Hat uns Electronic Arts ein schmackhaftes Magie-Süppchen gezaubert oder die Buch-Vorlage nur halbherzig umgesetzt? Wir haben probegehext!
Kommen wir nun zur dritten und wichtigsten Freizeitbeschäftigung eines Zauberers: Wir sprechen von waschechter Magie! Um einen Spruch zu wirken, müsst ihr den Zauberstab schwingen. Je nach Plattform bedient ihr den Stick, die Maus oder die Wiimote. Bei keiner Version funktioniert das völlig einwandfrei. Zu oft werden die Eingaben nicht richtig erkannt. Die Kämpfe gegen Todesser und Schulkameraden laufen alles andere als taktisch ab: Ein ständiges „Dauerfeuer“ genügt, um den meisten Widersachern den Garaus zu machen. Dazu kommt, dass ihr Gegner weiter angreifen könnt, wenn sie in der Luft schweben oder am Boden liegen.
Quelle: EA
Die Optik von Harrys sechstem Abenteuer überzeugt ebenfalls nur teilweise. Während Hogwarts und Umgebung Atmosphäre vermitteln, sehen viele der Charaktermodelle leblos aus und sind steif animiert. Die Sprecherqualität schwankt zwischen „okay“ und „unfreiwillig komisch“. Das Ärgerlichste an Harry Potter und der Halbblutprinz ist aber, dass Potential zu einem unterhaltsameren Spielerlebnis durchaus vorhanden ist. Etwas mehr Umfang, eine besser umgesetzte Story, durchdachtere Minispiele und Zauberkämpfe – und nicht nur Potter-Fans wären rundum glücklich gewesen
