Gaming-PC: Zwei PCs für 810 und 980 Euro

Special Antonio Funes
Gaming-PC: Zwei PCs für 810 und 980 Euro
Quelle: CoolerMaster

PC-Spiele erfreuen sich derzeit einer großen Beliebtheit, nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie. Viele kaufen sich daher nach einer längeren Gaming-Pause oder auch zum aller ersten Mal einen Gaming-PC - und der muss nicht mehr als 1000 Euro kosten. Wir geben Tipps zur Zusammenstellung und schlagen euch vier PCs von 515 bis 980 Euro zum Selbst-Zusammenbauen vor.

Gaming-PC für 810 Euro

Wir kommen nun zu unserem dritten PC unter 1000 Euro. Wie schon auf der vorigen Seite angesprochen, ist hier ein Intel Core i5-10400F (sechs Kerne, 12 Threads, 2,9 bis 4,3 GHz) im Einsatz - der Griff zu einem Ryzen 5 3600 wäre aber als Alternative keine schlechtere Wahl. Die Grafikkarte ist eine Nvidia GeForce GTX 1660 Super, in unserer Auswahl ein Modell von Gigabyte. Als SSD-Speicher sind 1000 Gigabyte vorhanden, es kommt eben so viel Festplatten-Speicherplatz hinzu. Der be quiet! Pure Rock Silver kühlt die CPU geräuscharm.

In der Summe kostet unser dritter PC 810 Euro - dies ist unsere genau Auswahl an Komponenten:

Bauteil Komponente Preis ab
CPU Intel Core i5-10400F 170 Euro
Mainboard Asus Prime H410M-K 75 Euro
RAM 2x8GB Patriot Viper 4 DDR4-3200 65 Euro
Grafikkarte Gainward GTX 1660 Super Ghost 225 Euro
SSD Samsung SSD 860 QVO 1000GB 100 Euro
Festplatte Seagate BarraCuda Compute 1000GB 35 Euro
Gehäuse Cooler Master MasterBox MB520 45 Euro
Netzteil Corsair CX Series Modular 450W 65 Euro
CPU-Kühler be quiet! Pure Rock Silver 30 Euro
  Summe 810 Euro

Gaming-PC für 980 Euro

Unser letzter PC kostet euch insgesamt etwas unter 1000 Euro - nämlich 980 Euro.

Phanteks Eclipse P300 Quelle: Phanteks Phanteks Eclipse P300 Wir spendieren dem PC einen Ryzen 7 2700X, der in Spielen dem Ryzen 5 3600 oder Intel Core i5-10400F ähnelt, aber mehr Kerne und Threads bietet, nämlich acht Kerne und 16 Threads. Wer mit Foto- oder VIdeoediting zu tun hat oder auch gerne mal parallel zum Gaming weitere Programme offen hat oder dabei streamt, profitiert durchaus vom Plus an Kernen und Threads. Stärker und schneller ist ein Ryzen 7 3700X, der allerdings 100 Euro teurer ist. Wer bei Intel so viele Kerne und Threads sucht, muss weitere 40 bis 50 Euro investieren: der Core i7-10700F kostet 320 Euro.

Bei der Grafikkarte ist für einen kleinen Aufpreis auch eine AMD Radeon RX 5700 XT drin. Noch schneller ist erst eine Nvidia GeForce RTX 2070 Super. Letztere kostet aber ab etwa 500 Euro und würde den PC gleich um knappe 150 Euro teurer machen. In Sachen Speicherlaufwerke setzen wir auf eine schnelle M.2-SSD und eine Festplatte. Eine 2,5-Zoll-SSD wäre nur in wenigen Situationen langsamer - hier wäre also eine Ersparnis drin, zum Beispiel zu Gunsten einer größeren Festplatte.

Bauteil Komponente Preis ab
CPU Ryzen 7 2700X 190 Euro
Mainboard ASRock B450 Pro4 90 Euro
RAM 2x8GB G.Skill RipJaws V DDR4-3200 65 Euro
Grafikkarte MSI Radeon RX 5700 Gaming X 360 Euro
SSD PNY XLR8 CS3030 M.2 NBMe 500GB 80 Euro
Festplatte Toshiba DT01ACA 1000GB 35 Euro
Gehäuse Phanteks Eclipse P300 55 Euro
Netzteil be quiet! Pure Power 11 CM 500W 70 Euro
CPU-Kühler Cooler Master Hyper 212 Black 35 Euro
  Summe 980 Euro
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