Gaming-PC: Zwei PCs für 810 und 980 Euro
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PC-Spiele erfreuen sich derzeit einer großen Beliebtheit, nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie. Viele kaufen sich daher nach einer längeren Gaming-Pause oder auch zum aller ersten Mal einen Gaming-PC - und der muss nicht mehr als 1000 Euro kosten. Wir geben Tipps zur Zusammenstellung und schlagen euch vier PCs von 515 bis 980 Euro zum Selbst-Zusammenbauen vor.
Gaming-PC für 810 Euro
Wir kommen nun zu unserem dritten PC unter 1000 Euro. Wie schon auf der vorigen Seite angesprochen, ist hier ein Intel Core i5-10400F (sechs Kerne, 12 Threads, 2,9 bis 4,3 GHz) im Einsatz - der Griff zu einem Ryzen 5 3600 wäre aber als Alternative keine schlechtere Wahl. Die Grafikkarte ist eine Nvidia GeForce GTX 1660 Super, in unserer Auswahl ein Modell von Gigabyte. Als SSD-Speicher sind 1000 Gigabyte vorhanden, es kommt eben so viel Festplatten-Speicherplatz hinzu. Der be quiet! Pure Rock Silver kühlt die CPU geräuscharm.
In diesem Artikel
In der Summe kostet unser dritter PC 810 Euro - dies ist unsere genau Auswahl an Komponenten:
| Bauteil | Komponente | Preis ab |
|---|---|---|
| CPU | Intel Core i5-10400F | 170 Euro |
| Mainboard | Asus Prime H410M-K | 75 Euro |
| RAM | 2x8GB Patriot Viper 4 DDR4-3200 | 65 Euro |
| Grafikkarte | Gainward GTX 1660 Super Ghost | 225 Euro |
| SSD | Samsung SSD 860 QVO 1000GB | 100 Euro |
| Festplatte | Seagate BarraCuda Compute 1000GB | 35 Euro |
| Gehäuse | Cooler Master MasterBox MB520 | 45 Euro |
| Netzteil | Corsair CX Series Modular 450W | 65 Euro |
| CPU-Kühler | be quiet! Pure Rock Silver | 30 Euro |
| Summe | 810 Euro |
Gaming-PC für 980 Euro
Unser letzter PC kostet euch insgesamt etwas unter 1000 Euro - nämlich 980 Euro.
Quelle: Phanteks
Phanteks Eclipse P300
Wir spendieren dem PC einen Ryzen 7 2700X, der in Spielen dem Ryzen 5 3600 oder Intel Core i5-10400F ähnelt, aber mehr Kerne und Threads bietet, nämlich acht Kerne und 16 Threads. Wer mit Foto- oder VIdeoediting zu tun hat oder auch gerne mal parallel zum Gaming weitere Programme offen hat oder dabei streamt, profitiert durchaus vom Plus an Kernen und Threads. Stärker und schneller ist ein Ryzen 7 3700X, der allerdings 100 Euro teurer ist. Wer bei Intel so viele Kerne und Threads sucht, muss weitere 40 bis 50 Euro investieren: der Core i7-10700F kostet 320 Euro.
Bei der Grafikkarte ist für einen kleinen Aufpreis auch eine AMD Radeon RX 5700 XT drin. Noch schneller ist erst eine Nvidia GeForce RTX 2070 Super. Letztere kostet aber ab etwa 500 Euro und würde den PC gleich um knappe 150 Euro teurer machen. In Sachen Speicherlaufwerke setzen wir auf eine schnelle M.2-SSD und eine Festplatte. Eine 2,5-Zoll-SSD wäre nur in wenigen Situationen langsamer - hier wäre also eine Ersparnis drin, zum Beispiel zu Gunsten einer größeren Festplatte.
| Bauteil | Komponente | Preis ab |
|---|---|---|
| CPU | Ryzen 7 2700X | 190 Euro |
| Mainboard | ASRock B450 Pro4 | 90 Euro |
| RAM | 2x8GB G.Skill RipJaws V DDR4-3200 | 65 Euro |
| Grafikkarte | MSI Radeon RX 5700 Gaming X | 360 Euro |
| SSD | PNY XLR8 CS3030 M.2 NBMe 500GB | 80 Euro |
| Festplatte | Toshiba DT01ACA 1000GB | 35 Euro |
| Gehäuse | Phanteks Eclipse P300 | 55 Euro |
| Netzteil | be quiet! Pure Power 11 CM 500W | 70 Euro |
| CPU-Kühler | Cooler Master Hyper 212 Black | 35 Euro |
| Summe | 980 Euro |
