Gaming auf 3 Monitoren: Nvidia Surround 2D und 3D

Special Antonio Funes

Mit etwas Aufwand, Geld und vor allem Platz könnt ihr mit mehreren Monitoren eine Art 3D-Surround-Sicht bei Spielen erzeugen - unser Special verrät euch mehr darüber. Hier erfahrt ihr, wie Surround-Gaming und Multi-Monitoring funktionieren, was ihr dafür braucht und was zu beachten ist.

Nvidia Surround 2D und 3D Vision Surround: Funktionsweise und Voraussetzungen

Bei Nvidia gelten generell die gleichen Dinge wie für AMD, allerdings ist die Sache teilweise aufwendiger, denn für den Betrieb von Spielen mit drei Monitoren sind zwei Grafikkarten beziehungsweise eine Grafikkarte mit zwei Grafik-GPUs nötig, oder man muss zu einer der neueren GeForce GTX 670 oder besser greifen. Das heißt: entweder man benötigt mindestens zwei Mittelklasse-Grafikkarten wie die Nvidia GTX 550 Ti und betreibt sie als SLI-Verbund auf einem geeigneten Mainboard, oder aber man muss zu einer teuren Einzelkarte greifen. Es gilt auch hier natürlich, dass die höhere Auflösung, die sich in der Summe bei drei Monitoren ergibt, mehr Grafikleistung und Grafik-RAM benötigt. Bei Nutzung zweiter Grafikkarten im SLI-Verbund zählt wie bei AMDs Crossfire auch nur der Arbeitsspeicher einer von beiden Karten: zwei Karten mit je einem Gigabyte ergeben also insgesamt nur ein nutzbares Gigabyte Grafik-RAM.

MSI Geforce GTX 570 Quelle: Archiv MSI Geforce GTX 570 Einen Vorteil bietet Nvidia allerdings bei der Nutzung von Surroundmonitoring mit echtem 3D, denn die Surround-Technik lässt sich mit Nvidias 3D Vision kombinieren. Allerdings ist dies ein noch teureres Unterfangen, denn neben der 3D-Shutterbrille von Nvidia benötigt man abermals mehr Grafik-Leistung: für 3D mit der Shuttertechnologie muss für das linke und rechte Auge jeweils abwechselnd ein leicht "verschobenes" Bild berechnet werden – die Brille lässt dann jeweils nur ein Bild gleichzeitig "passieren" . Für ein flüssiges Spielen müssen es aber pro Auge etwa 30 Bilder pro Sekunde sein – das heißt die Grafikkarte muss mindestens 60 Bilder pro Sekunde schaffen. Wenn dies dann auch noch für die Auflösung von gleich drei Monitoren erfolgen soll, benötigt man sehr viel Grafik-Power. Ganz nebenbei: für 3D-Gaming per Nvidias 3D-Vision benötigt man einen passenden Monitor mit 120 Hertz-Technologie. Diese sind teurer als Standard-Modelle. Für 3D Vision Surround benötigt man gleich drei 120-Hertz-Modelle. Kurzum: Surround 2D benötigt bereits ein recht hohes Budget – das Ganze aber auch noch in 3D wird richtig teuer. Auf dieser Website von Nvidia könnt ihr auf einer Tabelle die möglichen und nötigen Kombinationen und Voraussetzungen genauer studieren.

Bildergalerie

  1. Seite 1 Gaming auf 3 Monitoren: Einleitung und Vorteile
  2. Seite 2 Gaming auf 3 Monitoren: Nachteile und AMD Eyefinity Teil 1
  3. Seite 3 Gaming auf 3 Monitoren: AMD Eyefinity Teil 2 und Kauftipps AMD
  4. Seite 4 Gaming auf 3 Monitoren: Nvidia Surround 2D und 3D
  5. Seite 5 Gaming auf 3 Monitoren: Kauftipps Nvidia
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk