Die Bösewichter sind oft viel faszinierender. Was die dunkle Seite der Helden so reizvoll macht, haben wir für Sie untersucht.
Götter und Ganoven
Gangsterkarriere: Für Geld geht Toni Cipriani sogar über Leichen. (Xbox)
Profillose Helden treffen bei vielen Spielern nur noch auf wenig Gegenliebe. Stattdessen fordern die Fans logische Weiterentwicklungen und komplexe Charaktere. Kein Wunder, dass immer mehr Schurken die Rollen der Hauptdarsteller übernehmen.
Ein gutes Beispiel stellt Rockstars beliebte Gangster-Serie "Grand Theft Auto" dar. Obwohl "GTA III" bereits 2003 für die PlayStation2 erschienen ist, gehört es noch heute zu den einflussreichsten und meistverkauften Spielen für Sonys schwarzen Zauberkasten. Erst kürzlich kam der PSP-Ableger "GTA: Liberty City Stories" auch für die PS2 auf den Markt.
Spielen Sie anfangs noch den Handlanger für millionenschwere Gangsterbosse, bauen Sie sich nach und nach ein eigenes Gangsterimperium auf. Dabei nehmen Sie keinerlei Rücksicht auf Verluste. Mord, Verrat und derbe Sprüche sind an der Tagesordnung.
Einen ähnlichen Weg der Zerstörung schlagen Sie im PS2-Action-Feuerwerk "God of War" ein. Als Halbgott Kratos metzeln Sie sich durch wahre Heerscharen mythologischer Kreaturen und sparen dabei nicht mit rotem Lebenssaft. Äußerst blutrünstige Gewalteinlagen – etwa die Enthauptung der Hydra – erleben Sie in erschreckend brutalen Minispielen. Kein Wunder, dass "God of War" mit dem USK-18-Siegel nach Deutschland kam.
