennen zu qualifizieren, müsst ihr mindestens als Vierter durchs Ziel fahren. Ansonsten bleibt nur der Neustart und eines eurer drei Leben geht verloren. Solltet ihr viermal den vierten Platz nicht erreichen, fängt der Spaß wieder von vorne an.
Das Feature aus alten Videospiel-Tagen kann etwas frustrieren, nach einiger Zeit habt ihr den Dreh aber raus. Angenehm ist dagegen, dass sich einzelne Rennen neustarten lassen, ohne den ganzen Cup wiederholen zu müssen. Spätestens auf der Jagd nach den 100 Prozent werdet ihr das Feature zu schätzen lernen.
Nach den Sternen greifen
Neben Pokalen verdient ihr euch für den Abschluss der Grand Prix auch Ränge. Das Feature wurde in Super Circuit erstmals eingeführt und ist seit jeher ein Ansporn für Spieler in allen Mario-Kart-Teilen.
Während ihr durch die Rennen düst, verteilt das Spiel Punkte an euch. Je nachdem, wie viele Punkte ihr mit eurem Fahrkönnen sammelt, bekommt ihr nach dem Grand Prix einen Rang verliehen. Für einen A-Rang reicht es meistens schon, alle Rennen zu gewinnen. Wenn ihr es aber wirklich wissen wollt, versucht ihr euch an den Sternerängen. Für einen Drei-Sterne-Rang müsst ihr 329 Punkte sammeln.
Zum Vergleich: Für einen A-Rang braucht ihr gerade mal 36. Das Spiel zwingt euch keinesfalls die Sterneränge freizuschalten. Solltet ihr aber in allen Cups drei Sterne freigeschaltet haben, erhaltet ihr einen alternativen Startbildschirm. Im Grunde verpasst ihr also kaum etwas, wenn ihr nicht darauf spielt.
