Killerspiele-Diskussion: Im Gespräch mit Spielekritikerin Regine Pfeiffer

Special Simon Fistrich Michael Mingers

Nach dem Amoklauf von Winnenden ist die Debatte um sogenannte Killerspiele voll im Gange. Cynamite.de setzt sich mit Spielekritikern auseinander. Den Anfang macht Regine Pfeiffer ("EA, diese Schweinefirma").

Umgang mit Kritik

Bioshock Bioshock Trotz ihrer sehr persönlichen und unsachlichen Kritik zeigt sie sich verwundert, dass sie etwa im Cynamite-Forum mit einem „Schwall von Verächtlichkeiten“ empfangen wurde und schlussfolgert: „Ich denke auch, dass diese verbale Gewalt eine Folge des Spielens sein kann.“ Sie gesteht aber auch ein, dass sie verstehen kann, wenn die Wut der Spieler schnell hochkocht. Auch den Vergleich „Kinderpornographie und Killerspiele“, den manche Politiker gezogen haben, findet sie absolut unverhältnismäßig. Immerhin wurden wir Zocker während der ganzen „Killerspiel“-Diskussion mit Holocaust-Leugnern, Mördern, Amokläufern und Kinderschändern verglichen und beleidigt.

Regine Pfeiffer präsentiert ihre Ansichten Quelle: Cynamite.de Regine Pfeiffer präsentiert ihre Ansichten Pfeiffer findet es auch unglücklich, dass die Amokläuferdiskussion mit der Videospielgewaltdebatte verknüpft wird. Die Kommunikationsbarriere zwischen Spielern und Spielekritikern wird durch solche unsachliche Berichterstattung immer stärker und verhindert eine Annährung und sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema. In öffentlichen Diskussionen warnt sie explizit vor einer Dämonisierung der Spieler.

Ob ihr die Bezeichnung EAs als Schweinefirma leid täte? „Nein, überhaupt nicht. Weder die Aussage, noch die Diskussion, die darauf folgte.“

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