In unserem Special fassen wir die bisherigen Infos zu Valves Steam Box zusammen und geben euch Vorschläge für selber zusammengestellte Gamer-HTPCs im ITX- und µATX-Format
Zwei ITX-Spiele-PCs: die Innereien
Dank der großzügigen Dimensionen des Prodigy stehen und die Türen für Hardware weit offen. Wir haben uns zwei Basiskonfigurationen überlegt: eine günstigere Version, die trotzdem passabel für moderne Spiele ist, und eine bereits sehr starke
Quelle: ASRock
ASRock H77M ITX
Variante. Unsere ITX-PCs basieren auf Intel-Prozessoren. AMD kommt hier leider nicht in Frage, da es im ITX-Format keine Mainboards für aktuelle AMD-CPUs gibt. Die modernsten Modelle sind zwei Mainboards für über 100 Euro für den Sockel AM3, der nicht mehr der aktuellste Sockel von AMD ist. Einige Komponenten sind für beide PC-Vorschläge identisch: wir setzen auf ein ASRock H77M-ITX als Mainboard (85 Euro), als Arbeitsspeicher bauen wie zwei Riegel zu je vier Gigabyte DDR3-1600 ein – wichtig sind: 1600 Megahertz und 1,5 Volt als Spannung, der Rest ist Nebensache. Um nicht in Konflikt mit einem CPU-Kühler zu geraten und den Luftstrom nicht zu blockieren, sind allerdings Riegel mit hohem Kühlkörper zu vermeiden. Wer will, greift zur Sicherheit zu "low profile"-RAM, zum Beispiel das Corsair Vengeance Low Profile 8GB-Kit mit der Kennnummer CML8GX3M2A1600C9 für etwa 50 Euro.
Als Festplatte sind 1000 Gigabyte sinnvoll, mit 500 Gigabyte spart man kaum etwas ein. Bei 3,5 Zoll habt ihr viel Auswahl mit
Quelle: listan
BeQuiet E9
Modellen, die 7200 RPM (Umdrehungen pro Minute) haben und etwa 60 Euro kosten. Bei 2,5 Zoll reichen auch 5400 RPM – oder ihr nehmt die einzige bezahlbare Terabyte-Festplatte mit 7200 RPM in 2,5 Zoll: die Hitachi Travelstar 7K1000 für 70 Euro. Wie empfehlen zudem eine SSD mit mindestens 120 Gigabyte wie die Samsung SSD 840 für 90 Euro, rechnen diese aber für unsere Endsumme nicht mit ein, da diese Wahl euch überlassen bleibt. Eine SSD beschleunigt nämlich zwar den Windows-Alltag enorm, steigert aber nicht die effektive Leistung des PCs, auch nicht in Spielen. Beim Netzteil schlagen wir ein BeQuiet L7 mit 530 Watt (60 Euro) oder noch besser das effizientere BeQuiet E9 mit 450 Watt vor (70 Euro). Als DVD-Laufwerk oder -Brenner könnt ihr einfach das günstigste Modell nehmen, welches ihr im Shop eurer Wahl findet – etwa 20 Euro sind hier zu erwarten. Auf der nächsten Seite kommen wir zu den beiden wohl wichtigsten Dingen für einen Gaming-PC: CPU und Grafikkarte. Zudem findet ihr dort auch beide PCs in einer tabellarischen Übersicht.
In diesem Artikel
- Seite 1 Steam Box: Technik und Fakten
- Seite 2 Steam Box: eigene Steam Box bauen; allgemeine Tipps
- Seite 3 Steam Box: ITX-Spiele-PC - Gehäuse BitFenix Prodigy
- Seite 4 Steam Box: zwei ITX-Spiele-PCs - die Innereien
- Seite 5 Steam Box: zwei ITX-Spiele-PCs - CPU, Grafikkarte und Zusammenfassung
- Seite 6 Bildergalerie
