Jahresrückblick 2018: Satirischer Blick auf 2019

Special Antonio Funes
Jahresrückblick 2018: Satirischer Blick auf 2019
Quelle: PC Games Hardware

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende - wir blicken auf die Trends und Neuheiten aus dem Bereich der Gamer-Hardware zurück. Im Fokus liegen dabei Nvidia, AMD und Intel, aber auch die IT-Messen CES und Computex. Auf Smartphones werfen wir ebenfalls einen kurzen Blick. Außerdem haben wir eine kleine satirische Vorschau auf 2019 vorbereitet.

(Satirische) Vorschau auf 2019 - mit echten alternativen Fakten, versprochen

2019 wird einige Aufsehen erregende Neuheiten bieten - drei eigentlich noch geheime Projekte haben wir mit unseren speziellen PC Games-Tarrotkarten aufgedeckt und wollen diese exklusiv in unserer augenzwinkernden Vorschau auf das Jahr 2019 vorstellen.

USB-Box: Call of Looty

Mehrere Spielepublisher planen ein neues USB-Gadget, das den Spielspaß erweitern soll. Die Rede ist von "Call of Looty", einer kleinen Box mit einem 6 Zoll-Touchdisplay, einem Mini-Schloss und einem kleinen Hebel an der Seite. In den entsprechenden Spielen erscheint immer dann, wenn der Spieler eine Lootbox bekommt (oder gekauft) hat eine passende Grafik im Display. Ist die Loot-Belohnung im Spiel beispielsweise eine Truhe, so wird geschlossene Truhe auf dem Display dargestellt, die ihr über das Mini-Schloss die Truhe mit Hilfe eines mitgelieferten kleinen Schlüssels öffnet. Handelt es sich bei der Belohnung um eine Art Wheelspin, dann erscheint dieses auf dem Display, und ihr startet mit dem kleinen Hebel der Box im Stile eines einarmigen Banditen den Zufallsgenerator des Wheelspins.

Konzeptzeichnung der Loot-Töle Buymore Quelle: Antonio Funes Konzeptzeichnung der Loot-Töle Buymore Für weitere denkbare Lootbox-Arten gibt es per Touchscreen bedienbare Menüs. Per Display könnt ihr auch ein Item in eine Ingame-Währung umwandeln, wenn ihr mal wieder "Schrott" erwischt habt. Besonders zu loben ist, dass man bei Call of Looty auch an die Kinder denkt. Denn natürlich wird man bei der Einrichtung der kleinen Box seine persönlichen Daten angeben, und bei einem Alter unter 14 wird der kleine süße Hund Buymore durch die Bedienung führen und das Kind auf neue Lootbox-Angebote hinweisen. Bei einer zweiten Variante von Call of Looty mit dem Namenszusatz "Modern Lootfare" wird übrigens praktischerweise ein Giro- und Kreditkartenleser eingebaut sein, um bei Bezahl-Lootboxen bequem direkt den Geldtransfer einleiten zu können. Die Boxen sollen 149 beziehungsweise 129 Euro kosten und beeinhalten netterweise einen Gutschein, mit dem ihr bei einem von 50 an der Aktion teilnehmenden Games drei kostenfreie Lootboxen erhaltet. Ein toller Deal!

Nvidia: Viel Auswahl bei der FRTX 3080

Nvidia arbeitet an einer neuen Grafikkarte. Dabei steht bereit eine neue GPUs als Protoytp in den Laboren parat, wobei die GPU in zwei Varianten auf den Markt kommen wird, die entweder eine volle oder eine abgespeckte Anzahl an Shadereinheiten bietet. Beide GPU-Typen jeweils in Verbindung mit 2, 4, 6 und 8 Gigabyte RAM als Grafikkarten angeboten werden, und zwar jeweils wahlweise als GDDR5 oder GDDR6. Daraus ergeben sich also 32 Varianten (2 GPUs, je 2 Shadervarianten, je 4 RAM-Varianten sowie je 2 RAM-Sorten). Um die Kunden nicht zu verwirren, wird Nvidia alle 32 Grafikkarten mit dem Namen FRTX 3060 auf den Markt bringen. Das FR steht für "Forget Raytracing". Asus, MSI und Gigabyte haben bereits bestätigt, dass sie pro RTX 3060-Variante jeweils ein Modell mit Standardtakt und mindestens eine übertaktete Version anbieten werden, so dass wir uns allein von diesen drei Herstellern über jeweils nicht weniger als 64 verschiedene FRTX 3060-Modelle freuen dürfen. Gerüchteweise plant Nvidia auch eine FRTX 3060 mit 1GB RAM für Gamer, die nur sehr alte Games spielen, dort aber mehr als 300 FPS erwarten. Der Name der Karte: FRTX 3080 SE - das SE steht für Special Edition, so dass natürlich jeder weiß, dass es sich um eine abgespeckte Version des Boliden handelt. Die Konkurrenz von AMD versucht übrigens derweil, sich treu zu bleiben, und arbeitet händeringend an Chips, die auf keinen Fall schneller als eine Nvidia RTX 2070 sein sollen.

Kühlung: Riesige Wasserkühlung für das Gehäuse

Vertrauliche Quellen berichten übereinstimmend, dass einige Hersteller von Gehäusen und CPU-Kühlern im Jahr 2019 einen neuen Trend erwarten: Gehäuse-AiO-Wasserkühlungen. Bisher gab es nur AiO, also All-In-One-Lösungen für Prozessoren, ab Werk teilweise auch für Grafikkarten - doch an das Gehäuse wurde bisher nicht gedacht. Dies soll sich ändern. Von be quiet! gibt es bereits einen Prototypen mit dem Namen be bigger! Big Rock: Ein 10 Zentimeter hoher Kühlkörper mit einer Fläche von 45 mal 45 Zentimeter, der seitlich am Gehäuse fixiert wird. Von dort aus führen zwei bis zu drei Meter lange Schläuche das Wasser zu einem quadratischen Radiator mit einer Fläche von einem Quadratmeter. Den Radiator stellt ihr einfach an ein offenes Fenster, wer will kann auch in der Zimmerwand ein passendes Loch einrichten, in das der Radiator passt. Die warme Luft, die am Radiator entsteht, blasen vier Lüfter mit einer Rahmenbreite von jeweils 50 Zentimeter weg. Für die Stromversorgung der Pumpe der AiO-Wasserkühlung sowie der Lüfter gibt es ein externes 200W-Netzteil. In der Winter-Edition lehnt sich der weiß lackierte Raditator an das Design eines Standardheizkörpers an und kann dementsprechend auch einfach im Zimmer als Heizung platziert werden.

  1. Seite 1 Jahresrückblick 2018: Nvidia
  2. Seite 2 Jahresrückblick 2018: AMD und Intel
  3. Seite 3 Jahresrückblick 2018: Messen, Smartphones und Xbox
  4. Seite 4 Jahresrückblick 2018: Satirischer Blick auf 2019
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk