Test zu Hogwarts Legacy: Ein magisches Erlebnis für Potter-Fans

Test Antonia Dreßler 53,99 €
Test zu Hogwarts Legacy: Ein magisches Erlebnis für Potter-Fans
Quelle: Warner Bros .Games

In unserem großen Test zu Hogwarts Legacy verraten wir euch spoilerfrei alle Infos zum kommenden Fantasy-Spektakel - und warum es ein echtes Highlight ist!

Es gibt immer was zu tun

Wer eine Pause vom magischen Trubel braucht, kann sich dorthin zurückziehen und den Raum sogar umfangreich dekorieren. Man findet oder kauft verschiedene Gegenstände in der Welt und kann anschließend seiner Kreativität freien Lauf lassen. Wer nicht gerne Inneneinrichtung betreibt, kann es aber auch komplett sein lassen und sich einfach auf die allernötigsten Gegenstände beschränken. Dazu gehören Trankbrautische und Pflanzenstationen, an denen man hilfreiche Gegenstände basteln kann, die sich in Kämpfen als äußerst nützlich erweisen. Zudem kann man auch die eigene Ausrüstung verbessern, indem man die Angriffs- und Verteidigungswerte erhöht oder ihr Eigenschaften zuweist, also dass man gegen bestimmte Gegner zum Beispiel mehr Schaden macht.

Dafür braucht es Zutaten, die man von magischen Tierwesen bekommt, die wir ebenfalls im Raum der Wünsche halten. Diese müssen allerdings zuvor in der Welt gefunden und eingesammelt werden. Anschließend kann man mit ihnen interagieren, sie füttern und ihre Ressourcen sammeln. Es ist aber auch einfach schön, ihnen bei ihrem Treiben zuzusehen. Und wer es besonders niedlich mag oder einfach zu faul zum Fangen ist, kann mit einer Zuchtstation selbst für kleinen Nachschub sorgen. Kann man sich von den Tieren losreißen und verlässt den Raum der Wünsche, dann warten zahlreiche weitere, sehr unterschiedliche Aufgaben auf einen, auch, was die Qualität angeht.

Die Hauptmissionen sind abwechslungsreich und in ihrem Verlauf ändert sich auch merklich die Welt. So gibt es mehrere Jahreszeiten, die dann wechseln, wenn man bestimmte Story-Momente erreicht hat. Die Nebenmissionen sind dankenswerterweise nicht an die Jahreszeiten gebunden und können auch nicht verpasst werden.

Allerdings wird es im Questmenü schnell unübersichtlich, wenn man die Herausforderungen immer nur annimmt und nie erledigt.

Die Nebenmissionen variieren bezüglich ihres Anspruchs stark. Euch erwarten klassische und tendenziell langweilige Sammelaufgaben, überraschen viele Missionen führen uns aber auch zu versteckten Orten, die wir sonst nicht zu Gesicht bekommen hätten.

Die sind teilweise richtig beeindruckend gestaltet, gerade mit Blick darauf, dass es sich um rein optionale Areale handelt. So manch unscheinbare Aufgabe kann sich schnell zum spannenden Abenteuer entwickeln, oft inklusive direkter Anspielungen an die Harry-Potter-Lore.

Hogwarts Legacy im Test: Ein magisches Erlebnis für Potter-Fans (7) Quelle: Warner Bros .Games Hogwarts Legacy im Test: Ein magisches Erlebnis für Potter-Fans (7) Neben Haupt- und Nebenaufgaben gibt es drei sogenannte Begleitermissionen, Questreihen, bei denen jeweils ein bestimmter NPC im Mittelpunkt steht. Diese Begleiter laufen aber, anders als im Vorfeld des Releases vermutet, nicht durchgehend, sondern wirklich nur während der Missionen mit uns durch die Gegend.

