Islets im Test: Metroidvania mit Mäusen- Seite 3
Test
Als kleine Maus kämpft, rätselt und springt ihr in Islets von einer Insel zur nächsten. Das Ein-Mann-Projekt kann im Test durch ein fast perfektes Movement, einen unglaublich süßen Comicstil und durchdachte, spaßige Bossgegner überzeugen. Wem wir das Spiel ans Herz legen können und wer eher Abstand halten sollte, erfahrt ihr jetzt.
Trotzdem gibt es auch Lichtblicke: Schnell bilden sich um Iko herum ein paar vertraute Gesichter, die ihn über den Briefkasten gerne mit netten Worten zuspammen, äh, wir meinen natürlich unterstützen wollen. Und langsam aber sicher bauen wir die Welt gemeinsam mit ihren Bewohnern wieder auf.
Zu den Mechaniken
Wer schon mal ein Metroidvania gespielt hat, der weiß, dass wir im Laufe des Spiels immer mehr Fähigkeiten freischalten. Islets bildet da keine Ausnahme. Von Wolken, die wir erzeugen können, um höhere Ebenen zu erreichen, bis hin zu Klettereinlagen an der Wand ist alles dabei. Die Upgrades sind dabei mal mehr und mal weniger nützlich. Einige brauchen wir tatsächlich nur wenige Male und benutzen sie danach nie wieder, was etwas schade ist.
Die Ladezeiten haben uns dafür umso mehr überrascht. Die sind nämlich fast nicht vorhanden! Selbst auf Uralt-Hardware sollte das Spiel also ohne Probleme flüssig und schnell laufen. Einzig ein paar kleinere Bugs, ein kurzer Whitescreen, seltene Frameeinbrüche und ein Spielabsturz haben das Erlebnis etwas getrübt. In 12 Stunden Spielzeit ist das aber noch verschmerzbar.
In diesem Artikel
Quelle: Steam
Im Spiel könnt ihr euch zur Orientierung immer die etwas unübersichtliche Map anschauen.
Im Spiel könnt ihr auch eine Karte öffnen, die sich, anders als beispielsweise in Hollow Knight, immer dann aktualisiert, wenn ihr ein neues Gebiet erkundet. Dadurch bleibt die Übersicht und Orientierung zu jeder Zeit erhalten.
Durch die Karte könnt ihr auch auf Teleportpunkte zugreifen, die allerdings äußerst rar gesät sind. Dadurch wird der Tod an einer abgelegenen Stelle in der Welt hart - für unseren Geschmack zu hart - bestraft. Denn das Laufen zum Ausgangspunkt ist weder spannend noch interessant, sondern eigentlich immer nervig und eintönig.
Hier hätten großzügiger verteilte Teleportpunkte Abhilfe geschaffen. Dafür fliegt euch das Geld im Spiel buchstäblich zu, denn die Währung müsst ihr nicht einsammeln, sondern sie bewegt sich zu eurer Spielfigur. Und wenn ihr sterbt, verliert ihr euer hart erarbeitetes Geld auch nicht. Hier ist das Spiel, im Gegensatz zu den Teleportpunkten, wieder äußerst verzeihend.
Meinung
Islets ist seit dem 24. August 2022 für PC, Nintendo Switch, Xbox Series und Xbox One erhältlich. Habt ihr das Spiel auch schon ausprobiert und freut euch - wie wir - dadurch sogar noch mehr auf Metroidvania-Nachschub in Form von Hollow Knight? Schreibt uns das gerne mal in die Kommentare!
