PC selber zusammenstellen: Tipps und sechs Beispiel-PCs von 450 bis 1725 Euro

Special Antonio Funes
PC selber zusammenstellen: Tipps und sechs Beispiel-PCs von 450 bis 1725 Euro
Quelle: Fractal Design

In unserem Special findet ihr einige Tipps rund um das Zusammenstellen eines PCs. Den Schwerpunkt bilden aber sechs Gaming-PCs. Dank der neuen Ryzen-CPUs und Bewegungen auf dem Grafikkartenmarkt sind einige günstige Kombinationen möglich, so dass es bereits ab 450 Euro losgeht. Für höhere Ansprüche gehen unsere Vorschläge auch bis über die 1700 Euro-Grenze hinaus.

Neuer PC gefällig?

Cyberpunk 2077, Ghost Recon: Breakpoint, Borderlands 3 oder auch Call of Duty: Modern Warfare - dies sind nur vier der zahlreichen von Spielern heiß erwarteten Games, die noch bis zum 24. August auf der gamescom in Köln vertreten sind - oder auch waren, falls ihr unser Special erst nach dem 24. August aufruft.

Und sicher läuft dem ein oder anderen angesichts einiger Games schon das Wasser im Mund zusammen - wenn da nicht der vorhandene PC wäre, der vielleicht schon bei bereits veröffentlichten Games wie Anno 1800, Assassin's Creed Odyssey oder Tom Clancy's: The Division 2 die Biege macht, und sei es nur, wenn es um höhere Detailstufen geht.

Sharkoon Elite Shark CA200 Quelle: Sharkoon Sharkoon Elite Shark CA200 Es muss also neue Hardware her, wenn man auch für die noch kommenden Knaller gerüstet sein will. Wir haben zu diesem Zweck sechs PC-Konfigurationen ab 450 Euro für euch zusammengestellt, die ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis liefern oder auch einfach nur gewisse Ansprüche erfüllen wollen. Unsere Einsteiger-PCs ermöglichen dabei einen günstigen Start, sind aber dafür schon jetzt mit aktuellsten Titel bei hohen Details enorm gefordert. Wer nicht unbedingt auf maximalen Detailstufen spielt und mit Full-HD als Auflösung zufrieden ist, der kann aktuell aber schon für 450 Euro loslegen. Wir bieten aber auch weitere PC-Vorschläge für gehobenere Ansprüche bis hin zu sehr starken PCs, die bezüglich des Preis-Leistungs-Verhältnisses gerade noch im vertretbaren Rahmen liegen. Die PC-Zusammenstellungen dienen dabei natürlich auch als Inspiration für diejenigen, die nur aufrüsten wollen. Denn wer schon ein gutes Netzteil, ein hübsches Gehäuse und passende Laufwerke hat, der muss ja nicht den ganzen PC neu kaufen. Gleiches gilt für den Fall, dass ihr zwar ein nicht mehr ganz taufrisches System habt. Denn vor allem bei der CPU sind viele Modelle noch gut genug, obwohl sie mehr als vier Jahre alt sind - hier reicht oftmals eine neue Grafikkarte völlig aus, um für alle Games genug Leistung zu haben. Wir beginnen aber zuerst mit ein paar allgemeinen Tipps, die ihr beachten solltet, wenn ihr euch nicht exakt an unsere Konfigurations-Vorschläge haltet.

PC selber zusammenstellen: Tipps

Die Komponenten unserer noch folgenden PC-Konfigurationen sind passend aufeinander abgestimmt. Trotzdem steht es euch frei, bei einzelnen Bauteilen auf Alternativen auszuweichen. Dabei gilt es aber ein paar Dinge zu beachten.

  • Sockel: Der Sockel der Mainboards und der der CPU müssen übereinstimmen, ansonsten passt die CPU nicht. Wollt ihr also zum Beispiel bei einem unserer AMD-PCs eine Intel-CPU einbauen, dann ist zwingend auch ein anderes, passendes Mainboard nötig.
  • Chipsätze: Teilweise gibt trotz identischem Sockel noch den Chipsatz zu beachten. Dies führen wir später noch in einem eigenen Abschnitt näher aus.
  • Mainboardformat: Bei Mainboards ist die am weitesten verbreitete Größe ATX. Hinzu kommen noch relativ viele µATX-Modelle (auch Micro-ATX oder mATX), die kleiner sind. Noch kleiner, aber bei gleicher Ausstattung auch teurer sind Mini-ITX-Modelle. Größer als ATX sind wiederum Mainboards im E-ATX-Format. Wir empfehlen ATX oder µATX, zumal die weitaus meisten Gehäuse das ATX-Format bieten. Dabei gilt: kleinere Mainboards passen immer, größere nicht. Solltet ihr ein µATX-Gehäuse haben, passt ein normales ATX-Board also nicht.
  • Grafikkartenlänge: Solltet ihr eine andere Grafikkarte als die von uns vorgeschlagene wählen, oder auch ein anderes Gehäuse nutzen wollen, dann beachtet die Länge der Grafikkarte. Die meisten modernen Gehäuse haben kein Problem bis 30 Zentimeter Grafikkartenlänge, doch manche Gehäuse bieten weniger Platz - beziehungsweise manche Grafikkarten sind länger als 30 Zentimeter, vor allem wenn sie eine gute Kühlung trotz Übertaktung bieten.
  • Netzteil: Beim Netzteil sollte man nicht sparen. Wenn ihr denkt, dass man statt einem von uns vorgeschlagenen 450- oder 500-Watt-Modell für 60 Euro auch ein 30-Euro-Modell mit 600 Watt nehmen kann, dann könnte dies nach hinten losgehen. Denn sehr günstige Modelle arbeiten oft sehr ineffizient, und die Watt-Werte sind teilweise pure Theorie, so dass sie vielleicht am Ende des Tages den PC bei Last nicht stabil versorgen können.
  1. Seite 1 PC-Zusammenstellungen: EInleitung und Tipps
  2. Seite 2 PC-Zusammenstellungen: Sockel AM4 und 1151, Preisverfall
  3. Seite 3 6 Gaming PCs: Einsteiger-PCs für 450 und 555 Euro
  4. Seite 4 6 Gaming PCs: Mittelklasse-PCs für 800 und 1025 Euro
  5. Seite 5 6 Gaming PCs: Oberklasse-PC für 1460 und 1725 Euro
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