In unserem Special fassen wir die bisherigen Infos zu Valves Steam Box zusammen und geben euch Vorschläge für selber zusammengestellte Gamer-HTPCs im ITX- und µATX-Format
Zwei ITX-Spiele-PCs: CPU, Grafikkarte und Zusammenfassung
Unser Grundgerüst steht also. Kommen wir also nun zu dem, was uns zu zwei verschiedenen PCs für 600 und 900 Euro führt. Für den günstigeren PC nehmen wir einen Intel Pentium G2020. Technisch gesehen ist die gerade einmal 55 Euro teure CPU ein Dualcore mit
Quelle: PC Games Hardware
Intel Xeon E3-1230
zwei mal 2,9 Gigahertz. In Spielen ist der G2020 aber eher mit einem Vierkerner wie dem immer noch bewährten AMD X4 955 zu vergleichen. Als Grafikkarte schlagen wir eine Nvidia GTX 660 oder eine AMD Radeon HD 7870 vor, jeweils etwa 180-200 Euro. Die Karte von AMD ist stärker, dafür bietet Nvidias Modell PhysX (spezielle Physikeffekte in einigen Spielen) und benötigt weniger Strom. Für unseren rassigen 900-Euro-Gamer-PC entscheiden wir und als CPU für einen Xeon E3-1230V2 (4x3,3 GHz) für 200 Euro. Diese CPU ist eigentlich für Server gedacht, aber da sie die Leistung eines deutlich teureren Core i7 bringt und durch den Verzicht auf eine integrierte Grafikeinheit weniger Strom verbraucht und somit auch leichter zu kühlen ist, passt der Xeon ideal in einen kleinen ITX-PC. Bei der Grafikkarte nehmen wir eine Nvidia GTX 670, zum Beispiel die übertaktete EVGA GeForce GTX 670 FTW Signature 2 für 350 Euro. Wer den PC leiser machen will, kann einen CPU-Kühler wie den Cooler Master Hyper TX3 Evo für 20 Euro nehmen. In Sachen CPU-Kühler muss man speziell bei ITX-Mainboards sehr aufpassen, dass der Kühler nicht mit der Grafikkarte in Konflikt gerät. Das BitFenix Prodigy verführt wegen seiner Eignung für sehr hohe Kühler dazu, dass man vergisst, die Maße um den CPU-Sockel herum und bis zum PCIe-Steckplatz zu beachten. Hier nun die Übersicht unserer zwei ITX-PCs, unterhalb der Tabelle haben wir für euch abschließend noch drei Sätze zu einer alternativen Grafikkarte und PCs im µATX-Format.
| Komponente | Produkt | Preis ca | Produkt | Preis ca | |
|---|---|---|---|---|---|
| Gehäuse | BitFenix Prodigy | 70 Euro | BitFenix Prodigy | 70 Euro | |
| Mainboard | ASRock H77M-ITX | 85 Euro | ASRock H77M-ITX | 85 Euro | |
| CPU | Pentium G2020 | 55 Euro | Xeon E3-1230V2 | 200 Euro | |
| Arbeitsspeicher | 2x4GB DDR3-1600 | 50 Euro | 2x4GB DDR3-1600 | 50 Euro | |
| Grafikkarte | HD 7870 / GTX 660 | 200 Euro | EVGA GTX 670 FTW S2 | 350 Euro | |
| Netzteil | BeQuiet E9 450W | 70 Euro | BeQuiet E9 450W | 70 Euro | |
| Festplatte | 1000GB 2,5 / 3,5 Zoll | 60 Euro | 1000GB 2,5 / 3,5 Zoll | 60 Euro | |
| DVD-Laufwerk | nach eigener Wahl | 20 Euro | nach eigener Wahl | 20 Euro | |
| Summe | ca 600 Euro | Summe | ca 900 Euro |
Natürlich lassen sich CPU und Grafikkarte auch anders kombinieren. Die sehr gute AMD Radeon HD 7950 für etwa 260 Euro passt beispielsweise auch zum Intel Pentium G2020 noch recht gut, würde ihre Leistung aber noch besser mit dem Intel Xeon auspielen, und wer auf höhere Details verzichtet, kann auch nur eine AMD Radeon 7850 nehmen und etwa 50 Euro sparen. Für µATX könnt ihr wie schon erwähnt die gleichen Bauteile wie für unsere ITX-PCs nehmen, lediglich beim Mainboard und Gehäuse ist natürlich dann µATX von Nöten.
In diesem Artikel
- Seite 1 Steam Box: Technik und Fakten
- Seite 2 Steam Box: eigene Steam Box bauen; allgemeine Tipps
- Seite 3 Steam Box: ITX-Spiele-PC - Gehäuse BitFenix Prodigy
- Seite 4 Steam Box: zwei ITX-Spiele-PCs - die Innereien
- Seite 5 Steam Box: zwei ITX-Spiele-PCs - CPU, Grafikkarte und Zusammenfassung
- Seite 6 Bildergalerie
