MIO: Memories in Orbit Test: Starkes Metroidvania im Hollow-Knight-Stil

Test Lukas Bohnau
MIO: Memories in Orbit Test: Starkes Metroidvania im Hollow-Knight-Stil
Quelle: PC Games

Klassisches Metroidvania-Handwerk: MIO kombiniert Erkundung, Plattforming und Fortschritt zu solidem Gameplay.

Im Mittelpunkt steht ganz klar das Erkunden der Welt. MIO selbst steuert sich dabei angenehm flink und präzise. Silksong-Spieler werden sich aber dennoch ein wenig umgewöhnen müssen, denn im Vergleich zu Hornet ist MIO deutlich langsamer unterwegs. Sprünge und Angriffe gehen sauber von der Hand und lassen sich gut miteinander kombinieren.

Neben vielen düsteren Gebieten bieten die Oase oder der Wald optisch eine schöne Abwechslung. Quelle: PC Games Neben vielen düsteren Gebieten bieten die Oase oder der Wald optisch eine schöne Abwechslung. Nur das Ausweichen, das man als neue Aktion zu einem späteren Zeitpunkt freischaltet, ist etwas umständlich. Das funktioniert nämlich nicht wie ein für solche Spiele typischer Dash, sondern als eine Art Konter, bei dem MIO kurz verschwindet. So etwas nimmt dann doch schon mal extrem den Flow raus.

Das Kombinieren von MIOs Fähigkeiten ist notwendig, um in der Welt voranzukommen, da ihr nur durch geschickt getimte Sprünge bestimmte Plattformpassagen schaffen könnt. Dafür braucht ihr nicht selten mehrere Anläufe und es mündet manchmal auch in stumpfes Trial-and-Error.

Trotzdem helfen euch jeder falsche Sprung und jeder Bildschirmtod dabei, zu lernen, wie ihr es beim nächsten Versuch besser machen könnt. So überwiegt meist die Motivation, aus Fehlern zu lernen, anstatt in Frustration zu versinken.

Mods könnt ihr entweder in der Welt finden oder im Shop kaufen. Sie bringen MIO individuelle Vorteile. Quelle: PC Games Mods könnt ihr entweder in der Welt finden oder im Shop kaufen. Sie bringen MIO individuelle Vorteile.

Mods installieren und Spielstil anpassen

Wie bereits erwähnt, erhaltet ihr mit zunehmendem Spielfortschritt immer weitere Fähigkeiten, die MIOs Aktionen erweitern und für das weitere Vorankommen unabdingbar sind. Dazu kommen aber noch die Mods. MIO ist ein Roboter und kann durch Mods modifiziert werden, was euch Vorteile bringt. Solche Mods könnt ihr zum einen überall in der Welt finden, zum anderen aber auch in der Werkstatt für Perlmutt eintauschen.

Perlmutttröpfchen sind die Währung des Spiels. Ihr erhaltet sie für besiegte Gegner oder durch das Zerstören von Schrotthaufen. Ihr solltet euer Perlmutt immer gut im Blick behalten, denn geht ihr einmal Game Over, verliert ihr alles, außer ihr besucht regelmäßig Kristallisierstationen, an denen ihr euren bisherigen Vorrat sichern könnt.

In der Mod-Zentrale, die ihr an Speicherstationen aufrufen könnt, lassen sich MIOs Fähigkeiten modifizieren. Quelle: PC Games In der Mod-Zentrale, die ihr an Speicherstationen aufrufen könnt, lassen sich MIOs Fähigkeiten modifizieren. Jede Mod, die ihr für MIO findet, benötigt Speicher, um aktiviert zu werden. Zu Beginn sind die Speicherplätze noch begrenzt, können aber mit der Zeit erweitert werden. Vorteile, die sich dadurch unter anderem freischalten lassen, sind beispielsweise zusätzliche Schutzschichten, stärkere Angriffe oder mehr Perlmutt von Gegnern.

Allerdings müssen selbst einfache Übersichtsoptionen, etwa die Anzeige der eigenen Leben oder der Lebensbalken von Gegnern, erst per Mod freigeschaltet werden, was wertvollen Speicher beansprucht. Hier müsst ihr also euren ganz individuellen Spielstil selbst finden und darüber entscheiden, was euch wichtig ist und was nicht.

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