Komplett-PCs: Vier PCs von CSL bis 1400 Euro
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Die Läden sind wegen des Corona-Virus aktuell geschlossen, manche Hardwarekomponente ist auch online schwerer oder teurer zu haben - ist dies die richtige Zeit für einen Komplett-PC? Wir schauen uns allgemein die Vor- und Nachteile von Komplett-PCs an und haben 14 Systeme von vier deutschen Anbietern unter die Lupe genommen.
CSL: Vier PCs von 569 bis 1399 Euro
Die Firma CSL sitzt in Hannover und bietet bereits seit 1999 PCs an. Auch hier haben wir vier Beispiel-PCs herausgesucht. Im Prinzip gibt es bei CSL die gleichen Möglichkeiten wie bei Agando - es lassen sich also ebenfalls alle Komponenten einer im Online-Shop angebotenen PC-Konfiguration ändern. Die Bearbeitungszeit beträgt ebenfalls 3-5 Werktage. Sollte bei einer Änderung einer Komponente etwas nicht mehr ganz zusammenpassen, zum Beispiel das Gehäuse zu klein oder das Netzteil zu schwach sein, wird ebenfalls darauf hingewiesen inklusive einer damit Verbundenen Auswahl an passenden Ersatz-Komponenten.
In diesem Artikel
- Seite 1 Komplett-PCs: Einleitung, Vor- und Nachteile
- Seite 2 Komplett-PCs: Was darf man fürs Geld erwarten? Hinweise zu unserer PC-Auswahl
- Seite 3 Komplett-PCs: 4 PCs von Agando bis 1500 Euro
- Seite 4 Komplett-PCs: Vier PCs von CSL bis 1400 Euro
- Seite 5 Komplett-PCs: 6 PCs von CSL und Megaport sowie Fazit
- Seite 6 Bildergalerie
Bei allen PCs gibt es mindestens ein Bauteil, das von CSL oder deren Tochter BoostBoxx stammt, so dass man schwierig einen Preis einschätzen kann. Wir haben daher die Preise teilweise geschätzt, zum Beispiel für das Gehäuse des günstigen PCs einen Preis von 30 bis 40 Euro angenommen. Doch zuerst zeigen wir, welche vier PCs (ohne Windows) wir herausgesucht haben:
| CSL Sprint 5863 | CSL Sprint 5939 | CSL Sprint 5849 | CSL Sprint 4933 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| CPU | Ryzen 5 2600 (6x 3,9 GHz) | Ryzen 7 2700X (8x 3,7 GHz) | Ryzen 5 3600 (6x 4,2 GHz) | Intel Core i7-9700KF (8x 3,6 GHz) | |||
| Mainboard | Asus Prime A320M-K | Asus TUF B450-Plus Gaming | MSI B450M Pro-VDH Max | ASUS TUF Z390-Plus Gaming Wifi | |||
| RAM | 1x8GB Crucial DDR4-2666 | 2x8GB G.Skil Ageis DDR4-3000 | 2x8GB Corsair Vengeance DDR4-3200 | 2x8GB Crucial DDR4-2666 | |||
| Grafikkarte | Palit GTX 1650 StormX | Asus Radeon RX 5700 | MSI RTX 2060 Super Ventus | Palit RTX 2070 Super Gaming Pro OC | |||
| SSD | Kingston A400 SATA 480GB | Kingston SSD mit 512GB | Kingston SSD mit 512GB | Kingston A2000 M.2 500GB | |||
| HDD | keine | keine | keine | 1000GB Markenmodell | |||
| Gehäuse | CSL Orion | CSL Apollon | CSL Cronos Silent | Deepcool Macube 310P | |||
| Netzteil | CLS 500W | CLS 500W | BoostBoxx Power Boost 500W | be quiet! Pure Power 11 500W | |||
| CPU-Kühler | Deepcool Beta 10 PWM | Deepcool Gammaxx C40 | Deepcool Beta 10 PWM | BoostBoxx Liquid B120 | |||
| Preis | 569 Euro | 899 Euro | 999 Euro | 1399 Euro |
Das Ergebnis des Preischecks: Alle vier PCs kosten wie erwartet mehr als die Summe der Einzelteile, allerdings liegt der Aufpreis bei den drei teureren PCs nur bei 20 bis 50 Euro. Beim 569-Euro-PC sind es etwa 90 Euro Aufpreis. CSL bietet dabei 24 Monate Garantie auf die PCs. Bedenkt man, was man bei Hardware-Händlern für den Zusammenbau bezahlt, sind die Preise als fair bis sehr gut zu bezeichnen. Zumindest wenn man ohnehin exakt diese oder sehr ähnliche Bauteile im Sinn hatte.
Quelle: Palit
Die fast 29cm lange Palit RTX 2070 Super Gaming Pro OC steckt im 1400-Euro-PC von CSL.
Am ausgewogensten ist aus unserer Sicht dabei der PC für 999 Euro. Beim "Sprint 5939" für 899 Euro hätten wir für das gleiche Budget bei einer unserer Special-Zusammenstellungen eher ein günstigeres Mainboard und einen in Spielen ähnlich schnellen, aber günstigeren Ryzen 5 2600 oder 2600X genommen und für die Ersparnis eine schnellere SSD (die verbaute arbeitet nur mit SATA-Speed) sowie ein besseres Custom-Modell bei der Grafikkarte (die RX 5700 von Asus nutzt das Referenz-Design mit nur einem Lüfter) eingebaut. Der teuerste PC ist gut zusammengestellt, sofern man auf Intel als CPU-Hersteller besteht. Würde man nur einen AMD Ryzen 5 3600 einbauen, hätte man beim Einzelkauf der CPU eine vergleichbare Leistung für etwa 200 Euro Ersparnis. Wer sich die Mühe macht, bei CSL bezüglich unserer Idee einen AMD-PC selbst umzukonfigurieren, spart leider nicht viel: Würden wir direkt bei CSL über die Konfigurationsoptionen den von uns herausgesuchten CSL Sprint 5939 (899 Euro), der ja einen Ryzen 5 3600 bietet, bezüglich Grafikkarte, Mainboard, SSD, Kühler und Netzteil auf das Level des 1399-Euro-Intel-PCs bringen, kostet uns das am Ende knappe 1350 Euro. Wir sparen also nur 50 Euro ein und nicht 200 Euro, wie es beim Kauf der Einzelteile auf dem freien Markt wegen der Preisdifferenz der CPUs wäre.
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