Günstige Selbstbau-PCs: Vier Gaming-PCs unter 1000 Euro für F1 2020 und mehr

Special Antonio Funes
Günstige Selbstbau-PCs: Vier Gaming-PCs unter 1000 Euro für F1 2020 und mehr
Quelle: CoolerMaster

PC-Spiele erfreuen sich derzeit einer großen Beliebtheit, nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie. Viele kaufen sich daher nach einer längeren Gaming-Pause oder auch zum aller ersten Mal einen Gaming-PC - und der muss nicht mehr als 1000 Euro kosten. Wir geben Tipps zur Zusammenstellung und schlagen euch vier PCs von 515 bis 980 Euro zum Selbst-Zusammenbauen vor.

Vor allem wegen der Corona-Pandemie ist die Nachfrage nach PCs und Laptops gestiegen. Dies liegt vor allem an einem Plus beim Homeoffice und dem Verlegen des Schulunterrichts nach Hause. Hinzu kommt, dass viele andere gewohnte Freizeitmöglichkeiten wegfallen und daher einige Nutzer vermehrt, erneut oder zum ersten Mal mit PC-Gaming beschäftigen und ihren PC aufrüsten oder einen neuen PC kaufen.

Wir haben daher für euch zum Zweck des Selbst-Zusammenbauens vier PCs zusammengestellt, die preislich im dreistelligen Euro-Bereich bleiben - der günstigste PC kostet gute 500 Euro und ist für ein Spiel wie das nagelneue F1 2020 absolut geeignet.

F1 2020 läuft auch mit nicht besonders starken PCs problemlos. Quelle: Codemasters F1 2020 läuft auch mit nicht besonders starken PCs problemlos. Letzteres ist ein guter Anlass für einen neuen PC, aber auch andere aktuelle Spiele, die den (Wieder-)Einstieg schmackhaft machen. Neben dem Test zu F1 2020 haben wir auch ein Grafik-Tuning-Special zum Renngame veröffentlicht. In letzterem Special hatten wir einen PC getestet, der einen Ryzen 5 3600X und eine Nvidia GeForce GTX 1660 Super nutzt und knappe 1000 Euro kostet. Dies reicht aus, um F1 2020 auf hohen Details selbst in WQHD (2560 mal 1440 Pixel) mit knappen 100 FPS (Bilder pro Sekunde) zu spielen. Auf einem Laptop, der nur eine Nvidia GeForce GTX 1650 nutzt, läuft F1 2020 auf hohen Details in FUll-HD ordentlich. Dies ermöglicht uns, euch vier PCs vorzuschlagen, von denen der günstigste PC nur gute 500 Euro kostet - wenn man die Bauteile selbst zusammenbaut. Im Handel gibt es natürlich auch viele Komplett-PCs, die die magische Grenze von 1000 Euro nicht sprengen - doch wer sich nicht davor scheut, die Komponenten eines PCs selbst zusammenzubauen, kann oftmals ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis erreichen. Wir beginnen aber zunächst mit ein paar Tipps, die ihr beim Zusammenstellen eines vergleichsweise günstigen PCs allgemein beachten solltet.

Gaming-PC: Wie viel sollte man ausgeben?

Zu Beginn solltet ihr überlegen, wie viel Geld ihr investieren wollt und welche Spiele mit dem PC gut laufen sollen. Ein Spiel wie F1 2020 mit einer bewährten und stetig optimierten Engine sowie einer großen Zielgruppe läuft auch auf eher schwachen PCs gut, obgleich dann natürlich weniger Details auf dem Monitor zu sehen sind.

Spiele wie Red Dead Redemption 2 benötigen vor allem für höhere Detailstufen einen starken PC - wir empfehlen ein Budget ab etwa 700 Euro. Quelle: PC Games Spiele wie Red Dead Redemption 2 benötigen vor allem für höhere Detailstufen einen starken PC - wir empfehlen ein Budget ab etwa 700 Euro. Andere Spiele mit einer offeneren Spielewelt, vielen KI-Charakteren und mehr Interaktionen sowie einer Grafik, bei der die Entwickler die Messlatte hoch ansetzen und vielleicht auch bewusst keinen zu abgespeckten Detailmodus zulassen, laufen möglicherweise deutlich langsamer - das heißt, dass ein 500-Euro-PC zwar für F1 2020 gut genug sein kann, bei manch einem "Blockbuster"-Game aber selbst bei niedrigen Details in Schwitzen kommen kann. Auf der anderen Seite sind PCs für über 1000 Euro für viele Spieler zwar eine nette Sache, aber nicht wirklich nötig. Vor allem mit einem Blick darauf, dass ihr auch in der Zukunft ab und an ein neues Game kaufen wollt, sollte man es mit der Sparsamkeit also nicht übertreiben, kann aber auch unter 1000 Euro sehr gute PCs zusammenstellen. Aber gerade bei günstigen PCs sind 50 Euro Unterschied eine ganze Menge Plus oder Minus bei der Spieleleistung. Denn ihr müsst bedenken: Die Grundbasis eines PCs mit Gehäuse, Netzteil, Festplatte oder SSD, Mainboard und RAM kostet ab etwa 250 Euro, egal welche CPU oder Grafikkarte ihr wählt. Für eine ausreichend starke CPU rechnet ihr mindestens 100 Euro ein. Für die Grafikkarte bleiben dann noch etwa 150 Euro - und genau in diesem Preisbereich würde eine Grafikkarte, die 50 Euro mehr kostet, direkt für 30 Prozent mehr FPS sorgen - ein Modell für 50 Euro weiniger ließe die Leistung hingegen geradezu einbrechen. Wir empfehlen ein Budget ab 700 Euro, um solide Komponenten und eine ordentliche Spieleleistung zu haben, werden aber trotzdem einen PC für nur gute 500 Euro präsentieren.

  1. Seite 1 Gaming-PC: Einleitung und Budgetplanung
  2. Seite 2 Gaming-PC: Budget gut verteilen
  3. Seite 3 Gaming-PC: Zwei PCs für 500 und 700 Euro
  4. Seite 4 Gaming-PC: Zwei PCs für 810 und 980 Euro
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