Hardware-Ausblick für Gamer 2025: AMD, Intel, Nvidia und mögliche Trends fürs Jahr
Special
Wir wagen eine Vorschau auf für Gamer interessante Neuheiten und Trends 2025 - mit dabei sind Nvidias GeForce RTX 5000- und AMDs Radeon 9000-Grafikkarten.
Wir wollen in unserem heutigen Special einen Ausblick auf das Jahr 2025 werfen, was neue Hardware und Hardwaretrends angeht, die auch für Spieler interessant werden dürften. In unserem Rückblick auf das Jahr 2024 hatten wir uns in der letzten Woche vor allem um Grafikkarten und Prozessoren gekümmert.
Neu waren dabei unter anderem die Super-Varianten der Nvidia GeForce RTX 4070 bis 4080, die AMD Radeon RX 7600XT und 7900 GRE sowie Intels Arc B580, die vor einem knappen Monat im Dezember auf den Markt kam. Bei CPUs waren für Gamer die beiden AMD-Modelle Ryzen 5 7600X3D und Ryzen 7 9800X3D besonders wichtig, bei Intel hingegen enttäuschte der neue Sockel 1851 mit den Core Ultra-CPUs.
Auch in der Vorschau auf das Jahr 2025 sind es vor allem Grafikkarten, aber auch CPUs sowie andere Themen, die aus unserer Sicht das Potenzial für einen Trend haben. Wir starten nun mit Nvidia.
Nvidia: GeForce RTX 5000
So richtig offiziell sind die Daten zu den kommenden Nvidia-Grafikkarten noch nicht - auf der CES, die nächste Woche in Las Vegas beginnt, werden aber mit Sicherheit einige Ankündigungen seitens des Team Green erfolgen. Es ist eine Keynote für den 6. Januar geplant, die wegen des Zeitzonen-Unterschiedes bei uns in Deutschland am 7. Januar um 3:30 Uhr nachts startet und natürlich auch als Livestream verfolgt werden kann.
Die CES werden wir natürlich nach ihrem Ende in der kommenden Woche in einem separaten Special zusammenfassen. Eines ist aber klar: Es wird 2025 mehrere neue Nvidia-Grafikkarten der neuen GeForce RTX 5000-Reihe geben. In einem Feature haben unsere Kollegen der PC Games Hardware bereits viele Informationen über das gesammelt, was wir von den neuen GPUs erwarten können.
Für die neue GeForce RTX 5000-Familie wird der Codename der Architektur Blackwell lauten. Wie gewohnt wird es im Laufe der Zeit die Modellreihen GeForce RTX 5060 bis 5090 geben, wobei Nvidia typischerweise mit den stärkeren Grafikkarten startet. Wir erwarten also zuerst die GeForce RTX 5080 und 5090 sowie relativ kurz bis spätestens März die 5070 und 5070 Ti.
Die RTX 5060 und 5060 Ti folgen deutlich später, sodass hier noch nicht einmal spekulative Details zu der Technik vorliegen. Dank zahlreicher Leaker und Berichterstatter und durchgesickerten Daten zu den Modellen von Nvidia-Partnern kann man mit einer relativ hohen Sicherheit schon einige Dinge zu den neuen Nvidia-Grafikkarten sagen - trotzdem ist es wichtig zu wissen, dass die folgenden technischen Daten noch unbestätigt sind.
Quelle: Palit
Für Nvidia-Fans unter den Spielern die derzeit stärkste, nicht völlig unvernünftige Grafikkarte ist die GeForce RTX 4080 Siper (hier ein Modell von Palit)
Die neuen GPUs beginnen vom Namen her mit einem GB - die GeForce RTX 5090 wird demnach eine GB202 als GPU haben, die RTX 5080 sowie die RTX 5070 Ti eine GB203, wobei es bei der RTX 5070 Ti die Variante GB203-3XX-A1 und die RTX 5080 die GB203-4XX-A1 sein soll. Die RTX 5070 dürfte als GPU eine GB205 nutzen.
Bei der Video-RAM-Ausstattung sollen alle vier zuerst erscheinenden Nvidia -Grafikkarten GDDR7-RAM verwenden, und zwar 12 GB bei der GeForce RTX 5070, jeweils 16 GB bei der RTX 5070 Ti und 5080 sowie 32 GB bei der RTX 5090.
Letztere dürfte somit, genau wie die GeForce RTX 4090, besonders teuer werden und eher eine Grafikkarte für Profianwender als für Spieler sein, zumal die Speicherbandbreite fast doppelt so hoch liegen soll wie bei der GeForce RTX 5080.
Der Release der beiden Top-Modellreihen werden noch für den Januar erwartet, wobei die RTX 5080 bereits Mitte Januar erscheinen könnte, die RTX 5090 eher gegen Monatsende oder auch erst im Februar. Die Nvidia GeForce RTX 5070 und RTX 5070 Ti dürften im März ihren Release haben. Genaueres werden wir in der oben angesprochenen CES-Keynote am 7. Januar erfahren, wo Nvidia zudem noch auf eine Erweiterung des Cloudgaming-Dienstes GeForce Now eingehen wird.
