2013 war ein ereignisreiches Jahr - wir blicken in Sachen Hardware auf die letzten 12 Monate zurück und fassen spannende Entwicklungen und seltsame Trends zusammen. Was waren eure Highlights im Bereich PC-Hardware?
Nvidia-Grafikkarten
Am meisten getan im Jahr 2013 hat sich bei den Grafikkarten. Wir widmen diesen daher gleich zwei Seiten in unserem Special. Der Chronologie folgend beginnen wir mit Nvidia. Denn im Februar des Jahres brachten die Kalifornier die GTX Titan auf den Markt. Diese verwendet den vorher nur in Grafikkarten für den professionellen Einsatz verwendete neuen Grafikchip GK110 und bot zum damaligen Zeitpunkt die beste Grafikleistung, die eine Grafikkarte mit nur einem einzigen Grafikchip leistete. Doch schon damals war deren Preis von über 900 Euro zu hoch, die Titan richtete sich eindeutig an Hardware-Enthusiasten, die vielleicht auch ein Stück weit ein Statussymbol ihr eigen nennen wollten. Inzwischen gibt es die GTX Titan zwar "schon" ab 840 Euro, aber andere im Laufe des Jahres erschienene Grafikkarten erreichen die Leistung der GTX Titan bei einem deutlich günstigeren Preis. Doch zunächst der Reihe nach: im Sommer eröffnete nämlich Nvidia mit der GTX 780 die neue 700er-Reihe der GeForce-Grafikkarten von Nvidia. Sie verwendet ebenfalls den GK110-Grafikchip wie auch die GTX Titan, welche lediglich etwa 10 Prozent schneller als die nur halb so teure Nvidia GTX 780 ist (derzeit ab 420 Euro erhältlich).
Quelle: PC Games Hardware
Nvidia Titan
Kurz nach der Nvidia GTX 780 erschien die Nvidia GTX 770 für etwa 350 Euro, die allerdings rein technisch nichts Neues bietet, sondern eine Art Neuauflage der Nvidia GTX 680 ist. Trotzdem bot die Karte schon bei Release eine sehr gute Leistung für ihren Preis auch im Vergleich zu der Konkurrenz von AMD mit ihrer Radeon HD 7970 GHz-Edition, die bis dahin absolut unangefochten der Preis-Leistungs-Primus bis 400 Euro war. Auch aktuell ist die Nvidia GTX 770 sehr zu empfehlen: ab 260 Euro bekommt ihr inzwischen die Grafikkarte, je nach Online-Shop sogar inklusive einem Spielepaket (Assassin's Creed 4, Batman Arkham Origins und Splinter Cell Blacklist). Von AMD gibt es aber auch eine Alternative, zu der wir später kommen. Im Juli kam dann mit der Nvidia GTX 760 für damals 250 Euro eine weitere Grafikkarte heraus, die AMD Konkurrenz machte. Die etwa gleichstarke AMD Radeon HD 7950 kostete damals nämlich ebenfalls 250 Euro und war über etliche Monate hinweg der Preis-Leistungs-Tipp bis 300 Euro. Inzwischen kostet die Nvidia GTX 760 zwar nur noch 210 Euro, doch AMD hat nachgelegt, wie wir auf der nächsten Seite noch sehen werden. Den Abschluss des Nvidia-Jahres 2013 bildet aber eine absolute High-End-Grafikkarte: die Nvidia GTX 780 Ti übertrift nicht Nicht-Ti-Version um ein gutes Stück und ist somit sogar schneller als die bei Release 250 Euro teurere Nvidia GTX Titan, die somit endgültig ihre Daseinsberechtigung als Gamer-Grafikkarte einbüßt. Aktuell ist die Nvidia GTX 780 Ti ab 580 Euro gelistet.
