Nichts für’s beschauliche Weihnachtsfest: Die Hitman-Macher liefern ein blutiges Action-Feuerwerk im Tarantino-Stil.
Dutzende Leichen säumen ihren Weg: Aufgrund der extrem verbesserungswürdigen KI sind die Gegner oft nur Kanonenfutter.
Sie stehen auf Quentin-Tarantino-Filme? Sie sind der Meinung, dass familienfreundliche Casual Games im aktuellen Weihnachtsgeschäft völlig überbewertet werden? Dann gehört Kane & Lynch: Dead Men (und nicht, wie fälschlicherweise in Games Aktuell 12/2007 abgedruckt, "Dead Man") definitiv auf ihren diesjährigen Wunschzettel. Verspricht Eidos hier doch gehobene Unterhaltung für Erwachsene, die irgendwo zwischen exzessiver Gewaltorgie und düsterem Action-Drama anzusiedeln ist. Und in dessen Mittelpunkt die kinoreife Story um die beiden ungleichen, tragischen Protagonisten Kane & Lynch steht.
Kane, der einstige Saubermann, der den Tod seines Sohnes nie verwunden hat, und nach einem Leben als Söldner nun im Knast auf sein Ende wartet. Im Kontrast dazu steht Mithäftling Lynch, der medikamentenabhängige, schizophrene Psychopath, der für den Mord an seiner Frau einsitzt, mithilfe der mächtigen Söldnerallianz The 7 aber Kane und sich aus dem Gefängnis befreit. Schließlich hat die Truppe noch eine alte Rechnung mit Kane offen. Begleicht er sie nicht, sterben seine Frau und seine Tochter auf brutale Weise. Ein Wettlauf gegen die Zeit, mit Lynch als lästigem Wachhund an der Seite, beginnt und hält jede Menge unerwarteter Überraschungen bereit, bevor es zum finalen Showdown kommt. Doch zurück zum Anfang.
