Grafikkarten: Wir klären auf über Treiber, Tools und Begriffe wie DLSS und mehr

Special Antonio Funes
Grafikkarten: Wir klären auf über Treiber, Tools und Begriffe wie DLSS und mehr
Quelle: Screenshot Antonio Funes

In unserem Special erklären wir euch wichtige Dinge rund um Grafikkarten-Treiber und die damit verbundene Software von AMD und Nvidia und gehen auch auf das praktische Grafikkarten-Tool MSI Afterburner ein. Zudem geht es um einige Begriffe, die ebenfalls mit Grafikkarten sowie der Grafik-Berechnung zu tun haben: Anti-Aliasing, DLSS und Raytracing.

In unserem Special erklären wir euch einige grundlegende Begriffe und Dinge rund um Software für Grafikkarten sowie wichtige softwarebasierte Verfahren für die Grafikberechnung. Es geht zum einen um Treiber-Software sowie das Overclocking- und Lüftertool MSI Afterburner, zum anderen aber auch um Begriffe wie Anti-Aliasing, DLSS, FSR und Raytracing. Wir legen nun direkt los mit dem wichtigsten Software-Fundament für alle Grafikkarten: den Treibern.

Treiber: Die Basissoftware

Erst die neuesten Treiber von AMD für Radeon-Grafikkarte oder Nvidia für GeForce-Grafikbeschleuniger sorgen für eine weitesgehend fehlerfreie Bildberechnung und das optimale Nutzen der Grafikkartenleistung für möglichst viele FPS (Bilder pro Sekunde) bei dem von euch eingestellten Detail-Modus. Die Treiber ladet ihr euch direkt hier bei AMD oder hier bei Nvidia herunter - wenn ihr also bespielweise eine Radeon RX 6600 von XFX oder Nvidia GeForce RTX 3060 Ti von Asus habt, sucht ihr die Treiber trotzdem direkt bei AMD respektive Nvidia und nicht beim Hersteller der Grafikkarte. Die Treiberpakete, die man bei AMD und Nvidia herunterladen kann, beinhalten zum einen Software, um diverse Einstellungen für die Grafikkarte und Spiele vornehmen zu können, sowie die eigentlichen Treiber.

Mit der Software könnt ihr grundlegende Dinge einstellen, zum Beispiel die Auflösung für Windows oder ob die Treiber - egal, was ihr im Spiel wählt - bestimmte Verfahren anwenden sollen. Ebenso bietet die Software weitere Möglichkeiten - so kann man beispielsweise sein aktuelles Gameplay als Video aufzeichnen.

Auch gibt es bei Nvidia mit der GeForce Experience eine große Datenbank mit Spielen, für die ihr optimierte Voreinstellungen auswählen könnt. Die AMD-Grafikkarten-Software bietet ebenfalls viele verschiedene Features, unter anderem gibt es für Nutzer von Ryzen-CPUs die Option an, den Prozessor zu übertakten.

Auf alle Aspekte der Software-Features von AMDs und Nvidias Treiberpaketen können wir in unserem Special nicht eingehen, da es ansonsten zu wenig Raum für die weiteren Themen gäbe. Eines davon ist die Frage, was die eigentlichen Treiber genau tun - denn bisher hatten wir ja euch ja nur über die Tool-artigen Funktionen der Treibersoftware informiert.

Durch Treiber gibt es in einigen Spielen einen potenziellen Leistungszuwachs, wenn Alrogithmen optimiert werden oder auch kleine Hindernisse erkannt und beseitigt werden. Quelle: AMD Durch Treiber gibt es in einigen Spielen einen potenziellen Leistungszuwachs, wenn Alrogithmen optimiert werden oder auch kleine Hindernisse erkannt und beseitigt werden. Die eigentlichen Treiber sind nur ein kleiner Teil des Treiberpaketes und tief in Windows verankert. Sie sorgen dafür, dass die Grafikkarte korrekt mit Windows und den Spielen kommunizieren kann. Wie kompliziert das ist, was Treiber ausmacht, zeigt sich bei einem Blick auf die so genannten Releasenotes zu den Treibern, die bei jedem neu veröffentlichten Treiberpaket die Änderungen zur vorigen Treiberversion beschreiben.

Häufig liest man dabei etwas über Leistungsgewinne für bestimmte Spiele, die zum Teil auch für FPS-Zugewinne im zweistelligen Prozentbereich sorgen. Die skönnen Optimierungen, aber auch das Beseitigen von Fehlern sein, die zwar nicht zu Bildfehlern geführt, aber trotzdem die Grafikkarte behindert hatten. AMD und Nvidia kommunizieren natürlich die positiven FPS-Veränderungen durch den Treiber stets als Verbesserungen und nicht als Fehlerbeseitigungen.

Es gibt aber auch klare Treiberfehler, die man als Spieler bemerken kann: Fragmentbildungen, schwarze Flächen, ungewollte Lücken zwischen Objekten, Abstürze oder auch starke Ruckler trotz guter Hardware sowie bestimmte Fehler beim Nutzen der Treibersoftware wie Bildfehler bei bestimmten Grafikkarten, wenn man ein Überwachungs-Overlay aktiviert.

Sobald AMD oder Nvidia bemerken, dass ein bestimmter, bekannter Fehler nicht am Spiel liegt, wird versucht, den Fehler durch ein Anpassen der Treiber zu beseitigen. In den Releasenotes erfährt man, welche Fehler beseitigt wurden (auch Bugfix genannt) und welche weiteren Fehler bereits bekannt sind und noch in Angriff genommen werden.

  1. Seite 1 Grafikkarten: Treiber als Basis-Software
  2. Seite 2 Grafikkarten: Grafikkarten-Tool MSI Afterburner
  3. Seite 3 Grafikkarten: Anti-Aliasing - der Kantenglätter
  4. Seite 4 Grafikkarten: DLSS, FSR und Raytracing
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