Unsere Eindrücke vom Gameplay
Special
Immortals of Aveum will einen groß inszenierten Fantasy-Ausflug wagen. Wir durften das Magie-Call of Duty anspielen und verraten, ob das Experiment gelingt.
Um die Magie in Immortals of Aveum zu kanalisieren, haben sich die Zauberer der Fantasywelt mit dem "Siegel" einen magischen Apparat an den Arm geschnallt. Hier versteckt sich auch das Progressionssystem von Immortals of Aveum. Im Laufe des Spiels finden wir verschiedene Ausrüstungsstücke, mit denen wir unser Siegel aufwerten. Außerdem können wir unsere Ausrüstung upgraden und modfizieren. Aus dem roten Schrotflinten-Zauber konnten wir so etwa mächtige Bomben bauen, die beim Aufprall explodieren. Dafür hatten die aber nur zwei Schuss, bevor "nachgeladen" werden muss. Dazu findet man auch Ringe und Totems, die den Charakter mächtiger machen. Insgesamt stecken 25 verschiedene Zauber im Spiel. Obendrauf leveln wir in einem Fähigkeitenbaum die verschiedenen Magieschulen weiter auf. Dabei können wir ein Mischmasch aus allem machen oder uns auf eine Schule spezialisieren und dort dann unheimlich mächtig werden.
Das flutscht!
Im Einsatz spielt sicht das Ganze wirklich ungemein fluffig. In unserer exklusiven Gameplay-Session haben wir ein kurzes Tutorial sowie eine längere Storymission spielen dürfen. Dabei bekamen wir vom einfachem Fußvolk bis zum dickem Bossgegner alles vor die Flinte ... pardon, vor die Zauberfinger geworfen. Nach kurzer Eingewöhnung in die Steuerung stellte sich recht bald ein angenehmes Flow-Gefühl ein.
Quelle: Electronic Arts
Mit schnellen Bewegungen haben wir uns durch die Angriffe der Gegner manövriert, flott zwischen den drei verschiedenen Zaubern gewechselt und den Fieslingen gut eine mitgegeben. Uns kam hier recht flott das Spielgefühl der Doom-Reboots in den Sinn. Die Standardfeinde bewegen sich im üblichen Rahmen. Von Nahkämpfern, über Distanzschützen, bis zu mörserartigen Zauberern ist alles mit dabei. Die Nasen sehen sich für unseren Geschmack aber noch etwas zu ähnlich. Zwar arbeitet Ascendant Studios stark mit den verschiedenen Farben der Magieschulen und sie variieren sogar in der Größe. Manchmal erkennt man aber auch erst, mit welchem Typ man es zu tun hat, wenn einem die Zauber um die Ohren fliegen.
Der Bosskampf gegen einen dicken Drachen war zwar durchaus spektakulär, den Obermotzen fehlte es aber ein wenig an Treffer-Feedback. So haben wir uns dabei erwischt, wie wir irgendwann eher auf den Lebensbalken geschielt haben, anstatt auf das Monster selbst. Ganz die Augen abwenden konnten wir dann aber doch nicht, denn das Vieh hat ganz schön ausgeteilt, aber auch erkennbare Bewegungsmuster eingesetzt. Mit etwas Übung sind wir so also sehr schön um den Boss und seine Attacken herumgetänzelt und brachten ihn schließlich zu Fall.
Alles in allem kann man aber definitiv sagen, dass das Kampfsystem von Immortals of Aveum eines der Highlights des Spiels ist. Die Fähigkeiten haben ordentlich Bums, greifen schön ineinander und man kommt in einen tollen Flow. Hier scheint sich die geballte Erfahrung der ehemaligen CoD-Entwickler im Studio auszuzahlen.
