Hardware-Ausblick 2025: Intel und OLED-Monitore

Special Antonio Funes
Hardware-Ausblick 2025: Intel und OLED-Monitore
Quelle: Asus

Wir wagen eine Vorschau auf für Gamer interessante Neuheiten und Trends 2025 - mit dabei sind Nvidias GeForce RTX 5000- und AMDs Radeon 9000-Grafikkarten.

Intel - keine großen Erwartungen

Über CPUs von AMD haben wir bereits ein paar Worte verloren, wobei es ja nicht besonders viel gibt, was wir erwarten können. Da AMD ja im April die ersten vier neuen Ryzen 9000-CPUs veröffentlicht hatte und nach dem im Herbst vorgestellten Ryzen 7 9800X3D noch weitere X3D-Modelle ausstehen, dürfte es ansonsten 2025 keine anderen, für Spieler relevanten AMD-CPUs geben.

Doch wie sieht es bei Intel aus? Intel wird auf der CES 2025 ebenfalls eine Keynote abhalten, und zwar am 6. Januar, 17:30 Uhr unserer Zeit. Dabei wird Intel wohl die mobilen Arrow Lake-CPUs der Core Ultra 200H(X)-Reihe vorstellen sowie für Desktop-PCs neue Mainboards mit 800er-Chipsätzen für den Sockel 1851 im Gepäck haben.

Auch Core Ultra 200S-Prozessoren für den Sockel 1851 könnten Thema sein. Intel selbst kündigt die Keynote vor allem im Zusammenhang mit dem Thema KI an.

ASRock Arc B570 Challenger Quelle: Asrock ASRock Arc B570 Challenger Ansonsten steht von Intel noch der Release der zweiten Battlemage-Grafikkarte Arc B570 aus, der aber ja bereits zum Release der Intel Arc B580 offiziell verkündet wurde: Der 16. Januar wird der offizielle Veröffentlichungs-Tag für die Intel Arc B570 sein.

Es gab im Vorfeld auch Gerüchte rund um eine sehr starke Grafikkarte von Intel. Ob sich Intel dazu äußern wird, bleibt offen. Für Spieler dürfte die kolportierte GPU aber eher uninteressant sein, da es sich um eine Workstation-Grafikkarte mit besonders viel RAM, aber Spezialisierung auf Anwendungen handeln soll.

OLED-Monitore

Die konkreten und erwarteten Ankündigungen von AMD, Intel und Nvidia haben wir nun hinter uns - wir machen nun weiter mit drei Themen, die möglicherweise im Jahr 2025 an Relevanz gewinnen. Sicher sind wir uns, dass der Anteil an OLED-Monitore im Gaming-Bereich einen merkbaren Schub erhalten wird.

Denn die Technik wurde im letzten Jahr deutlich erschwinglicher, auch dank eines steigenden Angebotes. Der große Vorteil bei OLED-Displays ist, dass keine Hintergrundbeleuchtung benötigt wird - bei den bisher üblichen Panels (IPS, VA oder TN) werden die Pixel, um es vereinfacht zu sagen, von hinten von Licht durchstrahlt, damit sie aus Sicht des Nutzers dann in der jeweils dem Pixel zugeordneten Farbe leuchten.

MSI MPG 322URX-QD-OLED Quelle: MSI Der MSI MPG 322URX-QD-OLED wird vermutlich auch der CES präsentiert und bald im Handel sein. Bei OLED-Panels hingegen gibt es keine Hintergrundbeleuchtung - es leuchtet jedes Pixel aktiv selbstständig. Dies hat drei Vorteile: Zum einen kann das Hintergrundlicht bei klassischen Panels vor allem bei an sich dunklem Bildinhalt ein wenig durchschimmern, was für ungewollt helle Zonen sorgen kann, dem gefürchteten Clouding.

Dies fällt bei OLED weg, da Pixel, die dunkel sein sollen, nicht oder nur schwach leuchten. Das führt auch zum zweiten Vorteil, denn die Farbdarstellung inklusiver der Kontraste ist besser als bei TN, IPS oder VA. Der dritte OLED-Panel-Vorteil ist, dass wegen der nicht mehr benötigten Hintergrundbeleuchtung die entsprechenden Monitore sehr dünn ausfallen können.

In unserem Special vom September 2023 erfahrt ihr, dass es nur sechs Monitore mit OLED-Panel im 16:9-Format gab, bei denen die Preise über 750 Euro, bei der Hälfte sogar über 1000 Euro lagen - und dabei noch nicht einmal unbedingt Gaming-Eigenschaften boten.

Inzwischen gibt es fast 60 OLED-Monitore mit einer für Spiele empfehlenswerten Bildwiederholrate von mindestens 144 Hz, wobei es ab etwa 620 Euro losgeht - die Hälfte der Modelle kostet weniger als 1000 Euro.

Zwar sind die Preise noch immer noch deutlich höher als bei klassischen Panels, aber die Preise dürften sinken, das Angebot steigen. Wir sind sicher, dass deutlich mehr Gamer als noch in den letzten ein bis drei Jahren einen OLED-Monitor anschaffen und sich dabei bewusst sind, dass der Monitor vermutlich mehrere Grafikkarten-Wechsel durchhalten wird, was den Kaufpreis angesichts der Vorteile relativiert.

  1. Seite 1 Hardware-Ausblick 2025: Nvidia mit RTX 5000
  2. Seite 2 Hardware-Ausblick 2025: Radeon 9000 statt 8000 bei AMD
  3. Seite 3 Hardware-Ausblick 2025: Intel und OLED-Monitore
  4. Seite 4 Hardware-Ausblick 2025: Cloudgaming und High-End-Grafikkarten
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