Gaming auf 3 Monitoren: Kauftipps Nvidia

Special Antonio Funes

Mit etwas Aufwand, Geld und vor allem Platz könnt ihr mit mehreren Monitoren eine Art 3D-Surround-Sicht bei Spielen erzeugen - unser Special verrät euch mehr darüber. Hier erfahrt ihr, wie Surround-Gaming und Multi-Monitoring funktionieren, was ihr dafür braucht und was zu beachten ist.

Kauftipps Nvidia

Die Nvidia Geforce GTX 550 Ti ist an sich kein Kauftipp, wenn es um einzelne Grafikkarten geht, da in dem Preisbereich AMD das deutlich bessere Angebot hat. Da für Nvidia Surroundgaming aber bei den Karten der 500er-Generation ein SLI-Verbund oder eine Karte mit zwei GPUs nötig ist, sind zwei GTX 550 Ti als SLI-Verbund die günstigste Lösung. Pro Karte sind etwa 95 Euro einzuplanen, also zusammen 190 Euro. Wir empfehlen den Griff zu Modellen mit mindestens 1,5 Gigabyte RAM, die wir hier für euch herausgefiltert haben. Besonders dieses Modell von Club 3D mit 3 Gigabyte bietet sich an, da sie mit 110 Euro noch moderat im Preis ist. Als nächste Karte empfehlen wir einen Verbund aus zwei Nvidia GeForce GTX 560 Ti mit zwei Gigabyte Grafik-RAM - etwa 400 Euro kostet so ein Duo. Sinnvoller, nicht zuletzt wegen des Strombedarfs, aber auch wegen des geringeren Preises, ist aber der Kauf einer einzelnen Nvidia GeForce GTX 670 - diese kann auch als Einzelkarte mit drei Monitoren im Surroundgaming betrieben werden und benötigt nicht mehr Strom als eine einzelne GTX 560 Ti - das heißt man kommt mit dem halben Strombedarf aus im Vergleich zu einem SLI-Verbund aus zwei GTX 560 Ti, der je nach Spiel auch nicht schneller ist als die etwa 360 Euro teure GTX 670.

Zotac GeForce GTX 680 Quelle: PC Games Hardware Zotac GeForce GTX 680
Die meisten GTX 670 verfügen übrigens über zwei Gigabyte Grafik-RAM - einige wenige Modelle bieten vier Gigabyte, kosten dafür aber auch ab 440 Euro. Für einige Euro mehr bekommt ihr bereits die ersten Nvidia GeForce GTX 680, welche aber nur knapp 10 Prozent mehr Leistung bringt als eine GTX 670. Je nach Spiel und Detailstufe kann der größere Arbeitsspeicher der 4GB-Version einer GTX 670 sogar für insgesamt mehr Leistung im Multimonitoring bringen als eine GTX 680 mit nur zwei Gigabyte RAM. Wer eine GTX 680 mit vier Gigabyte sucht, muss mindestens um die 540 Euro einplanen. Hier wäre dann wiederum der Griff zu einem SLI-Verbund aus zwei Nvidia GeForce GTX 570 die bessere Wahl, wobei man den Strombedarf bedenken sollte. Pro Karte ist man ab 230 Euro dabei, allerdings mit nur 1,25 Gigabyte Grafik-RAM. Eine Version mit 2,5 Gigabyte ist mit etwas Glück unter 300 Euro zu haben. Und bevor man zu einer einzelnen Version des Top-Boliden von Nvidia, der GeForce GTX 690 greift und mindestens 950 Euro auf den Tisch legt, sollte man sich lieber einen SLI-Verbund aus zwei GTX 670 zulegen, welcher fast an die Leistung der GTX 690 herankommt. So ein SLI-Verbund kostet nämlich "nur" um die 720 Euro, wenn man zu Versionen der GTX 670 mit zwei Gigabyte RAM greift. Mit vier Gigabyte RAM sind es 880 Euro.

Bildergalerie

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  2. Seite 2 Gaming auf 3 Monitoren: Nachteile und AMD Eyefinity Teil 1
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