PC aufrüsten: Tipps für PC-Upgrades mit mehreren Aufrüst-Kit-Beispielen und mehr

Special Antonio Funes
PC aufrüsten: Tipps für PC-Upgrades mit mehreren Aufrüst-Kit-Beispielen und mehr
Quelle: PC Games Hardware

Wenn der alte PC nicht mehr ganz ausreicht, ist neue Hardware angesagt. Besonders sinnvoll ist hierbei entweder das Aufrüsten der Grafikkarte oder aber bei einer schwächelnden CPU ein Kit aus CPU, Mainboard und RAM. Daher haben wir viele Tipps zum Aufrüsten parat sowie acht Aufrüst-Kits für euch zusammengestellt. Auch auf Grafikkarten gehen wir ein.

In unserem heutigen Special dreht sich alles um das Thema Aufrüstung. Keine Sorge, wir werden nicht auf weltpolitische Themen eingehen, sondern es geht einzig um das Aufrüsten eines vorhandenen PCs. Doch was genau ist damit gemeint? Viele verwenden den Ausdruck immer dann, wenn irgendetwas am PC verändert wird - egal ob es um die Grafikkarte oder nur das Gehäuse geht. Wir wollen das Wort Aufrüstung aber hier nur für Dinge verwenden, die auch die Leistung des PCs direkt beeinflussen. In den weitaus meisten Fällen ist das Wechseln der Grafikkarte die Lösung - hierfür verweisen wir auf unser letztes Grafikkarten-Special vom 8. Juli.

In unserem heutigen Special legen wir den Schwerpunkt auf Aufrüst-Kists bestehend aus CPU, Mainboard und RAM. In Regel wird dann, wenn eine neue CPU sinnvoll ist, ohnehin auch ein neues Mainboard fällig, weswegen wir die Hauptplatinen einbeziehen und auch RAM dazurechnen. Wir werden euch dabei sechs Beispiele für Aufrüst-Kits präsentieren. Außerdem werden wir euch sieben derzeit vom Preis-Leistungs-Verhältnis her empfehlenswerte Grafikkarten-Reihen nennen und in einer Tabelle zeigen, wie teuer es insgesamt wird, wenn ihr eines der sechs Aufrüst-Kits mit der einen oder anderen Grafikkarte als Gesamtpaket koppeln wollt. Wir starten zunächst aber mit den beiden Punkten RAM und SSDs.

RAM aufrüsten

Wer aktuell deutlich zu wenig RAM hat, wird von einer Speichererweiterung einen Vorteil bemerken - hat man hingegen schon genügend RAM, dann kann man sich eine Erweiterung sparen. Das vorhandene RAM durch RAM mit höherem Takt zu ersetzen, bringt wiederum zwar eventuell ein wenig Mehrleistung - lohnenswert ist dies aber nur bei sehr wenigen Games. Allein das RAM aufzurüsten, hilft daher nur bedingt.

Ganz anders sieht es aus, wenn man ohnehin die CPU und das Mainboard ersetzen wollte - in dem Fall kann es sinnvoll sein, auch beim RAM einen Neukauf zu vollziehen und dabei mehr und zudem noch relativ schnellen RAM zu wählen.

Sollte man derzeit ein System haben, das DDR3 oder noch älteres RAM verwendet, muss man beim Kauf eines neuen CPU-Mainboard-Sets ohnehin neues RAM kaufen, da moderne CPUs nur für DDR4-RAM sowie beim Intel Sockel 1700 je nach gewähltem Mainboard auch für DDR5-RAM geeignet sind.

SSDs und Festplatten

Installiert man ein Spiel auf einer SSD, verkürzen sich die Ladezeiten von Spielen. Je nachdem, um welches Spiel es sich handelt, kann die Wartezeit im Vergleich zu einer Festplatte stark verbessert werden.

Crucial P5 SSD im Slot eines Asus Mainboards Quelle: Crucial Crucial P5 SSD im Slot eines Asus Mainboards Dabei dann eine sehr schnelle M.2- statt einer SATA-SSD zu verwenden, spielt allerdings kaum eine Rolle. Der große Unterschied einer SSD im Vergleich zu einer Festplatte beim Laden eines Spiels ist das Wegfallen der Zugriffszeit.

Ob dabei dann aber 500 oder 5000 Megabyte pro Sekunde fließen, ist eher sekundär, da das reine Laden von Daten bei Games nur einen Teil des gesamten Ladevorganges darstellt. Ein typisches Beispiel für die Ladezeiten: 60 Sekunden per Festplatte, 35 Sekunden per SATA-SSD, 32 Sekunden mit sehr schneller M.2-SSD.

Moderne Games mit Open World-Inhalten können unter Umständen aber durch eine schnelle M.2-SSD ein klein wenig flüssiger laufen. Es geht dabei nicht zwingend um die FPS, sondern um das Vermeiden von winzigen Rucklern, die beim Nachladen von Inhalten vorkommen können.

Daher ist es durchaus sinnvoll, für Games eine M.2-SSD nachzurüsten. Moderne Mainboards haben häufig zwei oder mehr M.2-Slots, so dass ihr auch dann, wenn ihr bereits für Windows eine kleinere M.2-SSD verwendet, eine zweite SSD für Games dazukaufen könnt. Mit einer SATA-SSD ist der Vorteil ein wenig kleiner, dafür ist die Anschaffung meist etwas günstiger.

Zu Festplatten gibt es nicht viel zu sagen - sie sollten am besten 7200 Umdrehungen pro Minute und natürlich einen SATA-Anschluss bieten. Als Datengrab oder für Spiele sind sie weiterhin eine günstige Alternative zu SSDs: 2 TB gibt es inzwischen schon unter 50 Euro. Bei einer M.2-SSD sind dafür eher ab 160 Euro fällig, für eine SATA-SSD ab 140 Euro.

  1. Seite 1 PCs aufrüsten: Einleitung, RAM und SSDs
  2. Seite 2 PCs aufrüsten: Passendes Mainboard auswählen
  3. Seite 3 PCs aufrüsten: CPU-Empfehlungen und Beispiel-Kits Teil 1
  4. Seite 4 PCs aufrüsten: Beispiel-Kits Teil 2 und Preise mit Grafikkarten
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk