Test zu Hogwarts Legacy: Ein magisches Erlebnis für Potter-Fans
Test 53,99 €
In unserem großen Test zu Hogwarts Legacy verraten wir euch spoilerfrei alle Infos zum kommenden Fantasy-Spektakel - und warum es ein echtes Highlight ist!
Herausforderungen
Seinen Gesamtfortschritt sieht man unter dem Reiter Herausforderungen, der eine Prozentzahl für jeden Aspekt des Spiels bereithält, wie Erkundung oder Kampf. Wenn wir bestimmte Dinge tun, also eine bestimmte Gegnerart besiegen oder Orte auf der Karte aufdecken, dann erhalten wir dafür Erfahrungspunkte und Belohnungen, zumeist kosmetischer Natur. Und es gibt viel zu entdecken! Die offene Spielwelt ist groß, es macht Spaß, sie zu erkunden und überall gibt es etwas zu tun. Nebenmissionen, Sammelaufgaben, Ressourcen-Farming, Banditenlager, die geplättet werden wollen, Rätsel: Hier kommt eigentlich jeder Spielergeschmack auf seine Kosten.
Das hört sich nach Ubisoft-Formel an, aber tatsächlich wirkt Hogwarts Legacy durch den hohen Abwechslungsgrad nicht generisch. Gut, das Rad neu erfunden, hat es auch nicht, das Gesamtpaket stimmt aber. Auch der Umfang kann sich sehen lassen. Die Hauptgeschichte ohne Nebenquests nimmt etwa dreißig Stunden in Anspruch, wollt ihr wirklich alles erledigen, könnt ihr mit sechzig bis achtzig Stunden rechnen.
Wiederspielwert und Weiterspielwert
Wie viel Spaß es macht, noch einmal mit einem zweiten Charakter ins Spiel zu starten, können wir natürlich nur bedingt sagen. Wir haben mit einer Figur die Story durchgespielt und noch einmal ein paar zusätzliche Stunden mit weiteren Zauberschülern investiert. Dadurch, dass man sämtliche Dialoge und Zwischensequenzen überspringen kann, kommt man in einem zweiten Durchgang, wenn man die Story schon kennt, sehr viel schneller voran.
Rätsel und knifflige Aufgaben löst man auch deutlich schneller und einfacher, wenn man sie schon kennt. Wiederspielwert hat Hogwarts Legacy aber trotzdem. Abgesehen von der genannten Hauptquest, die sich bei verschiedenen Häusern unterschiedlich spielt, reagieren die Schüler natürlich auch anders auf einen. Der Gemeinschaftsraum ist ein anderer und wir lernen zur Begrüßung ein paar andere Schüler etwas näher kennen. Die treffen wir zwar auch jeweils mit Charakteren aus anderen Häusern, kennen dann aber deren Hintergrundinfos nicht.
Quelle: Warner Bros .Games
Hogwarts Legacy im Test: Ein magisches Erlebnis für Potter-Fans (2)
Da wir gelegentlich die Wahl haben, uns zu entscheiden, wie wir auf bestimmte Dinge reagieren, macht ein zweiter Durchgang auch deswegen Spaß, weil man die liegengelassenen Dialogoptionen nun ausprobieren kann. Letztlich hängt es aber von einem selbst ab, wie sehr man seine Spielweise zwischen zwei Durchgängen verändert.
Man kann versuchen, andere Zauber zum Kämpfen auszurüsten oder versuchen, vermehrt mit Tränken und Pflanzen zu arbeiten. Auch verschiedene Schwierigkeitsgrade gibt es. Wir erforschten Hogwarts auf der normalen Stufe und fühlten uns gelegentlich etwas unterfordert.
Auch nach der Hauptstory lohnt es sich, weiterzuspielen. Dann wartet nämlich die Abschlussprüfung der fünften Klasse auf uns, die ZAGs, kurz für Zauberer Allgemeinen Grades. Es gibt also auch nach dem Abspann einen guten Grund, durch Hogwarts zu düsen, Nebenmissionen zu erledigen und sich ins Kampfgetümmel zu stürzen.
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Hogwarts Legacy lohnt sich für Fans auf jeden Fall. Die Spielerfahrung leidet vor allem unter kleineren technischen Mängeln sowie einer gewissen tonalen Inkohärenz. Wer darüber hinwegsehen kann, den erwartet jedoch ein zauberhaftes Abenteuer mit ganz viel Liebe zum Detail. Die Begeisterung der Entwickler für die magische Welt von Hogwarts scheint an allen Ecken und Enden durch.
