2013 war ein ereignisreiches Jahr - wir blicken in Sachen Hardware auf die letzten 12 Monate zurück und fassen spannende Entwicklungen und seltsame Trends zusammen. Was waren eure Highlights im Bereich PC-Hardware?
HTPCs / PC im Wohnzimmer
In Zeiten von Spielekonsolen und Laptops haben es PCs in einigen Haushalten schwer. Wer aber die Vorteile eines PCs auch im Wohnzimmer nutzen will, hat es zunehmend leichter, einen PC im Wohnzimmer mit einem LCD-TV als "Monitor" zu nutzen. Per HDMI an einen AV-Receiver angeschlossene moderne Grafikkarten lassen dabei auch problemlos Surroundsound in Games zu, zudem wächst der Markt an kompakten Gehäusen, die trotzdem genügend Platz für starke Gamer-Hardware bieten. Über Steam lassen sich im Big-Picture-Modus alle Menüpunkte auch per Wireless-Gamepad bedienen, viele Steam-Games unterstützen ebenfalls die Steuerung per Controller. Und selbst zum Internetsurfen oder Shooter lassen sich problemlos eine kabellose Maus und Tastatur verwenden. Dies ist zwar alles nichts neues, doch in 2013 haben sich die Möglichkeiten offenbar unter den Usern endgültig herumgesprochen. Nicht wenige steigen von einer der älteren Konsolen wieder auf einen PC um anstatt sich eine Playstation 4 oder Xbox One zu kaufen. Wer sich einen besondes kompakten PC zusammebauen, kann einen Blick in unser Special vom März werfen, in dem auch eine Beispielkonfiguration zu finden ist. Inzwischen würde man natürlich statt auf den Sockel 1155 auf den neueren Sockel 1150 setzen und neuere Grafikkartenmodelle verwenden. Vom Prinzip her könnt ihr in diesem Special aber wichtige Grundlagen erfahren.
Live-Streaming
Wem Uploads auf YouTube und Co nicht ausreichen, der kann auch echte Live-Streams für das Internet erzeugen. Dies machen immer mehr Gamer - sei es einfach nur aus Spaß, vielleicht auch um etwas anzugeben oder auch um als Clan-Spieler Freunden und anderen Clans die Gelegenheit zu geben, eine Partie zu verfolgen. Wer mehr zu diesem Trend erfahren möchte, dem möchten wir an dieser Stelle unser Special aus dem Monat September empfehlen. Dort erfahrt ihr, was für Voraussetzungen euer PC und euer Internetzugang erfüllen sollte, um Spiele oder auch andere Inhalte live über einen Service wie twitch.tv zu streamen.
Oculus Rift
Quelle: Computec Media AG
Oculus Rift
Auch wenn die Virtual-Reality-Brille noch nicht im Handel zu kaufen ist, hat sie in diesem Jahr für viele Schlagzeilen gesorgt, zum Beispiel auch dieses Hands-On-Special von unserem Redakteur Sebastian Stange. Was genau verbirgt sich hinter der Brille? Durch zwei kleine Displays für jedes Auge mit jeweils 640 mal 400 entsteht effektiv zwar lediglich eine Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln, doch der räumliche Eindruck ist trotzdem enorm: ihr scheint wirklich mitten im Spiel zu stehen. Durch Bewegungssensoren erkennt die Brille, wohin ihr blickt. Natürlich wird es erforderlich sein, dass ein Spiel auch zu Oculus Rift passt. Vor allem die Steuerung von Titeln, bei der normalerweise mehrere Tastenbefehle nötig sind, kann sich als schwierig erweisen, da ihr ja nicht mehr eure reale Tastatur oder das Gamepad sehen könnt. Doch die Technik ist vielversprechend und kann mit den passenden Spieletiteln zu einem tollen Gamingerlebnis führen, beispielsweise als Pilot in einem Kampfjet, den ihr per Joystick steuert, aber in dem ihr euch unabhängig von der Flugrichtung durch Kopfbewegungen umschauen könnt.