Einen Ravenclaw dürfen wir übrigens nicht begleiten, Begleiterquests gibt es nur für Gryffindor, Hufflepuff und Slytherin. Das heißt aber keineswegs, dass ihr weniger Content zu spielen bekommt, wenn ihr euch zu Beginn des Spiels dazu entschließen solltet, euch Ravenclaw anzuschließen: Die drei Questreihen können allesamt abgeschlossen werden, egal, welchen Gemeinschaftsraum ihr euer zu Zuhause nennt.

An dieser Stelle wollen wir auch auf das Gerücht eingehen, dass Ravenclaw keine hausspezifische Questreihe hat. Es gibt eine einzige Hauptmission, die teilweise hausspezifisch ist, also je nach Hauszugehörigkeit zu einem anderen Ort führt. Dementsprechend bietet Ravenclaw auch hier nicht weniger Inhalt als beispielsweise Gryffindor.

Unterricht in Hogwarts

In den Unterrichtsstunden erwarten euch je nach gelehrtem Fach sehr unterschiedliche Herausforderungen. In Zauberkunst verlegt der übermotivierte Lehrer den Unterricht nach draußen, wo wir eine Art Minispiel absolvieren müssen. Andere Fächer wie Zaubertränke bringen einem vor allem Mechaniken des Spiels bei, die man bei der restlichen Erkundung der Welt benötigt.

Die verschiedenen Unterrichtsarten sind allesamt gut umgesetzt. Gut ist auch, dass die Professoren glaubhafte Persönlichkeiten haben und sich zudem sehr intensiv um unseren Zauberlehrling kümmern. Als spät berufener Hogwarts-Zögling haben wir schließlich gehörigen Nachholbedarf und müssen viele Zauber lernen, die andere Nachwuchsmagier schon längst wirken können.

Das geschieht über ... Hausaufgaben. Klingt langweilig, ist anders als in der Realität aber sehr kurzweilig und lockert das Geschehen zusätzlich auf. Als Belohnung für solche Extraaufgaben erhalten wir zusätzliche Zauber.

Zauber teilen sich in mehrere Kategorien auf, die mit ihren Wirkungsweisen zusammenhängen. Die erste Kategorie sind Zauber, die uns im normalen Spielverlauf helfen und die nicht für Kämpfe geeignet sind.

Hogwarts Legacy im Test: Ein magisches Erlebnis für Potter-Fans (4) Quelle: Warner Bros .Games Hogwarts Legacy im Test: Ein magisches Erlebnis für Potter-Fans (4) Dazu gehören zum Beispiel der Licht-Zauber Lumos und der Reparaturzauber Reparo. Dann gibt es die Kategorie, mit der wir Dinge bewegen, also ziehen, stoßen oder auf den Boden schmettern können. Diese Sprüche sind oftmals für Rätsel unabdingbar, sie können aber auch im Kampf sehr nützlich sein, wenn wir etwa einen Gegner von den Füßen holen wollen.

Alternativ bietet sich da auch die nächste Kategorie an, sogenannte Veränderungszauber wie Levioso. Nein, das ist nicht dasselbe wie der Schwebezauber Wingardium Leviosa. Levioso hebt Dinge einfach nur an. Ein weiterer Veränderungszauber lässt euch die Welt in Zeitlupe versetzen.

Zuletzt existiert noch reine Kampfmagie, die mit Zaubern wie Bombarda Explosionen und dem berühmten Spruch Expelliarmus einen Entwaffnungszauber bereithält. Anfangs stehen uns nur vier Zauberslots zur Verfügung, bei einer Auswahl von insgesamt über zwanzig Sprüchen. Mit der Zeit lassen sich die Fähigkeitenslots aber noch erweitern.

Generell fällt auf, dass bei den Designentscheidungen sehr auf Spielerfreundlichkeit geachtet wurde, allzu nervige Elemente gibt es keine. So haben Zauber etwa eine sehr große Reichweite. Versiebt man einen Zauber, gibt es außerhalb von Kämpfen keine Abklingzeit und man kann ihn sofort wiederverwenden.

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