Killerspiele-Diskussion: Im Gespräch mit Spielekritikerin Regine Pfeiffer

Special Simon Fistrich Michael Mingers

Nach dem Amoklauf von Winnenden ist die Debatte um sogenannte Killerspiele voll im Gange. Cynamite.de setzt sich mit Spielekritikern auseinander. Den Anfang macht Regine Pfeiffer ("EA, diese Schweinefirma").

Teil 1: Wer ist Regine Pfeiffer? Was treibt sie an? Warum setzt sie sich mit dem Thema Spiele auseinander?

Frau Pfeiffer im Gespräch Quelle: Cynamite.de Frau Pfeiffer im Gespräch Die Frau, die unten beim Empfang auf uns wartet, ist oberflächlich betrachtet der Alptraum der Spielergemeinde: Regine Pfeiffer, Schwester des Kriminologen Christian Pfeiffer, ist hauptsächlich bekannt geworden durch ihre knallharte Aussage "Und damit verdient [EA] diese Schweinefirma ihr Geld". Neben ihrem Bruder gehört sie zu den prominentesten Spielekritikern in Deutschland. Ihr Thema: Suchtgefahr bei und Gewalt in Video- und Computerspielen.

GTA IV - The Lost and the Damned Quelle: Rockstar GTA IV - The Lost and the Damned Pfeiffer wird zu Vorträgen in ganz Deutschland eingeladen. Sie spricht über die Suchtgefahr bei Online-Rollenspielen wie World of Warcraft und Gewalt in Actionspielen wie GTA IV oder Der Pate. Die ehemalige Deutschlehrerin ist 68 Jahre alt. Kann die Frau überhaupt Ahnung von einer Kultur haben, die erst lange nach ihrer Jugendzeit entstanden ist? Sind ihre Ansichten überhaupt relevant für die Diskussion? Was bewegt sie, ihren Ruhestand damit zu verbringen, Leute über – aus ihrer Sicht – gefährliche Videospiele zu informieren?

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