Review: Harry Potter und der Orden des Phönix

Test Andre Steinert

Wir klären auf, was der Zauberknabe auf der PSP auf dem Kasten hat, und ob wie zauberhaft der Multiplayer-Modus ist.

Review: Harry Potter und der Orden des Phönix Nicht schlecht, was Electronic Arts mit dem Harry auf der PlayStation Portable angestellt hat. Auch auf dem Sony-Handheld steht Potter-Fans das Zauberschloss Hogwarts komplett als digitale Spielwiese zur Verfügung. Natürlich ist es nicht so detailliert wie auf den Heimkonsolen, dafür sind aber alle Außenbereiche und Räume vorhanden und jederzeit begehbar. Scheinbar hat die Digi-Burg ordentlich Platz der UMD gefressen, weshalb PSP-Zocker auf einen Großteil der Sprachausgabe verzichten müssen.
Eigentlich nicht ganz so schlimm, wenn die Coder nicht die falschen Parts gestrichen hätten. Die schicken Render-Videos beispielsweise werden ohne Gefasel abgespielt, was sie ultra langweilig macht. Sinnlose Dialoge dagegen sprechen die echten Synchronsprecher der Hauptdarsteller. Dumm.

Nicht ganz genau

Review: Harry Potter und der Orden des Phönix Auch beim wichtigsten Utensil des Spiels wurde der Rotstift angesetzt, der Karte des Rumtreibers. Die ist im Grund noch vorhanden, aber nicht mehr so umfangreich. Sie können nun nur noch Räume und Standorte anwählen, zu denen Sie anschließend durch Fußspuren hingeführt werden. Aufgaben lassen sich wie auf der PS2/PS3 leider nicht mehr anwählen. Das ist anfangs nicht so tragisch, da die ersten zwei Stunden linear ablaufen und die Missionen automatisch markiert werden.
Später, wenn Sie Rekruten für Dumbledores Armee zusammensuchen müssen, um am Ende Voldemort zu bekämpfen, wird's unübersichtlich. Erledigen Sie zum Beispiel eine Suchaufgabe für einen Bengel, sollten Sie sich gut merken, wo dieser steht, damit Sie ihn später auch wiederfinden.

Review: Harry Potter und der Orden des Phönix Stichwort wiederfinden: Anders als auf den Heimkonsolen leiten Sie die Fußabdrücke des Rumtreibers nicht die ganze Zeit über, sondern sie tauchen nur an bestimmten Punkten wie Kreuzungen, Gabelungen oder vor Türen auf. Kein Problem, wenn sie den richtigen Weg zeigen. Nur tun sie das nicht immer und erschweren Ihnen somit die endlose Rumrennerei unnötig.
Die Aufgaben wurden von den großen Versionen übernommen, aber teilweise dezent abgeändert. Komplett neu ist, dass Harry für erledigte Missionen keine Fähigkeitspunkte bekommt, sondern ein Ansehen bei den Mitschülern steigt. Ansonsten spielt sich das mobile "Der Orden des Phönix" wie seine großen Brüder.

Wertung zu Harry Potter und der Orden des Phönix (PSP)

Wertung:

6.5 /10
Pro & Contra
Hogwarts als riesige, frei begehbare SpielweltGezaubert wird mit Button-Kombos, was sehr gut funktioniertMinispiele lassen sich allesamt im Wi-Fi zu sechst zocken
Filme haben keinen Sprachausgabe und sind dadurch super ödeDie Karte des Rumtreibers ist nicht so umfangreich wie auf HeimkonsolenDas Streamen von der UMD sorgt stellenweise für sehr böse Ruckler
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