Nach dem Amoklauf von Winnenden ist die Debatte um sogenannte Killerspiele voll im Gange. Cynamite.de setzt sich mit Spielekritikern auseinander. Den Anfang macht Regine Pfeiffer ("EA, diese Schweinefirma").
Kommunikationsbarriere
Quelle: Cynamite.de
Regine Pfeiffer im Gespräch
Man könnte es sich leicht machen und Regine Pfeiffer einfach ignorieren. Als Frau mit wirren Ansichten abstempeln, die nur deswegen mit uns spricht, weil sie mediale Aufmerksamkeit sucht und womöglich einfältige Eltern dazu bringt, ihren Kindern Videospiele oder den Konsum von Videospiel-Magazinen wie der Games Aktuell zu verbieten.
Aber würden wir Regine Pfeiffer oder andere Gegner von gewalthaltigen Spielen ignorieren, dann müssten wir uns denselben Vorwurf gefallen lassen, den wir übereifrigen Videospiele-Kritikern und Verbots-Schreiern zur Last legen: das Unvermögen, sich sachlich mit den Argumenten der Gegenseite auseinanderzusetzen. Denn die daraus gewonnenen Erkenntnisse bringen uns weiter als jede im Grunde peinliche, da in die gleiche Kerbe schlagende „Amokläufer aß Brot – verbietet Getreideprodukte!“-Aktion.
GTA IV - The Lost and the Damned
Deswegen haben wir Regine Pfeiffers Angebot zur sachlichen Diskussion in unserem Hause angenommen. Mehrere Stunden dauerte das Treffen; Frau Pfeiffer sprach offen und ausführlich über ihre Motivation und ihre Ansichten bezüglich „Killerspielen“ wie Der Pate, Grand Theft Auto IV, Bioshock oder World of Warcraft. Pfeiffer sucht sogar den Dialog mit der Spielergemeinde, unter anderem hier im Forum von Cynamite. Auch ihr seid herzlich eingeladen, euch an der Diskussion zu beteiligen. Wir freuen uns auf eure Kommentare zum Thema, schließlich geht‘s um unser aller Lieblings-Hobby! Also beteiligt euch aktiv und sachlich an der Diskussion!
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